Archiv der Kategorie: HR-Allgemein

Was Arbeitnehmer wünschen: Ergebnisse aus der Studie „Jobzufriedenheit 2017“

Wie zufrieden sind deutsche Arbeitnehmer? Wie gefallen ihnen die Arbeitsbedingungen bei ihrem Arbeitgeber? Was sind Gründe für den Jobwechsel? Diese und weitere Fragen sind Kernthemen der Studie „Jobzufriedenheit 2017“ aus den Reihen der ManpowerGroup.
Brisant: 46% der Befragten wollen in den nächsten 12 Monaten den Job wechseln. Hier einige Highlights aus der Studie.

 

Die repräsentative Studie wurde Anfang des Jahres erstellt und dafür wurden 1018 Arbeitnehmer vom Marktforschungsinstitut Toluna befragt. Die Ergebnisse bestätigen in weiten Teilen erneut die bekannten wichtigen Handlungsfelder für Unternehmen, insbesondere das Thema Führungsqualität und flexible Arbeitsbedingungen. Weiterlesen

Share

Wie hole ich mir HR-Experten auf Zeit? Ein Gespräch mit Interims-Fachmann Uwe Sunkel

Im HRM tauchen viele Anforderungen zwar im Tagesgeschäft immer wieder auf, doch in spezifischen Situationen hat HR-Arbeit eher den Charakter von Projekten. Zum Beispiel bei der Rekrutierung einer größeren Anzahl von Personal bei plötzlichem Wachstum, bei Change Vorhaben, bei der Einführung von HRM-Systemen usw. Vielleicht mit Ausnahme von sehr großen Konzernen können Unternehmen nicht alle Arten von Spezialisten vorhalten. Das in vielen Fachbereichen bewährte Konzept der Interims-Zusammenarbeit wird auch im Personalmanagement immer beliebter. Uwe Sunkel (Bild) von expertforce gilt als einer der führenden Köpfe für dieses Thema. Er stand mir Rede und Antwort.

 

Die Anforderungen an fachliche und methodische Kompetenzen des HR-Personals steigen und differenzieren sich immer weiter. Insbesondere die Komponente Technologie und deren Verständnis lässt sich heute kaum mehr komplett vom operativen HR Business Partner oder auch vom Senior Recruiter beherrschen. Demnach sind flexible Kräfte vor allem für Veränderungsvorhaben und bestimmte Herausforderungen auch für Personalabteilungen eine gute Option. Ob ein solcher Experten-Einsatz nun unter der Bezeichnung Freelancer, Gig-Worker oder Interims-Spezialist läuft, ist letztlich egal. Für Personalabteilungen zählen die interessanten Perspektiven welche sich hiermit ergeben, um temporären (fachlichen) Herausforderungen mit der entsprechend kompetenten Manpower zu begegnen. Das Interim-Business ist auch für HR zunehmend spannend.

Uwe Sunkel ist einer DER Experten in Deutschland, wenn es darum geht für Unternehmen hochkompetente Spezialisten oder Manager auf Zeit zu organisieren. Er war selbst ehemals Interims-Manager und kennt daher nicht nur die Dienstleisterperspektive, sondern auch die des temporär operativ mitarbeitenden Managers bzw. Experten. Zudem ist er einer der Treiber hinter der Matching-Plattform expertence.com, wo Unternehmen und (HR-)Experten auf Interimsbasis zusammengebracht werden. Ich habe mit ihm zu der Thematik ein Gespräch geführt.

Das Interview: Weiterlesen

Share

Lost & Found 28: Weblinks für HR-Profis mit Onboarding-Faktoren, HR als Sales-Aufgabe, Google-Attacke auf Jobbörsen uvm.

lost_and_found-28Wird Google die Jobsuche mit der Cloud Jobs API optimieren oder am Ende gar revolutionieren? Wann wird HR als Sales-Aufgabe gesehen? Und wie beeinflussen psychologische Faktoren den Erfolg beim Onboarding neuer Mitarbeiter?
Um diese und andere spannenden Fragen geht es diesmal in unserer Empfehlungsreihe. Sieben ausgewählte und aktuelle HR-Artikel werden präsentiert.

