Lost & Found 22: Sehr lesenswerte HR-Links

Lost-Found22Endlich wieder da: Die nützliche und beliebte Serie mit aktuellen HR-Links! Länger als sonst war die Pause seit dem letzten Beitrag aus dieser Reihe. Daher ist es der erste Lost-and-Found-Artikel in diesem Jahr. Dafür sind die präsentierten Links allerdings auch Extraklasse! Es geht bspw. um News zum Employer Branding, spannende neue Studien, eine HR-Event-Empfehlung, den Einsatz von Instagram und vieles, vieles mehr. Diese Ausgabe hat es in sich: Neun Top-Empfehlungen zu wichtigen Links für HR-Interessierte.

 

Als Blogger ist man ja per se Wiederholungstäter – zumindest was das Schreiben angeht. Ich persönlich lebe das schöne Prinzip des Wiederkehrenden unter anderem mit der beliebten HR-Link-Empfehlungs-Serie „Lost and Found“ aus. Nun hatte ich es tatsächlich seit Ende letzten Jahres schleifen lassen. Daher quasi als Zeichen der besonderen Anstrengung nicht vier oder fünf tolle Link-Tipps wie sonst meist, nein, diesmal sind es gleich NEUN Top-Links. Und ich kann nur sagen: Sie sind alle interessant und verdienen einen Klick und Blick! Bitte sehr:.


1) Was macht Unternehmen für Kandidaten attraktiv: Vergleich 2004 und 2014
In dem Beitrag bei Monster.de wird plakativ und doch sehr richtig festgestellt: „Kicker kaufen ist kein Employer Branding.“ Einzelne Gadgets für Mitarbeiter, wie eben der zumindest im Startup-Umfeld obligatorische Kicker-Tisch, sind allein lange nicht genug um Mitarbeiter zu binden und sich als Arbeitgeber attraktiv zu machen. Monster und das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg blicken auf mittlerweile 13 Jahre mit den Studien Recruiting Trends und Bewerbertrends zurück. Da bieten sich gelegentlich Langzeitvergleiche an. So hier geschehen: Was macht Unternehmen aus Sicht der Kandidaten attraktiv im Vergleich der Angaben aus den Jahren 2004 und 2014. Sehr interessant!

2) Die Studie „Kompass neue Arbeitswelt ist da“
XING zeigt mit seinem Engagement rund um die New Work Awards und mit dem Themenportal Spielraum Flagge in Sachen neue Arbeitswelt. Konsequenterweise erschien nun kürzlich von XING eine sehr interessante Studie zum Thema. Die Ergebnisse zeigen an, dass sich die Arbeitswirklichkeit vieler Menschen verändert, es aber auch viele Hürden auf dem Weg hin zu neuen Arbeitswelten gibt. Vor allem beharrliche Hierarchien und eine gelebte Flexibilität in den Betrieben, welche den Ansprüchen vieler Arbeitnehmer nicht gerecht wird, sind große Hindernisse. Mehr gibt es hier in der Studie „Kompass neue Arbeitswelt.“

3) DGFP-Studie „Zukunft der Berufsausbildung“
Die nächste Studie, welche einen Blick verdient. Es geht um die Berufsausbildung in Deutschland und damit natürlich auch um das Gewinnen von künftigen Auszubildenden. Kurzfazit dazu: Unternehmen setzen zu wenig auf alternative Bewerbergruppen wie Migranten, Ausbildungs- oder Studienabbrecher, obwohl sie diesen gleichzeitig viel Potenzial zuschreiben.

alternative-Bewerbergruppen

Bei dieser paradoxen Vorgehensweise wird der Fachkräftemangel zu guten Teilen in der Tat hausgemacht! Mehr gibt es hier in der entsprechenden Mitteilung des DGFP und hier die Studie unter den Praxis-Papieren des DGFP zum Download.

4) HR-Event: HR Innovation Day am 30.05.2015 in Leipzig.
Peter M. Wald, seines Zeichens Professor für Personalmanagement an der HTWK Leipzig, HR Blogger und mit mir gemeinsam Autor der ersten umfangreichen deutschen Candidate Experience Studie, ruft die HR-Szene zu einem interessanten Tagesevent zusammen. Neben Informationen zu HR-Trendthemen, spannenden Diskussionen und ordentlich Networking-Möglichkeiten mit Kollegen/innen aus der HR-Szene, gibt es auch eine Reihe Mini-Workshops von ca. anderthalb Stunden Dauer. Ich selbst freue mich einen solchen Kurzworkshop zum Thema „Candidate Experience: Wie analysiere und gestalte ich Touchpoints im Bewerbungsprozess.“ beizutragen. Wer übrigens abseits des Leipziger Events das Thema Candidate Experience optimieren konsequent angehen möchte, dem sei unser eintägiger Recruiting-Workshop empfohlen, den ich gemeinsam mit HR-Digitalexperten Jan Kirchner durchführe. Zurück zum HR Innovation Day: Das wird ein klasse HR-Event, dessen bin ich mir sicher. Mehr Infos gibt es hier im Blog von Prof. Wald: HR Innovation Day 2015 in Leipzig: Das Programm

