Archiv des Autors: Christoph Athanas

Digitale Beschleunigung für Stellenanzeigen: Interview mit Jan Kirchner von Wollmilchsau

Erfolgreiche Personalgewinnung wird immer mehr durch eine gelungene Einbindung digitaler Elemente mitbestimmt. Der Wettbewerb um die Talente entscheidet sich ganz zu Beginn der Candidate Journey. Dann nämlich, wenn es darum geht, ob Arbeitgeber genügend Aufmerksamkeit bei Ihren Zielgruppen erwecken können. „Digital“ gesprochen bedeutet dies, ob sich Klicks auf Karrierewebseite bzw. Jobangebot erzielen lassen und ob sich daraus tatsächlich passende Bewerbungen ergeben.
Die Personalmarketing-Experten von Wollmilchsau aus Hamburg bieten mit ihrem Jobspreader Arbeitgebern eine entsprechende technologische Lösung hierfür. Über digitales, datenbasiertes Jobmarketing und die beiden neuen Recruiting-Studien von meta HR und Wollmilchsau, habe ich mit Jan Kirchner, Geschäftsführer und Frontmann der Wollmilchsäue, gesprochen.

Kürzlich sind mit der von meta HR und Stellenanzeigen.de veröffentlichten „Recruiter Experience Studie“ und der von Wollmilchsau verantworteten „Online Recruiting Studie 2018“ wieder interessante Zahlen ans Licht gekommen (Downloadlinks zu beiden Studien am Ende des Artikels). Darin geht es auch – wie sollte es anders sein – um die Digitalisierung im Recruiting und Personalmarketing. Ein guter Anlass um mit mit meinem geschätzten Blogger-Kollegen und Wollmilchsau-Geschäftsführer Jan Kirchner ein Gespräch über die Entwicklungen im digitalen Personalmarketing zu führen. Ein Thema mit dem sich Jan tagtäglich auseinandersetzt. Denn um Stellenanzeigen und Bewerber schnell und effizient zusammenzubringen, haben er und sein Team den Jobspreader entwickelt – eine Software von Profis für Profis, die dabei hilft, komplexe und zeitraubende Personalmarketing-Prozesse zu automatisieren und zielsicher mehr passende Bewerber zu erreichen. Das klingt vielversprechend. Also, auf ins Interview… Weiterlesen

Recruiting anders gedacht und ohne Bewerbungsschreiben: jobify-Gründer Stefan Schabernak im Interview

Sowohl für Unternehmen, die auf der Suche nach jungen Talenten sind, als auch für Berufseinsteiger, die sich einen zu ihnen passenden Arbeitgeber wünschen, ist die Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“ oft langwierig und frustrierend. Das Team des Startups jobify ist überzeugt, dass der Status Quo des Jobmarkts oft nicht mehr zeitgemäß ist. Die unterstützenswerte Vision von jobify ist es demnach, den Bewerbungsprozess für beide Seiten nachhaltig zu verändern und Arbeitgeber und Kandidaten zusammenzubringen, die auch langfristig wirklich zusammenpassen. Über diese Vorhaben spricht Stefan Schabernak, Gründer von jobify, hier im Interview.

Recruiter haben mittlerweile eine breite Auswahl an Plattformen, um neue Mitarbeiter zu finden. Von den großen, bekannten Stellenbörsen über auf eine Branche spezialisierte Jobbörsen bis hin zu Nischenplayern mit innovativen Konzepten. Einige davon wollen mit ihrem Modell die Personalgewinnung auf den Kopf stellen und rollen den ersten Kontakt zwischen Kandidat und Arbeitgeber nochmal neu auf. Dabei fällt auch das Anschreiben weg und der Fokus wird auf andere, qualitativere Faktoren gelegt. Um zu erfahren, welche Herangehensweise die Matching-Plattform jobify dafür nutzt, habe ich mich mit Stefan Schabernack unterhalten.