 

Das Schöne an einer Tradition ist, dass sie immer wiederkehrt. Ein wenig so wie bei Festtagen. Kaum sind die einen vergangen, stehen die nächsten schon wieder im Kalender. Darauf ist Verlass. Auf unsere kleine Blog-Tradition, die Lost & Found-Linksammlung, ist ebenfalls Verlass. Da ist sie wieder und sie bringt Geschenke mit – in Form von absolut lesenswerten, HR-relevanten Artikeln! Die erste Ausgabe unserer Lost & Found-Reihe des Jahres 2017 hält gleich sieben schöne Links bereit. Viel Spaß beim Reinklicken und bei der Wissensvermehrung… Weiterlesen

Share

So wird man zum digitalen HR MacGyver: Do-it-yourself-digital für Personalmanager

macg_hrDen großen Digitalisierungs-Schritt haben im HR bisher nur ganz wenige Unternehmen geschafft. Kein Grund für einzelne HR-Verantwortliche zu warten. Was würde MacGvyer in der Lage tun? Ganz einfach: Alle diejenigen Tools und Apps verwenden, welche es meist kostenfrei gibt. So kann man die unmittelbare Digitalisierung der eigenen HR Arbeit vorantreiben und die eigene Wirkung erhöhen. Hier wird beschrieben wie die modernen HR MacGvyer denken und welche Lösungen sie nutzen können. Eine (inoffizielle) Anleitung zur persönlichen Digitalisierung:

 

In einer idealen Welt würden die Unternehmen und deren Personalabteilungen sowieso einer klaren Strategie zur digitalen Transformation folgen. Es hätte eine entsprechende Analyse gegeben, die eigenen Chancen und Risiken erkannt und ein Handlungsplan wäre verabschiedet worden, welcher natürlich konsequent umgesetzt würde. Technischer Kompetenzaufbau und flankierender kultureller Wandel griffen ineinander und das Top-Management würde dies alles sinnvoll und in größter Klarheit erklären und überzeugend dafür werben und so weiter… Nun, wie leicht zu bemerken ist, verwende ich hier ziemlich viele Konjunktive. Die sind nötig, weil die meisten Unternehmen eben kein solches Vorgehen in Sachen eigener digitaler Erneuerung an den Tag legen. Leider sind es besonders die Personalbereiche, welche von allen Unternehmensfunktionen im Durchschnitt am wenigsten Digitalisierungsfortschritte bzw. –ambitionen vorzuweisen haben (vgl. dazu die Studie vom Transformationswerk).

Während es einerseits in vielen Organisationen mit der Digitalisierung nicht recht vorangeht und aus den verschiedensten Gründen fortschrittliche, zukunftsweisende Arbeitstechniken nicht eingesetzt werden, gibt es andererseits zum Glück einige engagierte, mutige und neugierige Einzelpersonen, welche einfach mit dem Digitalen beginnen, wo sie nur können. Die gibt es auch in HR – zum Glück! Es sind vielleicht noch zu wenige, aber sie sind da und sie helfen sich bestmöglich selbst. Jene ambitionierten Recruiter oder HR-Managerinnen machen viel aus wenig. Gerade anfangs bekommen sie von ihren Unternehmen oft kaum aktiven Support und die offiziell verfügbaren Mittel sind – gerade im Recruiting und Personalmarketing – häufig die von vor 5 Jahren plus XING Talentmanager wenn´s gut läuft… Aber diese cleveren Personalerinnen und Personaler haben den richtigen Spirit um das „Digitale“ anzupacken. Vielleicht haben sie sich dafür die Frage gestellt:
Was würde MacGyver tun?

what-would-m-do-shirt Weiterlesen

Share

2017: Das Jahr der HR-Reformation? Vom Wissen zum Tun!

lutherHR-Trends aufzählen oder diese analysieren sollen dieses Jahr doch andere. Die allermeisten Trends sind eh bekannt. Daher finde ich das Lutherjahr 2017 gibt die wunderschöne Steilvorlage für die Gedanken zur HR-Reformation. Was können HR-Verantwortliche also von Martin Luther lernen, wenn sie vom Wissen (um die Trends) zum Tun kommen wollen. Dieser Beitrag geht jener Frage nach.

