Schlagwort-Archive: Candidate Experience

Lost & Found 34: HR-Artikel die man gelesen haben muss…

Ja, endlich: Lost & Found ist zurück. Die Serie mit den ultimativen HR-Artikelempfehlungen aus Fachpresse und HR-Blogs. In dieser, der insgesamt 34.Ausgabe, präsentiere ich sechs feine Fundstücke, die wertvolle Informationen zu unterschiedlichen, spannenden und kontroversen HR- und Recruiting-Themen aufgreifen. Mit dabei sind diesmal die Fragen rund um „Du“ oder „Sie“ im Bewerbungsgespräch, die neusten Entwicklungen in Sachen Candidate Experience, starke Argumente warum sich Cultural Fit und Diversity gut miteinander können und geschlechtsneutrale Stellentitel bzw. ein Beispiel wie es besser nicht geht. Auch Tipps zum Umweltschutz auf Geschäftsreisen und neue Insights von Glassdoor sind mit dabei.

Hier geht´s zu den HR-Artikeln, die man gelesen haben muss: Weiterlesen

Video: Fünf Candidate Experience Probleme und wie man sie vermeidet

Die Recruiter Experience Studie nennt das ´Optimieren der Candidate Experience´als eines der Top-Zukunftsthemen von Recruiting-Teams. Zurecht achten immer mehr Recruiter darauf, welche Kandidatenerfahrungen ihre Touchpoints und ihr Bewerbungsprozess bieten. Das Thema kann an Wichtigkeit kaum hoch genug eingeschätzt werden. Ich sage in unserem neuen Video kurz, aus welchen Dimensionen Candidate Experience genau besteht und wie sich mit deren Anwendung bessere Kandidateerfahrungen erzeugen lassen. Dann benenne ich fünf typische Candidate Experience Probleme und erläutere auf wie man diese vermeidet. 

Viel Spaß beim Video – abonniert den meta HR YouTube-Kanal und ich freue mich auf Feedbacks.

PS: Die angesprochene Recruiter Experience Studie gibt es hier kostenfrei zum Download. Und hier gibt es mehr Informationen darüber, wie man professionell die Candidate Experience optimiert!

Recruiting Expertenblick

Wie gut ist Ihr Recruiting aufgestellt? Fit für die Digitalisierung? Der Expertenblick gibt Rückmeldung und liefert konkrete Handlungsemfehlungen!

meta HR jetzt auf YouTube: Candidate Experience-Video macht den Anfang

Hier mal was in eigener Sache: Unser meta HR YouTube-Kanal ist soeben gestartet! Neben diesem Blog wird der Video-Kanal ein wichtiges Medium sein. Darüber werde ich spannende Inhalte rund um HR- und Recruiting-Themen vorstellen und besprechen.

Der YouTube-Channel wird dieses Blog ergänzen, nicht ersetzen. Dennoch: Video-Content ist wichtig und da möchte ich ebenfalls meinen Beitrag liefern. meta HR wird nun regelmäßig kurze informative Clips bringen.  Wir starten mit einem Thema, für welches meta HR seit Jahren die Top-Kompetenz besitzt und zu welchem wir häufig mit Kunden in der Recruiting-Optimierung arbeiten: Candidate Experience!

Das erste Video des Channels hat den schönen Titel „Candidate Experience verstehen und optimieren„. Bilder sagen mehr als Worte, vor allem, wenn es sich um bewegte Bilder handelt, nicht wahr?! Daher hier nun Film ab und viel Freude mit dem Clip…


Kleine, aktuelle Bitte: Gegenwärtig hat unser YouTube-Kanal noch keine schöne namentliche Domain (z.B. metaHR-Kanal etc.). Das lässt YouTube erst ab 100 Abonnenten zu. Daher: Bitte abonniert den Kanal – danke sehr!

