Schlagwort-Archive: Recruiting-Trends

Arbeit mit Daten in Recruiting-Teams: Kompetenzen, Rollenverständnis und KI-Einsatz

In der heutigen Zeit spielt die Nutzung von Daten im Recruiting eine entscheidende Rolle. Ohne Analytics und die richtige Technologie sind Unternehmen oft nicht in der Lage, ihre Recruiting-Prozesse effektiv und erfolgreich zu gestalten. Doch wie weit sind Arbeitgeber in der Nutzung von Daten bereits? Welche Tools sind nötig? Welche Kompetenzen und Rollen braucht es in den Recruiting-Teams und wo gibt es noch Nachholbedarf? Diese Fragen und mehr habe ich im aktuellen HR Snacktime Video-Podcast mit Alexander Baumann, dem CEO der Jobcluster Deutschland GmbH, besprochen.

Hier ein Auszug – es lohnt in jedem Fall das komplette Video anzuschauen, es ist unten eingebunden. Weiterlesen

Bis 2030: So krass wird sich Recruiting und Employer Branding ändern!

Im Kontext von Recruiting & Co. können wir uns nicht über Langeweile beschweren. Die Herausforderungen werden nicht kleiner und es gibt immer noch genug neue, spannende Entwicklungen. Mit diesen setzen sich HR Profis idealerweiser immer wieder auseinander. Was dabei seltener passiert ist es, den Blick mal richtig in die Ferne zu lenken, in eine Zukunft, die weit weg scheint und doch jeden Tag näher kommt! Dies habe ich getan im neuen Video-Podcast HR SNACKTIME mit Gero Hesse. Wir blick bis 2030!

In dem Talk erläutert Gero seine sehr interessanten Thesen dazu, wie sich Recruiting und Employer Branding bis 2030 entwickeln könnten. Er hat dabei sowohl ein nahezu dystopisches Szenario aufgemacht, wo alles komplett durchdigitalisiert wird und ein – eher wahrscheinliches – moderates Szenario, wo die Veränderungen nicht ganz so radikal aber dennoch groß sein werden. Weiterlesen

meta HR jetzt auf YouTube: Candidate Experience-Video macht den Anfang

Hier mal was in eigener Sache: Unser meta HR YouTube-Kanal ist soeben gestartet! Neben diesem Blog wird der Video-Kanal ein wichtiges Medium sein. Darüber werde ich spannende Inhalte rund um HR- und Recruiting-Themen vorstellen und besprechen.

Der YouTube-Channel wird dieses Blog ergänzen, nicht ersetzen. Dennoch: Video-Content ist wichtig und da möchte ich ebenfalls meinen Beitrag liefern. meta HR wird nun regelmäßig kurze informative Clips bringen.  Wir starten mit einem Thema, für welches meta HR seit Jahren die Top-Kompetenz besitzt und zu welchem wir häufig mit Kunden in der Recruiting-Optimierung arbeiten: Candidate Experience!

Das erste Video des Channels hat den schönen Titel „Candidate Experience verstehen und optimieren„. Bilder sagen mehr als Worte, vor allem, wenn es sich um bewegte Bilder handelt, nicht wahr?! Daher hier nun Film ab und viel Freude mit dem Clip…

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Kleine, aktuelle Bitte: Gegenwärtig hat unser YouTube-Kanal noch keine schöne namentliche Domain (z.B. metaHR-Kanal etc.). Das lässt YouTube erst ab 100 Abonnenten zu. Daher: Bitte abonniert den Kanal – danke sehr!

Was die Zukunft bringt: meta HR Blog und YouTube-Channel
Schauen wir zunächst mal zurück: Dieses Blog hier gibt es seit April 2009. Damit dürfte ich wohl zu den HR-Blogger-Pionieren in Deutschland gehören. Dieses Blog mit Inhalten zu bespielen machte mir stets Freude. Allerdings war es in den vergangenen Monaten schwierig überhaupt Zeit fürs Bloggen zu finden. Zum Teil sind viele, viele Kundenprojekte daran „Schuld“. Letztlich ein schöner Grund. Außerdem habe ich immer mehr Freude daran Themen auch verbal anzugehen. Meine Mitwirkung am XING-Recruiting-Expertenpodcast war ein solcher Ausflug ins „sprechende Gewerk“. Ich finde die Variante kürzere Videos und ergänzend etwas Text in Form von Blogartikeln zu bringen sehr charmant. Daher werden mein Blog und der meta HR YouTube-Kanal hier zukünftig Pingpong spielen. Sie können sich also wieder auf häufigere Updates von mir bzw. meta HR freuen…