 

Mittlerweile ist es in den HR-Medien beinah Tradition zu Beginn jeden Jahres über die HR-Trends für die kommenden zwölf Monate nachzudenken. Ich selbst habe dieses Spiel wie manche andere HR-Blogger auch schon mitgespielt. Meine Einsicht aber dazu lautet mittlerweile: Es ist ziemlich müßig dies zu tun. Solange Megatrends wie Digitalisierung, Demografischer Wandel oder Demokratisierung weiter andauern, werden in der Personalszene auch weitgehend die üblichen verdächtigen Themen als „Trend“ auftauchen. Mal mehr, mal weniger und immer auch mal ergänzt um das ein oder andere wirklich neue Buzzword.
Natürlich kann, darf und soll es auch fortan Trendaussagen geben. Einzelne Aussagen werden jeweils im Lichte des Blickwinkels des entsprechenden Experten zu werten sein. Insbesondere in ihrer Summe sind Trendprognosen interessant. Da mir dieses Jahr allerdings die Zeit fehlt eine Metaanalyse von Trendaussagen vorzunehmen, wie ich das für 2016 getan hatte, möchte ich den Blick auf einen anderen Bereich lenken, den der Umsetzung von Trends bzw. der Erneuerung im HR.
2017 jährt sich der Thesenanschlag von Martin Luther zum fünfhundertsten Mal. Der große Reformator hatte seinerseits längere Zeit gebraucht um von der Erkenntnis ins Handeln für die breite Masse zu gelangen. Dann allerdings mit der bekannt großen Wirkung. Insofern bietet das Lutherjahr meines Erachtens einen guten Anlass, um zu schauen, wie auch Human Resources vom Wissen zu mehr Tun kommen kann. Weiterlesen

Share

HR BarCamp 2017: Ticketverkauf und erste Infos zum Berliner Original

HRBC-Moderatoren_Tsalikis_AthanasDas 2017er HR BarCamp in Berlin kündigt sich an. Die Sponsoren sind beisammen und die Termine für den Ticketverkauf stehen fest. Wer gute Chance haben mag im März 2017 dabei zu sein, notiere besser schon mal die Sales-Daten 😉

 

Immer noch mit großer Freude sind Jannis und ich (Foto oben) als HR BarCamp-Daddies bei der Sache. Seit 2012 ist das Event enorm gewachsen, ohne aber seinen Spirit und seine Anziehungskraft einzubüßen. Damit das so bleibt, hielten und halten wir strikt an den Grundideen des HR BarCamps fest: Nicht-kommerziell, basis-demokratisch, teilnehmerzentriert, verbunden mit dem Mix aus humorvoller Art und Weise und HR-Ideen und Dialog der Extraklasse – von HR für HR.
Dafür ist die Veranstaltung wie üblich auf Sponsoren angewiesen. Mit deren Unterstützung kann dann in hoher Qualität in einer tollen Location – 2017 wieder: Ellington Berlin – das HR-Event der ganz besonderen Art mit seinem unverwechselbarem Charme und seinem einnehmenden Mitmach-Geist organisiert werden. Gleichzeitig bleiben die Ticketpreise niedrig. Danke also unseren Sponsoren. Für das Berliner HR BarCamp 2017 werden das sein:

  • TMP Worldwide Germany
  • Stellenanzeigen.de
  • Territory-Embrace
  • Textkernel
  • JobUnicorn.com
  • XING E-Recruiting

Danke Euch!