Was die Zukunft bringt: meta HR Blog und YouTube-Channel
Schauen wir zunächst mal zurück: Dieses Blog hier gibt es seit April 2009. Damit dürfte ich wohl zu den HR-Blogger-Pionieren in Deutschland gehören. Dieses Blog mit Inhalten zu bespielen machte mir stets Freude. Allerdings war es in den vergangenen Monaten schwierig überhaupt Zeit fürs Bloggen zu finden. Zum Teil sind viele, viele Kundenprojekte daran „Schuld“. Letztlich ein schöner Grund. Außerdem habe ich immer mehr Freude daran Themen auch verbal anzugehen. Meine Mitwirkung am XING-Recruiting-Expertenpodcast war ein solcher Ausflug ins „sprechende Gewerk“. Ich finde die Variante kürzere Videos und ergänzend etwas Text in Form von Blogartikeln zu bringen sehr charmant. Daher werden mein Blog und der meta HR YouTube-Kanal hier zukünftig Pingpong spielen. Sie können sich also wieder auf häufigere Updates von mir bzw. meta HR freuen…

Was meinerseits inhaltlich bei YouTube geplant ist, mag ich nur grob anreißen, damit es spannend bleibt: Es werden kurze Videos kommen, wo ich in ca. 4 – 7 Minuten ein interessantes HR-, Recruiting- oder Employer Branding Thema bespreche. Außerdem werden Videos mit Interviewpartner kommen. Das nächste schon sehr bald. Ich hatte im Rahmen des HR Innovation Day 2019 kürzlich in Leipzig mit interessanten Akteurinnen und Akteuren der innovativen Recruiting-Szene gesprochen. Ebenso mit dem Veranstalter Prof. Peter M. Wald. Letztlich planen mein Produktionsteam und ich auch gelegentlich Out-of-Home-Videos von Orten wo Recruiting, Employer Branding, Kulturwandel bei Arbeitgebern etc. manifest wird. Wir werden sehen, welche Möglichkeiten sich hierfür ergeben.

Die Videos produzieren wir im Team. Für die Themen etc. recherchieren wir gemeinsam und ich werde vordringlich vor der Kamera agieren. Das muss aber nicht immer so bleiben. We will see… erstmal danke ich meinem Produktionsteam, Foto oben:
Anthony (Ton, mitte), Jan Poppenhagen (Kamera/ Regie, rechts – meta HR Mann für Visual).
Ihnen bzw. Euch danke ich fürs Lesen, Klicken, Gucken, Liken, Abonnieren.
Und: See you soon – on meta HR YouTube ;-)

Recruiting goes Festival: Gespräch mit Gero Hesse zum bevorstehenden #RC19 Event

Fester Bestandteil dieses Blogs sind Beiträge von und über Events der HR- und Recruiting-Szene. Ich selbst sehe mit Freude, dass sich in den letzten Jahren die HR-Events verändern: Weg von eindimensionalen Frontalveranstaltungen mit zum X-ten Male aufgemärmten Inhalten. Hin zu mehr Austausch, mehr Blick „über den Tellerrand“ und auch mehr Freude. Mich als einem der beiden HR BarCamp Erfinder spricht das an.
Seit letztem Jahr gibt es mit dem RC-Festival unter der Ägide von Territory Embrace einen weiteren spannenden Farbtupfer in dieser Richtung. Ich selbst werde am 22. und 23.05.19 in Düsseldorf dabei sein. Grund genug für mich ein Gespräch zu führen mit Gero Hesse, HR Blogger-Urgestein und Gastgeber des #RC19.

Nach Betrachten des Programms vom #RC19 kann man sicher sagen, dass hier alles gegeben wird um State-of-the-Art in Inhalt und Form zu bieten. Doch ein paar Dinge wollte ich noch genauer wissen. Also habe ich das anstehende Event zum Aufhänger genommen um Gero einige Fragen zu stellen. Ich wollte von ihm bspw. wissen was Besucher erwarten können und inwiefern die Szene dieses Format braucht. Bei der sich bietenden Gelegenheit habe ich meinem Gesprächspartner gleich auch ein paar interessante Begriffe zugerufen, die die Recruiting- und Employer Brand-Verantwortlichen aktuell bewegen, um abzuklopfen, wie diese Trends beim RC19 Widerhall finden. Nur so viel vorab: Das wird spannend…

Das Interview: Weiterlesen

Lost & Found 33: Interessante Links fürs HR-Jahr 2019!