Das Interview: Weiterlesen

Anforderungen an Karriere-Webseiten: Was der ultimative digitale Recruiting-Touchpoint leisten muss

Man sollte meinen, dass es sich mittlerweile bis ins letzte KMU herumgesprochen hat, dass es eine moderne und bewerberorientierte Karriere-Webseite braucht für ein erfolgreiches digitales Recruiting und Employer Branding. Demnach sollte so ziemlich jeder Arbeitgeber hier seine Hausaufgaben gemacht haben. Leider weit gefehlt. Immer noch trifft man sie in großen Mengen an: Ineffiziente, lieblose und erfolgshinderliche Karriere-Webseiten. Hier nun eine Anregung dies endlich zu ändern. Die Informationen in diesem Beitrag können helfen den überaus wichtigen Touchpoint Karriere-Webseite technisch, inhaltlich und bedienungsseitig erfolgreich auszurichten. Ich werde Anforderungen beschreiben und an Praxisbeispielen zeigen wie es gehen kann.

Eine von unseren Kunden bei meta HR am häufigsten nachgefragten Dienstleistungen ist unser Recruiting-Expertenblick. Dabei betrachten wir wichtige Recruiting-Touchpoints des jeweiligen Arbeitgebers und melden diesem unser Urteil detailliert zurück. So können wir oft in gezielte Verbesserungen der Recruiting-Leistung einsteigen. Für den Kunden bekommt unsere Beratung so ein Fundament auf Basis unserer Erfahrungen, unserer Marktkenntnis und der zahlreichen zum Teil von uns mitverantworteten Studien zur Materie. Wenn es um die Beurteilung mancher Aspekte eines Recruiting-Setups geht, lasse ich hier und da gewisse Nachsicht mit meinen Kunden walten. Denn natürlich weiß ich, dass gerade im Mittelstand mit begrenzten Ressourcen im Recruiting, die Bäume nur mühsam in den Himmel wachsen. Bei Karriere-Webseiten aber, lege ich recht schonungslos den Finger in die Wunde und dränge stets auf schnelle Abhilfe. Ganz einfach darum: Die Webseite und ihr Karriereteil sind die wichtigsten digitalen Visitenkarten jedes Arbeitgebers. Hier dürfen nicht zu viele Dinge schieflaufen, will man im Online-Recruiting Erfolg haben.

Neben den großen generalistischen Online-Jobportalen (Stepstone, Stellenanzeigen.de, Monster) sind Karriere-Webseiten von Arbeitgebern die zweitwichtigste Quelle zur Jobrecherche seitens potenzieller Bewerber (vgl. Candidate Journey Studie 2017). Daher verwundert es nicht, dass die Karriere-Repräsentanzen der Unternehmen im www auch der erfolgreichste Besetzungskanal ist, ganz knapp vor Schaltung von Stellenanzeigen auf genannten großen Jobbörsen. Insofern ist klar: De facto kein rekrutierender Arbeitgeber kann heute auf eine effektive und attraktive Karriere-Webseite verzichten. Weiterlesen

Lost & Found 32: Neue, total wichtige HR-Links!

Na, im Urlaub gewesen und deshalb die besten HR-Blogartikel der letzten Wochen verpasst? Kein Problem. Wir sorgen für Abhilfe mit dieser neuen Ausgabe unserer beliebten Link-Serie Lost & Found!
Wie gewohnt werden hier die besten HR-Artikel-Perlen auf einen Blick geliefert. Mit kurzer Erläuterung und Link zum Weiterlesen. Daher nun auch ohne weitere Vorrede einfach nur: Viel Spaß damit!

1. Wo die HR-Szene netzwerkt…
Beginnen wir mit einem wohlmeinenden, wichtigen Veranstaltungshinweis: Die HR-Night in Köln! Haben Sie schon ein Ticket? Am 11.09. , der zufällig auch der 1.Abend während der Zukunft Personal Messe ist, gilt es wieder einmal dabei zu sein, wenn sich das Who-is-who der deutschen Personalszene trifft. Diese Abende des Netzwerkens in entspannter Atmosphäre waren in den letzten Jahren immer einen Besuch wert. Schließlich schaden Kontakte nur denjenigen, der diese nicht hat. Gilt auch in der HR-Welt. Mehr Infos und Tickets unter: http://hr-night.de/