hrbc17-tisales-ankuendigung_allespnsoren

Am 16. und 17.März 2017 werden rund 200 Personalerinnen und Personaler zu DEM Event der innovativen HR-Szene erwartet. Das Berliner HR BarCamp wird dann mittlerweile im 6.Jahr nacheinander durchgeführt werden. Der Hashtag lauet: #HRBC17

Ticketverkauf:
Den Ticketverkauf wird es an zwei Tagen im Januar geben. Am 10.01.2017 und am 17.01.2017 werden jeweils ab 10:00 Uhr je 50% der freiverkäuflichen Tickets angeboten. Dabei gelten die alten HRBC-Regeln, wonach es Tickets für Corporate HR Vertreter/innen gibt und (etwas weniger) Tickets für HR-Dienstleister. Das Auswählen eines Tickets aus der zum eigenen Status passenden Kategorie ist enorm wichtig und wir vertrauen erneut auf das Verantwortungsbewusstsein aller HR BarCamper/innen. Erfahrungsgemäß gewährleistet dieses Verfahren einen guten Teilnehmermix.

Die Tickets werden nur online über http://www.hrbarcamp.de angeboten. In Kürze gibt es dort auch weitere Informationen zum Event und der Verkaufsabwicklung. Den genauen Preis kalkulieren final wir in Kürze (Schätzung: Der Preis wird zwischen 108 und 118 Euro pro Ticket liegen).

F5-Time: 😉
Wie in den vergangenen Jahren ist zu erwarten, dass die Tickets (leider) schnell vergriffen sein werden – daher bitte: SAVE THE DATE & die Uhrzeit für die Verkaufstage, plus eine schnelle Internetleitung…

Wir freuen uns auf ein fantastisches Event mit Euch. Stay tuned: In den kommenden Wochen werden wir über Jannis Blog, meinen meta HR Blog hier und wie immer vor allem über die HR BarCamp XING-Gruppe zahlreiche weitere Infos bereitstellen. Neben den sicher wieder vielen Top-HR-Trendthemen, die Ihr innovativen HR-BarCamper ja selber einbringen werdet, erwartet Euch ein wirklich cooles Abendprogramm! Wir werden es nach HR-Fight Night & Co. in 2017 abermals krachen lassen. Die HR-Szene kann auf dem HR BarCamp erneut zeigen, dass es doch jede Menge humorvolle und partygeneigte Vertreter/innen der Zunft gibt.  More to come…

BarCampige Grüße und schöne Adventszeit,

Christoph & Jannis
HRBC-Organisatoren

Share

HR lernt programmieren. Ein Gespräch mit Patrick Hypscher und Robindro Ullah über die Bedeutung von IT-Wissen für Personaler

SH_Coding_Workshop_smallGefühlt wird die HR-Welt monatlich technischer. Auch wenn das reale Tempo der HR-Digitalisierung vielleicht ein wenig unter diesem Eindruck liegt, ist es doch mittlerweile unumgänglich: IT-Themen und Datenhandling gehören nicht nur zur HR-Arbeit dazu, sondern stehen in deren Zentrum. Dennoch gibt seitens zahlreicher HR-Verantwortlicher eine gewisse IT-Skepsis. Was liegt also näher als HR´lern das Thema praktisch nahe zu bringen und sie sogar selbst ein wenig programmieren zu lassen. Das dachten sich Patrick Hypscher (Skill Hero) und Robindro Ullah (HR in Mind) und riefen kurzerhand ein spezielles Angebot für Personaler/innen auf den Plan.

 