Was meinerseits inhaltlich bei YouTube geplant ist, mag ich nur grob anreißen, damit es spannend bleibt: Es werden kurze Videos kommen, wo ich in ca. 4 – 7 Minuten ein interessantes HR-, Recruiting- oder Employer Branding Thema bespreche. Außerdem werden Videos mit Interviewpartner kommen. Das nächste schon sehr bald. Ich hatte im Rahmen des HR Innovation Day 2019 kürzlich in Leipzig mit interessanten Akteurinnen und Akteuren der innovativen Recruiting-Szene gesprochen. Ebenso mit dem Veranstalter Prof. Peter M. Wald. Letztlich planen mein Produktionsteam und ich auch gelegentlich Out-of-Home-Videos von Orten wo Recruiting, Employer Branding, Kulturwandel bei Arbeitgebern etc. manifest wird. Wir werden sehen, welche Möglichkeiten sich hierfür ergeben.

Die Videos produzieren wir im Team. Für die Themen etc. recherchieren wir gemeinsam und ich werde vordringlich vor der Kamera agieren. Das muss aber nicht immer so bleiben. We will see… erstmal danke ich meinem Produktionsteam, Foto oben:
Anthony (Ton, mitte), Jan Poppenhagen (Kamera/ Regie, rechts – meta HR Mann für Visual).
Ihnen bzw. Euch danke ich fürs Lesen, Klicken, Gucken, Liken, Abonnieren.
Und: See you soon – on meta HR YouTube ;-)

Zukunft Personal 2017: Empfehlungen für den Messebesuch

Die größte Personalmesse Deutschlands, die Zukunft Personal 2017, steht bevor. Aus einer nahezu unüberschaubaren Vielzahl von Angeboten während der drei Messetage, habe ich meine persönlichen Top-Empfehlungen zusammengestellt.
Das hier sind eine paar wirkliche heiße Termine, welche Sie beim Messebesuch unbedingt einplanen sollten, vor allem wenn Sie den Schwerpunkt Recruiting haben.

 

Meine persönlichen Empfehlungen zur Zukunft Personal betreffen vor allem spannende Vorträge in dem ´Meet the Blogger´ genannten Forum. Ok, einen davon halte ich selbst – den empfehle ich natürlich hier gleich mit ;-) Außerdem rate ich den Auftritt einer ehemaligen Box-Weltmeisterin zu sehen, welcher vermutlich interessant werden dürfte und der Messe ein bisschen Promi-Faktor gibt. Weiterhin dürften erneut das HR-Start-Up-Village sowie das Trendforum Recruiting sehenswert werden. Und wie immer: Das Networking mit tollen Kolleginnen und Kollegen aus der Branche setzt das i-Tüpfchen auf. Auch dazu habe ich einen Hinweis…

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Ein Rollen-Set für digital und social Recruiter, #NextRecruiting17

Unbestreitbar unterliegt das Berufsbild des Recruiters seit einigen Jahren einem Wandel. Zumindest werden die Appelle an die Recruiter lauter sich zukunftsfähig aufzustellen. Dafür braucht es ein entsprechendes Rollen-Verständnis. Da sehr viele Aspekte der Talent Acquisition technisch fundiert sind oder es immer mehr sein werden, muss erfolgsversprechendes Recruiting sich vor allem rund um die Themen Digital und Social aufstellen. Hier kommt ein Plädoyer für weitere Spezialisierung in der Talentgewinnung und ein fünf Rollen umfassendes Setup für moderne Recruiter.

 

Das ist mein Beitrag zur Blogparade #NextRecruiting17 von Winfried Felser und Henrik Zaborowski.

Recruiting ist eine absolut erfolgskritische Funktion für Unternehmen. So bedeutend wie diese ist, umso mehr kann einen verwundern wie oft diese noch in einer generalistischen Misch-HR-Funktion ausgefüllt wird. Zwischen HR-Fachbereichsbetreuung und etwas PE werden dann von Personalern auch noch Recruitingaufgaben wahrgenommen. Dann besonders erfolgreich zu sein ist bei der rasanten Entwicklung im Recruiting und den zunehmend knapperen Fachkräfteressourcen eine Mission Impossible. Investitionen in mehr Man- und mehr Brainpower im Recruiting werden wichtig sein, will man als Arbeitgeber nicht ins Hintertreffen im Talentwettbewerb geraten. Weiterlesen

Candidate Experience im Hype-Cycle: Boom eines HR-Themas und worauf Praktiker nun achten sollten

AchterbahnCandidate Experience erfährt als HR-Thema einen Hype. Es steht kurz davor allgegenwärtig zum heiligen Recruiting-Gral erklärt zu werden. Dieser Hype ist eine Gefahr für das Thema. Aber in seiner Mächtigkeit auch ein Zeichen für die Bedeutung des Konzeptes. In diesem Artikel spreche ich über die Bedeutung des Candidate Experience Gedankens und den Hype darum. Dies ist mein offizieller Beitrag zur HR-Blogger-Challenge zum „Jahr der Kandidaten“.