2. HR Manager sind Change Manager sind HR Manager sind…
„Achtung, das ist nur ein Meinungsstück: Die VUCA Welt ist schon lange da. Und so viele Kollegen eiern noch herum. Auf der Zukunft Personal trifft man sie bald alle wieder, die Gestrigen (auch wenn sie in ihrer Anzahl weniger werden). Dann hört man so Sprüche, wie…“ – so spannungsvoll fängt der Blogbeitrag von Jannis Tsalikis an. Mehr mag ich hier gar nicht verraten, sondern einfach dazu motivieren ihn selbst zu Lesen bei den Arbeitgebermarkenfreunden. Auf geht´s… Weiterlesen

Mein Recruiting-Podcast mit XING E-Recruiting – jetzt live

Als HR-Blogger bin ich natürlich üblicherweise vor allem schriftlich unterwegs. Die Artikel hier und gelegentlich in anderen (Online-)Publikationen sind quasi „Kerngeschäft“. Gut, manchmal trete ich als Speaker auf Konferenzen in Erscheinung. Doch eine reine Sprachaufnahme hat es von und mit mir noch nie gegeben. Daher kann ich hier nicht ohne etwas Stolz meinen Recruiting-Podcast mit den Kollegen von XING E-Recruiting vorstellen. Mehr noch ich hatte die Ehre die erste Folge einer ganzen Recruiting-Podcast-Reihe bei XING zu eröffnen. Hier die Empfehlung zum Anhören und ein wenig „Making-of-Feeling“ :-)

Während der Produktion des Podcasts wurde ich bestens betreut und dennoch sehr ambitioniert befragt von den XING-Kollegen Yee Wah Tsoi und Marcus Merheim.

Yee Wah Tsoi, Christoph Athanas (Mitte) und Marcus Merheim beim Podcast.

Die beiden wollten von mir so intime Dinge erfahren, wie etwa welchen Berufswunsch ich als 5-Jähriger hatte. Natürlich aber sprachen wir vor allem über Gegenwart und Zukunft von Recruiting und Arbeitgeberattraktivität. Ein guten Teil des Gespräches verbrachten wir beim Thema Unternehmenskultur als Wettbewerbsfaktor in der Talentgewinnung und zum Cultural Fit.
Das Ambiente war sehr schön und nach der rund 65 Minuten dauernden Aufnahme konnten wir noch ein wenig den Blick am Potsdamer Platz über Berlin genießen.

Den Podcast mit rd. 40 Minuten Länge gibt es hier. Ebenso findet sich hier die Ankündigung bei XING im Blog, wo auch Verlinkungen schon darauf hingewiesen wird, dass nun wohl monatlich Recruiting-Podcasts mit interessanten Gesprächspartnern veröffentlicht werden. Mir nachfolgend werden dann u.a. die geschätzten HR-Blogger Jannis Tsalikis und Eva Stock im Gespräch mit XING sein. Stay tuned!

 

Fotos: Credit by Janek Coppenhagen ,2018

Geld verdienen mit EDEKA: Personalmarketing der anderen Art oder Reichweite über alles

In einer aktuellen Kampagne wirbt die Lebensmittelkette EDEKA für seine Ausbildungsberufe. Ein ganz besonderer Versuch des Influencer-Marketings, wie man beim Betrachten des ungewöhnlichen Azubiwerbe-Videos feststellen wird. Edeka kooperiert dabei mit den YouTubern „die Ost-Boys“, welche in etwa eine russisch verschärfte Variante von Erkan und Stefan sind und und bei vielen Teenagern offenbar gut im Trend liegen. Das Video polarisiert. Das ist schon mal gut, denn das hilft Werbung immer. Doch möglicherweise überzieht Edeka hier und schädigt im schlimmsten Fall sogar seine Marke.

Der Clip kurz zusammengefasst: Zwei junge Voll-Prolos aus dem Plattenbaukiez in Berlin-Marzahn, gespielt von den YouTubern Slavik und Vadik („Die Ost Boys“), tragen eine Einkaufstüte voller Geldbündel durch die Gegend. Sie fahren in Adiletten mit ihrem Lamborghini zum Jobcenter, um mit einer Magnum-Flasche Champagner wieder rauszukommen. Das Leben ist eine einzige Party mit Golduhren, Hubschrauberflügen und Poolpartys mit hübschen Mädchen. Nach einem Schnitt sitzen die beiden dann bei Edeka in einem Büro und präsentieren den Clip. Hier stellt sich dann heraus, dass sie ursprünglich den Auftrag hatten ein Video über die Ausbildungsberufe der bekannten Lebensmittelkette zu drehen. Auf die Frage welche Aussage sie mit dem Video treffen wollten, wird das mit dem Motto zusammengefasst, „wenn du Geld ausgeben willst, musst du erst welches verdienen“.