5) Preiswürdiges Personalmarketing! Die PMI-Awards 2015 suchen Vorschläge.
Von Westpress und W&V Job-Network suchen DIE Personalmarketing-Innovation (PMI) des letzten Jahres und den oder die Personalmarketing-Innovator/in. Vorschläge für entsprechend preiswürdige Kampagnen/ Anzeigen/ Tools etc und natürlich für die preisverdächtigen Personen einfach bis 30.04. an die W&V senden unter der eMail pmi@wuv.de.
Ich persönlich werde dann die freudige Pflicht haben in der Fachjury gemeinsam mit Joachim Diercks (Cyquest), Jan Kirchner (Wollmilchsau), Raoul Fischer (W&V/LEAD digital), Prof. Dr. Martin Grothe (Complexium) und Simon Zicholl (Westpress) die finalen Entscheidungen zu treffen. Das wird sicher wieder nicht einfach. Mehr Infos zum Award und den bisherigen Preisträgern gibt es hier bei der W&V: Mutig Querdenker gesucht.

6) Employer Branding: Das sind die Chancen mit Instagram
Das beliebte Foto-Sharing-Network Instragram erfreut sich immer größerer Beliebtheit und wächst fleißig. Die ersten vielversprechenden Beispiele für ein Engagement zum Wohl des eigenen Employer Brands oder im Social Recruiting gibt es mittlerweile. Eine wirklich lesenswerte Zusammenfassung dieser Optionen gibt es im Blog bei den Kollegen von Wollmilchsau. Und das Beste: Da es sich bisher nur um den ersten Teil handelt, dürfen sich Leser sicher bald auf die Fortsetzung freuen…
Zum Artikel: Employer Branding und Social Recruiting über Instragam Teil 1

7) Jetzt zum Download: Grünbuch Arbeiten 4.0 – Arbeit weiter denken
Unter dem Titel „Grünbuch Arbeiten 4.0“ wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen fundierter Blick in die Arbeitswelt von heute, aber auch von morgen und übermorgen geworfen. Der Titel „Arbeiten 4.0“ knüpft an die aktuelle Diskussion über die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) an, rückt allerdings die Arbeitsformen und Arbeitsverhältnisse ins Zentrum der Betrachtung. Die Publikation skizziert Trends und Herausforderungen und hat eine Kompassfunktion für die Orientierung von Unternehmen im Kontext New Work/ Arbeiten 4.0. Hier gibt es mehr zum Grünbuch Arbeiten 4.0.

8) Active Sourcer aufgepasst: So funktioniert Google (mit Infografik)
Wenn es um aktive Talentsuche im Web geht, weiß Barbara Braehmer meistens Rat. Vor allem hat sie in zahlreichen Artikeln in ihrem Blog dargestellt, wie es um verschiedene Suchstrategien und Suchwerkzeuge bestellt ist. Die absolut wichtigste Basis dafür ist es vermutlich zu verstehen wie die Google-Suche arbeitet. Genau das zeigt dieser Beitrag auf eindrucksvolle Weise, auch das der animierten Infografik: Wie Google funktioniert.

9) Candidate Experience: Fünf Handlungsempfehlungen und eine Anekdote
Zum Schluss noch eine Artikel-Empfehlung aus der Reihe „Jahr des Kandidaten“. Diese über das gesamte Jahr 2015 entstehende Artikelsammlung namhafter HR-Blogger läuft sich langsam warm. Bei dieser Initiative kommen die Artikel in Form einer Blogger-Challenge daher, d.h. ein HR-Blogger schreibt zum Thema und gibt den virtuellen Staffelstab an den nächsten Kollegen weiter. Ob dieser das zuvor Geschriebene direkt aufnimmt oder das Thema eher global weiterentwickelt steht jedem frei. Vom saatkorn-Blogger Gero Hesse habe ich nun genau diesen Staffelstab weitergegeben bekommen um meinen Beitrag zum „Jahr des Kandidaten“ verfassen.
Bevor ich also bald selber (wieder) zu meinem Leib und Magen-Thema Candidate Experience in die Tasten greifen werde, möchte ich hier noch ausdrücklich auf den Beitrag von Gero hinweisen. Der Artikel ist sehr lesenswert und ich fühle mich dadurch würdig ge-challenged ;-) (sorry, schlimmes Denglisch).
Der Beitrag ist zu lesen bei saatkorn: Candidate Experience: 5 Handlungsempfehlungen.

 

 

 

2 thoughts on “Lost & Found 22: Sehr lesenswerte HR-Links

  1. Susanne

    Ja ja, der gute alte Kicker in den Start-Ups. Ob das was damit zu tun hat, dass viele Start-Ups mit eine Finanzierung durch „Kickstarter“ angegangen haben? :-)

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