 

Das neue Thema hat einen alten Kern
Scheinbar plötzlich war vor gut einem Jahr ein neues HR-Thema in aller Munde: Candidate Experience. Doch diese Wahrnehmung ist unscharf: Schon seit mehr als 5 Jahren gibt es vor allem in der US-amerikanischen HR-Szene die Debatte um die Übertragung des klugen Prinzips aus dem Marketing auf das Recruiting. Auch im deutschsprachigen Raum wird das Thema schon seit einigen Jahren von ein paar HR-Bloggern und Fachexperten diskutiert. Mein erster Artikel über Candidate Experience hier im Blog stammt übrigens bereits aus dem Juli 2012!
Darüber hinaus: Schon lange sind clevere Recruitingorganisationen am Puls ihrer Kandidaten. Wer verstanden hat, dass Personalgewinnung eben gerade auch bedeutet den jeweiligen Menschen für den Job zu gewinnen, hatte stets seine Antennen auf seine PARTNER, die Bewerber, ausgerichtet. Insofern hat das eher neue Thema einen alten Kern: It´s a people business.

Was neu und bedeutsam ist beim Konzept der Candidate Experience
Neu ist hingegen die ganzheitliche Betrachtung des Recruitings konsequent aus der Bewerberperspektive (hier die Definition Candidate Experience). Neu ist dabei eben jene Fokussierung auf die Erfahrungen des Stakeholders „Bewerber“, in der Analogie zum „Customer Experience“ Konzept aus dem Marketing und Vertrieb. Das Thema ist wichtig: Die Erkenntnis verbreitet sich stetig, dass das Erleben des Rekrutierungsvorgangs durch die Kandidaten eine ernstzunehmende Größe im Wettbewerb der Arbeitgeber ist. Prof. Wald und ich haben die Auswirkungen von positiver oder negativer Candidate Experience auf das Arbeitgeberimage in unserer Studie auf der Basis von fast 1400 untersuchten Bewerbungen dokumentiert. Es gibt also Fakten. Die Kernaussagen hinter diesen Fakten sind Variationen von schon länger existierenden Vermutungen:
Recruiting muss sich weiterentwickeln. Recruiting muss performanter werden. Recruiting muss technischer und menschlicher zugleich werden. Recruiting muss Nutzen für die Marke stiften in der Form, dass Recruitinghandeln und Employer Brand Aussagen konsistent zueinander sindWeiterlesen

Lost & Found 22: Sehr lesenswerte HR-Links

Lost-Found22Endlich wieder da: Die nützliche und beliebte Serie mit aktuellen HR-Links! Länger als sonst war die Pause seit dem letzten Beitrag aus dieser Reihe. Daher ist es der erste Lost-and-Found-Artikel in diesem Jahr. Dafür sind die präsentierten Links allerdings auch Extraklasse! Es geht bspw. um News zum Employer Branding, spannende neue Studien, eine HR-Event-Empfehlung, den Einsatz von Instagram und vieles, vieles mehr. Diese Ausgabe hat es in sich: Neun Top-Empfehlungen zu wichtigen Links für HR-Interessierte.

 

Als Blogger ist man ja per se Wiederholungstäter – zumindest was das Schreiben angeht. Ich persönlich lebe das schöne Prinzip des Wiederkehrenden unter anderem mit der beliebten HR-Link-Empfehlungs-Serie „Lost and Found“ aus. Nun hatte ich es tatsächlich seit Ende letzten Jahres schleifen lassen. Daher quasi als Zeichen der besonderen Anstrengung nicht vier oder fünf tolle Link-Tipps wie sonst meist, nein, diesmal sind es gleich NEUN Top-Links. Und ich kann nur sagen: Sie sind alle interessant und verdienen einen Klick und Blick! Bitte sehr:.