Die Reichweite stimmt
Einen Mangel an Kreativität kann man den Machern von Edeka nicht vorwerfen. Die anvisierte Altersgruppe wird man durch die Bekanntheit der beiden YouTuber sicher gut erreichen. Höchstwahrscheinlich werden dadurch auch weit mehr junge Leute angesprochen, als mit einem klassischen Video, welches den tatsächlichen Arbeitsalltag als angehender Kaufmann im Einzelhandel beim Regale Einräumen oder an der Fleischtheke zeigt. Aktuell über 225.000 Aufrufe bei YouTube lassen sich sehen. Ein Wert der sich durch das weitere Teilen des Clips in sozialen Netzwerken noch deutlich verstärken dürfte. Betrachtet man nur die Reichweite ist die Kampagne ein grandioser Erfolg. Weiterlesen

Innovationen im Personalmanagement: Interview mit Prof. Peter M. Wald im Nachgang des HR Innovation Day 2018

Gefühlt wird die HR-Szene Jahr für Jahr spannender. Veränderungen und Innovationen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Technische, organisatorische oder kulturgetriebene Innovationen stehen dem Personalmanagement bereit und warten darauf in der Breite genutzt zu werden. Das Angebot ist vielfältig und den Fokus auf die passenden Ansätze oder Tools zu legen fällt nicht immer leicht. Gerade daher ist das jährlich stattfindende Event „HR Innovation Day“ ein guter Orientierungspunkt. Neben der Beschäftigung mit vielen spannenden Themen spielt das Networking dort eine wesentliche Rolle. Ein echter HR-Community Event also!
Ich habe im Rückblick auf die Veranstaltung und mit Blick aufs Innovative ein Gespräch geführt mit dem Spiritus Rector des „HR Inno Day“, Professor Peter M. Wald von der HTWK Leipzig.

Wer es nicht kennt, sollte sich dieses Event in jedem Fall vormerken. Peter M. Wald, der in der HR-Community wohl mit am besten sicht- und greifbare Hochschulprofessor, organisiert den nicht-kommerziellen HR Innovation Day jedes Jahr an einem Samstag im Frühsommer. Dann kommen ca. 150 Interessierte aus Unternehmen, von Dienstleistern, von Hochschulen (auch Studenten) in Leipzig an der HTWK zusammen. Keynotes zu absoluten HR-Trendthemen und praxisorientierte Workshops bilden das Programm. Ich selbst habe mich mehrfach einbringen können mit u.a. Workshops zu meinen Leib- und Magenthemen Candidate Experience bzw. Cultural Fit.
Der Ankerpunkt dieses bunten Treibens rund um den HR Innovation Day ist der bestvernetzte Professor Peter M. Wald, der immer wieder neue interessante HR-Innovationen aufspürt und bei diesem Event zur Diskussion stellen lässt. Peter und ich kennen uns seit 2012, als er am allerersten HR BarCamp teil nahm und seither immer dabei ist. Gemeinsam haben wir im deutschsprachigen Raum die als Pionierstudie geltende „Candidate Experience Studie 2014“ verfasst, ebenso wie die „Candidate Journey Studie“, welche letztes Jahr veröffentlicht wurde.
Ich schätze Peter Wald und seine Arbeit sehr und da ist es nur logisch den – sonst immer viel zu bescheidenden – Veranstalter des HR Inno Days hier zu Wort kommen zu lassen. Let´s go…

Das Interview: Weiterlesen

HR auf Marsmission: Mission Control müsst Ihr sein! Beitrag zur DGFP-Blogparade #DGFPc18

Unbekannte Zukunft, unbekannte Welten. Der Aufbruch dorthin, den wir Tag für Tag in Wirtschaft und Gesellschaft ein wenig erleben, kann überspitzt als Marsmission bezeichnet werden. Der DGFP tut dies so und wirft dazu die Frage in den Raum, warum HR mit von der Partie sein sollte!? Eine solche Frage verdient Beantwortung: Die Rolle, das Selbstverständnis und die Beiträge von HR bei der Navigation in eine ungewisse aber spannende Zukunft werden hier entsprechend kurz skizziert. Ich sehe HR dabei nicht im Cockpit des Raumschiffs und ggf. nicht mal direkt an Bord, sondern an anderer, ebenso wichtiger Stelle:
HR – Go for Mission Control!