Ich selbst bin IT-Themen zugeneigt, seit ich als Teenager einen C64 mein eigen nennen durfte. Und immer schon hat mich das Zusammenwirken von Mensch und Maschine interessiert. Insofern wurde ich gleich hellhörig, als ich kürzlich Patrick von Skill Hero kennen lernte und er mir davon berichtete, dass er mit dem mir bestens bekannten Robindro Ullah ein entsprechendes Vorhaben gestartet hat: HR-Vertreter/innen die IT-Welt ganz praktisch näher bringen und so deren (Überblicks-)Wissen in Sachen HR-Digitalisierung zu stärken.
Das klang für mich nachvollziehbar und scheint mir in eine sinnvolle Richtung zu weisen. Haben doch in ernstzunehmenden Personalabteilung die ATS (Bewerbermanagement-Systeme), Social Media Networks, digitalen Personalakten oder Performance Management Systeme oder eine Mischung daraus Einzug gehalten bzw. tun dies gerade immer mehr. Hinzu kommt die auch jenseits von HR selbst stetig steigende IT-Durchdringung von Geschäftsprozessen. Insofern kann die Frage wohl nur lauten wie tief bzw. wie intensiv sollten HR-Funktionen IT-Wissen aufsaugen? Zugespitzt: Müssen Personaler programmieren können? Mal schauen. Ich habe hierzu Patrick und Robin einige Fragen gestellt und spannende Antworten erhalten…

Das Interview: Weiterlesen

Share

Lost & Found 27: Weblinks für HR-Profis – kann ein Roboter meinen Job machen und mehr…

lost-found-vol27In bester Blogtradition von meta HR präsentiere ich die 27.Ausgabe der beliebten HR-Linksammlung. In diese Ausgabe haben es wieder eine Reihe nützlicher und unterhaltsamer Links geschafft. Unter anderen geht es um ´Wie finde ich die passende Jobbörse?´, einen Nerd-Test oder die Antwort auf ´Kann ein Roboter meinen Job machen?´. Viel Spaß.

 

Die digitale HR-Szene und angrenzende Reviere bieten wöchentlich mal mehr, mal weniger spannende Contents. Damit in der Flut der Links, Tweets und Blogposts die wirklich interessanten Angebote und Informationen nicht untergehen, gibt es hier im Blog „Lost &Found“. Die diesmal ausgewählten Links sind meiner ganz persönlichen Einschätzung nach ein gutes Beispiel dafür wie thematisch breit die Streuung der HR-relevanten Themen sein kann. Einfach schön und in jedem Fall einen Klick wert.
Und los geht es… Weiterlesen

Share

Zukunft Personal 2016: Blogger Lounge und andere Geheimtipps aus dem Messeprogramm

zp16-blogger-lounge-geheimtippsDie Zukunft Personal in Köln gehört im Herbst stets zu den wichtigen HR-Terminen. Auch 2016 präsentiert sich auf der Messe wieder das breite Spektrum der Personalszene. Neben den Ständen der Aussteller erwarten die interessierten Fachbesucher einige lohnende Zusatzangebote, z.B. die diesmal prominenter platzierte Blogger Lounge. Dazu stellte ich zwei Fragen an Messe-Pressesprecherin Stefanie Hornung und gebe ein paar inhaltliche Empfehlungen. Schließlich bietet meta HR in Zusammenarbeit mit spring Messe Management noch Freikarten für den Messebesuch an. Details dazu siehe am Ende dieses Beitrages.

 

Hornung_Stefanie_web2

Stefanie Hornung

Wer wie ich die Zukunft Personal über die letzten Jahre ziemlich regelmäßig und persönlich verfolgt hat wird feststellen, dass auch dieses Forum im Wandel begriffen ist. Sicher: Im Kern lebt ein solches Event vom persönlichen Vor-Ort-Sein. Das ist der Kern und das bleibt, bei aller Beschäftigung mit Digitalisierung. Doch die inhaltlichen Angebote im Programm der Messe sind längst über Standflächen mit Ausstellern und ausgewählte Key-Notes hinaus angewachsen. Die Inhalte werden thematisch stärker gruppiert und es wird versucht Themen kontroverser und aus mehr Perspektiven zu beleuchten. Zudem werden nun schon im zweiten Jahr Akteure eingebunden, welche sich im klassischen Rahmen der Zukunft Personal früher nicht wiederfanden: HR-Start-Ups und HR-Blogger. Da ich mich seit 2009 zur Gruppe der HR-Blogger zähle ist letzteres natürlich bei mir und einigen anderen HR-Blogger-Kollegen und -Kolleginnen auf Interesse gestoßen. Ok, ein wenig Skepsis gab es auch, aber die Blogger-Community besteht ja mehrheitlich aus Ausprobierern. Daher lautete das Motto auch: Let´s go. Die Resonanz war überwiegend gut. Der direkte Austausch mit Bloglesern und das eigenständige Setzen von Themen durch uns inhaltlich sehr häufig proaktive Blogger, war in jedem Fall eine Bereicherung für Messe. Daher wird dieses Format auch zur Zukunft Personal von 18.-20.10.2016 wiederholt. Speziell dazu habe ich Stefanie Hornung, der Pressesprecherin der ZP16, zwei Fragen gestellt. Sie gibt uns einen Vorschmack auf dieses Angebot im Rahmen der kommenden Messe: Weiterlesen