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Mobile Recruiting im Jahr 2014: Langsam kommt Bewegung rein

mobileEndgeräte2Die Hamburger HR- und Digitalagentur Wollmilchsau hat nach 2013 nun auch in diesem Jahr eine Studie zum Mobile-Recruiting-Status von DAX, MDAX, SDAX und TecDAX-Unternehmen vorgelegt.
Das Ergebnis:
Von den 160 untersuchten Unternehmen verfügen mittlerweile 22%über mobil optimierten Karrierewebseiten. Letztes Jahr waren es nur 7%. Es kommt langsam, sehr langsam Bewegung ins Thema.

 

Mobiler Webtraffic nimmt zu. Im Durchschnitt nutzt rund jeder zweite Internet-User das Web über ein mobiles Endgerät. Bei den 16-24-Jährigen waren es im Jahr 2013 sogar 81%. Was dabei natürlich angemerkt werden muss ist, dass mobile und stationäre Webnutzung sich nicht ausschließen und vermutlich die meisten Nutzer verschiedene Endgeräte in unterschiedlichen Situationen verwenden (PC, Laptop, Tablet, Smartphone). Dennoch ist der Trend zu mehr mobiler Nutzung ganz klar vorhanden. Unter diesem Licht ist es interessant zu wissen, dass durchschnittlich rund 20%aller Karrierewebseiten mobil aufgerufen werden. Ist eine solche Seite nicht mobil optimiert, droht also die Gefahr, dass ein Fünftel der potenziellen Bewerber von einer Bewerbung abgehalten werden bzw. darin behindert werden. Dies kann ggf. eine schlechte Candidate Experience mit all seinen negativen Auswirkungen hervorrufen.

Die Wollmilchsau Mobile Recruiting Studie 2014 zeigt, wie der gegenwärtige Umgang von 160 deutschen Unternehmen mit dem Thema aussieht. Sie legt offen, dass es zwar eine Verbesserung gegenüber 2013 gibt, aber der Status mobil optimierter Karrierewebseiten immer noch nicht in der Breite als zufrieden stellend bezeichnet werden kann. Es sind auch heute noch 78%der Webseiten nicht fit für mobile Zugriffe. Vor einem Jahr waren es noch 93%! Vorreiter sind die DAX-Konzerne, bei welchen schon 43.33%(13 von 30) soweit sind.

wms_mobile-recr-studie2014_status
Einige der Kernaussagen aus der Mobile Recruiting Studie lauten:

  • 23%der Google-Nutzer in Deutschland suchen mobil nach Stellenangeboten.
  • ca. 22%der untersuchten Unternehmen haben eine mobiloptimierte Karriereseite.
  • ca. 18%der untersuchten Unternehmen haben eine mobiloptimierte Jobbörse.
  • Nur ca. 6%der Unternehmen lassen eine mobile (Vor-) Bewerbung zu.
  • Die App als Recruiting-Instrument hat sich nicht durchgesetzt. Nur 6%der Unternehmen bieten eine solche Karriere-App an.

 

Wer mehr Details aus der wertvollen Studie wissen möchte, kann sie hier bei Wollmilchsau downloaden.

HR-Controlling: 20 wichtige Recruiting-Kennzahlen im Überblick

ControllenDer viel zitierte ´war for talents´ bringt zahlreiche Unternehmen in die Situation, dass die Personalbeschaffung Jahr für Jahr noch bedeutender für den Unternehmens-erfolg wird. Das führt dazu, dass es für Personalabteilungen noch wichtiger ist Maßnahmen in Recruiting und Retention Management klar begründet treffen zu können. Dafür ist die Nutzung von Recruiting-Kennzahlen unverzichtbar. Hier werden 20 solche Kennzahlen vorgestellt und ein paar Gedanken zur sinnvollen Verwendung von Recruiting-Controlling angeschlossen.

 

Controlling im Recruiting: Ein Blick auf Definition und Zweck
Bevor wir uns auf einzelne Kennzahlen stürzen, noch ein Blick darauf, was Recruiting-Controlling eigentlich meint: Controlling im Recruiting-Kontext beschreibt die Beschaffung, die Verarbeitung und die Auswertung von entsprechenden Daten. Die Absicht dahinter ist es Entscheidungen die eigene Personalschaffung betreffend fundiert vornehmen zu können und auf gesetzte Performanceziele steuernd hinzuarbeiten. Daher ist das Controlling im Recruiting eben viel weniger als häufig fälschlicherweise angenommen der Endpunkt der Aktivitäten, sondern gleichzeitig sein Ausgangspunkt. Optimalerweise leistet eine solche Erfolgsmessung eben nicht nur eine rückblickende Leistungsbewertung der Recruiting-Organisation, sondern erlaubt das Steuern zukünftiger Aktivitäten wie bspw. der Anzeigenschaltung oder den Einsatzes von Personalberatern. Neben diesen eher operativen Blickwinkeln, leistet ein ganzheitliches Recruiting-Controlling auch eine Hilfe für die HR bei deren Beitrag zur Unterstützung für die Erreichung von Unternehmenszielen. Hier verbinden sich strategische Aspekte und Tagesgeschäft. Eine Zuordnung von verschiedenen einzelnen Kennzahlen zu strategischen Personalbeschaffungszielen, welche sich wiederum aus den allgemeinen Unternehmenszielen und Personalplanungen ableiten, wird dann notwenig.