Willkommen im neuen Jahr! Auch dieses Jahr verspricht aus HR-Sicht ein spannendes zu werden. Im Personalmanagement bleibt viel in Bewegung und das ist auch gut so. Hier im Blog starte ich 2019 mit einer neuen Ausgabe unserer beliebten Lost & Found-Serie. Geliefert werden hier eine Reihe Links mit der üblichen Kurzkommentierung zu hochspannenden Beiträgen, welche wichtige Akzente für das neue HR-Jahr setzen können. In der inzwischen schon 33.Ausgabe dieser Serie sind diesmal spannende Themen wie z.B. die Aussagekraft von Bewerberanschreiben, Reifegrade agiler HR, warum Recruiter tanzen sollten und einiges mehr…
Viel Spaß und ein erfolgreiches und gesundes 2019!

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Anforderungen an Karriere-Webseiten: Was der ultimative digitale Recruiting-Touchpoint leisten muss

Man sollte meinen, dass es sich mittlerweile bis ins letzte KMU herumgesprochen hat, dass es eine moderne und bewerberorientierte Karriere-Webseite braucht für ein erfolgreiches digitales Recruiting und Employer Branding. Demnach sollte so ziemlich jeder Arbeitgeber hier seine Hausaufgaben gemacht haben. Leider weit gefehlt. Immer noch trifft man sie in großen Mengen an: Ineffiziente, lieblose und erfolgshinderliche Karriere-Webseiten. Hier nun eine Anregung dies endlich zu ändern. Die Informationen in diesem Beitrag können helfen den überaus wichtigen Touchpoint Karriere-Webseite technisch, inhaltlich und bedienungsseitig erfolgreich auszurichten. Ich werde Anforderungen beschreiben und an Praxisbeispielen zeigen wie es gehen kann.

Eine von unseren Kunden bei meta HR am häufigsten nachgefragten Dienstleistungen ist unser Recruiting-Expertenblick. Dabei betrachten wir wichtige Recruiting-Touchpoints des jeweiligen Arbeitgebers und melden diesem unser Urteil detailliert zurück. So können wir oft in gezielte Verbesserungen der Recruiting-Leistung einsteigen. Für den Kunden bekommt unsere Beratung so ein Fundament auf Basis unserer Erfahrungen, unserer Marktkenntnis und der zahlreichen zum Teil von uns mitverantworteten Studien zur Materie. Wenn es um die Beurteilung mancher Aspekte eines Recruiting-Setups geht, lasse ich hier und da gewisse Nachsicht mit meinen Kunden walten. Denn natürlich weiß ich, dass gerade im Mittelstand mit begrenzten Ressourcen im Recruiting, die Bäume nur mühsam in den Himmel wachsen. Bei Karriere-Webseiten aber, lege ich recht schonungslos den Finger in die Wunde und dränge stets auf schnelle Abhilfe. Ganz einfach darum: Die Webseite und ihr Karriereteil sind die wichtigsten digitalen Visitenkarten jedes Arbeitgebers. Hier dürfen nicht zu viele Dinge schieflaufen, will man im Online-Recruiting Erfolg haben.

Neben den großen generalistischen Online-Jobportalen (Stepstone, Stellenanzeigen.de, Monster) sind Karriere-Webseiten von Arbeitgebern die zweitwichtigste Quelle zur Jobrecherche seitens potenzieller Bewerber (vgl. Candidate Journey Studie 2017). Daher verwundert es nicht, dass die Karriere-Repräsentanzen der Unternehmen im www auch der erfolgreichste Besetzungskanal ist, ganz knapp vor Schaltung von Stellenanzeigen auf genannten großen Jobbörsen. Insofern ist klar: De facto kein rekrutierender Arbeitgeber kann heute auf eine effektive und attraktive Karriere-Webseite verzichten. Weiterlesen

Fünf Ansätze mit Automatisierung, künstlicher Intelligenz & Co. im digitalen Recruiting