Dies ist mein Beitrag zur „we dream big“ BlogParade anlässliches des DGFP // congress #DGFPc18 unter dem Motto Navigating the Future.

Guidance… Go!
Booster…Go!
Ignition and Liftoff!
Warum würde HR auf eine Marsmission mitgenommen werden müssen? Diese ungewöhnliche Frage ist der Aufhänger für die Auseinandersetzung mit der Zukunft der Personalfunktion. Ok, nehmen wir das mal ernst. Ich sage: HR ist dabei, wenn sie es wollen, wenn sie es können und wenn sie Mehrwert bringen. Klingt einfach, oder? Naja, teilweise. Gucken wir uns diese Aspekte Stück-für-Stück an:

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Lost & Found 31: Wichtige HR-Links u.a. zu Datenschutz, Arbeitgeberbewertungen, Wertschätzung auch in der Kündigung

Immer wieder bringt die digitale HR-Welt interessante und wichtige Beiträge heraus. Bei der Vielzahl an Blogs und Online-Publikationen schafft man es kaum alles mitzubekommen, geschweige denn zu Lesen… Doch keine Sorge: Dafür gibt es Lost & Found, die bewährte Link-Empfehlungsserie hier im meta HR Blog.
Dieses Mal sind aus aktuellen Anlass gleich zwei Link-Tipps zum Thema Datenschutz mit an Bord, ein schöner Beitrag über die Bedeutung von Wertschätzung auch im Kündigungsgespräch und eine Anleitung, wie man ein wertvolles Alumni-Netzwerk aufbaut und führt. Außerdem noch einiges mehr… wie immer ;-)

Die Links dieser Ausgabe streuen thematisch schön quer über die verschiedenen HR-Felder. Sehen, Lesen und Klicken Sie selbst, da wo es passt und Sie interessiert.
Viel Vergnügen mit Lost & Found 31:

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Fünf Ansätze mit Automatisierung, künstlicher Intelligenz & Co. im digitalen Recruiting

Egal ob es um zukünftig autonomes Fahren geht oder die Steuerung unseres Zuhauses und Privatlebens mittels Alexa, Siri und Co.: Künstliche Intelligenz und digitale Assistenzsysteme finden immer mehr Eingang in unser Leben. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren erwartbar noch verstärken. Es ist daher nicht verwunderlich, dass KI und verwandte Technologien auch eine immer größere Rolle im Personalmanagement, insbesondere im Recruiting spielen. In diesem Beitrag werfe ich einen Blick auf fünf technologische Ansätze, die via Automatisierung, künstliche Intelligenz oder digitaler, intelligenter Assistenz das Recruiting in naher Zukunft aufmischen werden.

 

Seit Jahren wird der Bewerbungsprozess immer digitaler. Spätestens die Generation Z, wenn nicht sogar bereits ein Großteil der Millennials, wird bald irgendwann nicht mehr wissen, was es bedeutet eine Bewerbungsmappe auf postalischem Weg an einen potenziellen Arbeitgeber zu senden. Im Zuge der Digitalisierung des Recruitings spielen vor allem mehr Effizienz und mehr Effektivität eine große Rolle. Das gilt letztlich für beide Seiten: Arbeitgeber wollen Stellen besser und schneller besetzen und Jobsuchende eine entsprechend passende Position bei minimierten Aufwand finden. Mit dem Einsatz von intelligenten Systemen bzw. “Roboter- Recruiting” geht die Hoffnung um nicht nur die Rekrutierungsgeschwindigkeit und den dabei gebotenen Komfort weiter vorantreiben, sondern vor allem auch mehr Sicherheit bei der Wahl des richtigen Kandidaten (respektive Arbeitgebers) zu bekommen. Schauen wir, welche Ansätze es dazu gibt:

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