Warum Recruiting-Controlling ein wichtiger Beitrag zum professionellen Personalmanagement ist
Warum eigentlich dieses Thema? Sollte es nicht selbstverständlich sein, dass Erfolge gemessen und beurteilt werden, eben auch im Recruiting? Natürlich! Allerdings wird Controlling im HR leider noch zu oft stiefmütterlich behandelt. Das sollte aber nicht sein. Man stelle sich nur einmal vor ein Weitspringer würde nach einem Sprung keine Weite erfahren. Undenkbar! Daher sollten auch Recruitingaktivitäten als Teil des HR-Wertbeitrages gemessen werden und als Grundlage für weitere Handlungspläne dienen. Leider realisieren dies laut der DGFP-Studie „HR-Kennzahlen auf dem Prüfstand“ (2011) nur eine Minderheit der Unternehmen. So wird dort bspw. festgestellt, dass lediglich 38%der Unternehmen die Standardkennzahl Time-to-Fill tatsächlich messen, also wie lange es insgesamt braucht eine Stelle zu besetzen. Ob dabei diese und weitere Kennzahlen nur erhoben werden oder ob damit dann tatsächlich das Recruiting gesteuert oder weiter optimiert wird ist hierbei nicht einmal klar. Fakt aber ist, dass heute gerade die Personalbeschaffung oft viel wettbewerbsintensiver ist als früher. In der Folge des oft als Fachkräftemangels beschriebenen Phänomens stellen mittlerweile rund 41%der Unternehmen fest bestimmte Stellen nur noch schwer oder gar nicht mehr besetzen zu können (Studie Recruiting Trends 2014, Monster / Universitäten Bamberg und Frankfurt). Daher können HR-Abteilungen, welche konsequent Recruiting-Controlling betreiben in einem Umfeld wo viele Wettbewerber dies offenbar noch nicht tun, direkte Wettbewerbsvorteile für ihr Unternehmen generieren.

Die Übersicht: 20 wichtige Recruiting-Kennzahlen auf einen Blick
Hier folgt nun die (unvollständige) Auflistung von 20 wichtigen Recruiting-Kennzahlen, grob eingeteilt in die drei großen Kategorien Zeit, Kosten und Qualität/ Effektivität. Weiterlesen

Kleiner Active Sourcing Guide für Boolsche Operatoren und LinkedIn

Active Sourcing war in 2013 ein HR-Trendthema und das wird es wohl auch in 2014 bleiben. Umso interessanter ist es zu wissen, welche Vorgehensweisen bei dieser Form der Talentgewinnung Erfolg versprechen. Ein kleiner Guide gibt Anregungen.

 

Kürzlich habe ich einen schönen und informativen Foliensatz in Prezi entdeckt, welcher sich mit dem Thema erfolgreiches Kandidaten-Sourcing in LinkedIn beschäftigt. Unter dem Titel „Sourcing Candidates using Boolean Strings“ gibt es eine Reihe guter Hinweise zum Umgang mit den Boolschen Operatoren. Insbesondere spannend wird es, wenn diese Suchtechniken in richtiger Form in Verbindung mit den Daten-/ Kandidateninformationen aus dem Business-Network LinkedIn gebracht werden. Hierzu geben die Folien beispielhafte Tipps. Neben bloßen Suchformel werden darin außerdem löblicherweise auch ein paar Gedanken zu Zielen, der eigenen Aufstellung in LinkedIn und der zweckmäßigen Ansprache mit InMails formuliert.
Ich denke Active Sourcing wird auch in 2014 ein gefragtes Recruiting-Thema bleiben. Daher viel Freude mit den nun folgenden Folien, die einen einfachen Basis-Guide für Active Sourcing darstellen.

…und natürlich noch dies:
Guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014 für alle Leser meines Blogs!
Ihr/ Euer Christoph Athanas

 

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