Share

Megatrends der HR Technologie unter der Lupe. Ein Interview mit Tim Oliver Pröhm.

DFoto_Tim Oliver Proehmer Personalbereich erlebt seit einigen Jahren einen großen Entwicklungsschub. Die dafür verfügbaren Innovationsangebote haben überwiegend mit Technologie zu tun. Gleichzeitig ist der Bedarf für eine Professionalisierung durch Digitalisierung im HR-Bereich oft recht hoch. Die Notwendigkeit Geschäftsprozesse von HR-Seite erfolgreich zu begleiten und der Wettbewerb am Talentmarkt tun ihr Übriges dazu beitragen. Kurzum: HR ist ohne cleveren Technologieeinsatz auf verlorenem Posten. Die technologischen Weichen werden nun dafür gestellt, wie Unternehmen in digitalen HR-Prozessen zukünftig aufgestellt sein werden. Insbesondere die Themen Digital Recruitment und People Analytics sind dabei im Fokus.

 

Tim Oliver Pröhm hat lange Erfahrungen mit HR-Prozessen, vor allem aus dem Recruitingblickwinkel. Als ehemaliger Verantwortlicher eines großes RPO-Dienstleisters (= Recruitment Process Outsourcing) hatte er stets ein natürliches Interesse an effizienten Personalbeschaffungsprozessen im Sinne seiner Kunden. Hinzu kommt das Tim mit großer Leidenschaft die HR-Tech-Entwicklungen verfolgt und sich seit geraumer Zeit auch als Beirat in US-amerikanischen HR-Technologiestartups einbringt. Aktuell ist er als Senior Director bei Kelly OCG verantwortlich für Strategie, Technologie und Innovation im Recruitingumfeld. Ein fachlich wirklich spannender Impulsgeber ist Tim in jedem Fall. Außerdem ist er übrigens auch ein Mann der Spaß versteht. 2015, beim HR BarCamp in Berlin, errang er den ersten Titel als Rhetorik-Champion in der legendären HR-Fight-Night. Rundum also ein feiner Gesprächspartner, den ich in Sachen digitale HR Tech Trends „ausfragen“ konnte. Die Antworten gibt es hier zu lesen.

Das Interview:

Christoph Athanas, meta HR: Hallo Tim, wir wollen etwas über HR Technologie sprechen, eines Deiner Steckenpferde. Daher zum Einstieg eine Überblick- und Orientierungsfrage zum Thema für meine Leserinnen und Leser:
Was sind aus Deiner Sicht als HR-Tech-Insider die aktuell wichtigsten und vermutlich nachhaltigsten Tech-Trends mit Blick aufs HR, gern mit Fokus auf Recruiting?

Tim Oliver Pröhm: Die vier Megatrends in HR und vor allem auch im Recruiting finden sich in dem Schlagwort „SMAC“ zusammen. Diese Abkürzung steht hierbei für Social, Mobile, Analytics und Cloud. Aus diesen vier Megatrends wird sich künftig sehr vieles ableiten und auch die Recruiting-Technologien werden maßgeblich von SMAC beeinflusst werden.

C.A., meta HR: Kannst Du das bitte etwas näher ausführen? Weiterlesen

Share