Egal ob es um zukünftig autonomes Fahren geht oder die Steuerung unseres Zuhauses und Privatlebens mittels Alexa, Siri und Co.: Künstliche Intelligenz und digitale Assistenzsysteme finden immer mehr Eingang in unser Leben. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren erwartbar noch verstärken. Es ist daher nicht verwunderlich, dass KI und verwandte Technologien auch eine immer größere Rolle im Personalmanagement, insbesondere im Recruiting spielen. In diesem Beitrag werfe ich einen Blick auf fünf technologische Ansätze, die via Automatisierung, künstliche Intelligenz oder digitaler, intelligenter Assistenz das Recruiting in naher Zukunft aufmischen werden.

 

Seit Jahren wird der Bewerbungsprozess immer digitaler. Spätestens die Generation Z, wenn nicht sogar bereits ein Großteil der Millennials, wird bald irgendwann nicht mehr wissen, was es bedeutet eine Bewerbungsmappe auf postalischem Weg an einen potenziellen Arbeitgeber zu senden. Im Zuge der Digitalisierung des Recruitings spielen vor allem mehr Effizienz und mehr Effektivität eine große Rolle. Das gilt letztlich für beide Seiten: Arbeitgeber wollen Stellen besser und schneller besetzen und Jobsuchende eine entsprechend passende Position bei minimierten Aufwand finden. Mit dem Einsatz von intelligenten Systemen bzw. “Roboter- Recruiting” geht die Hoffnung um nicht nur die Rekrutierungsgeschwindigkeit und den dabei gebotenen Komfort weiter vorantreiben, sondern vor allem auch mehr Sicherheit bei der Wahl des richtigen Kandidaten (respektive Arbeitgebers) zu bekommen. Schauen wir, welche Ansätze es dazu gibt:

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Recruiting-Szene: Wo man sich trifft. Ausgewählte Event-Termine im 1.Halbjahr 2018

Egal ob digital oder analog, die Recruiting-Welt dreht sich immer schneller. Wer bei Trend- und Innovationsthemen „dran“ bleiben oder sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen mag, dem bietet sich inzwischen ein breites Spektrum an Konferenzen, Workshops und HR-Networking-Events. Da die Anzahl solcher Veranstaltungen immer größer wird, werfe ich zur Orientierung aller meiner Leser hiermit ein Blick auf Recruiting-Event-Termine im 1.Halbjahr 2018. Der Blick ist subjektiv, da ich schlichtweg nur jene Termine reingenommen habe, wo man mich aller Voraussicht nach auch persönlich antreffen wird. Frei nach dem Motto – Servicepost: Hier trifft man sich/mich!

 

Nicht ganz so selten sind die Beschwerden über HR im Allgemeinen oder über Recruiter im Besonderen. „Die können nicht, die wollen nicht, die sind so wenig digital“ usw. Ob und wenn ja wieviel Substanz solches HR-Bashing im Zweifel haben mag, sei dahin gestellt. Eines allerdings kann man dem HR-Völkchen und insbesondere der Recruiting-Szene nicht vorwerfen: Sie würden sich zu wenig austauschen! Das genaue Gegenteil ist der Fall. Mittlerweile gibt es eine bald unüberschaubare Anzahl an Netzwerk-Treffen, Konferenzen, Workshops und einzigartiger Events für Personaler vor allem mit Schwerpunkt Recruiting und Employer Branding. In puncto Dialog und Networking kann sich HR sehen lassen. Mindestens die Gelegenheiten dazu sind vielfältig, sowohl der Anzahl und den Orten, als auch den Veranstaltungskonzepten nach. Zwar dominieren eher „klassische“ Konferenzen o.ä., doch gibt es auch einige ungewöhnlichere Events, die inhaltlich höchsten Anspruch mit Spaß und guten Netzwerkmöglichkeiten verbinden. Jannis Tsalikis und ich sind schließlich seit der Initialzündung mit unserem ersten HR BarCamp im Jahr 2012 an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig ;-)
Inspiriert durch die Nachfrage einer Personalerin, die mich kürzlich erreichte, hier nun also meine persönliche Event-Liste für das erste Halbjahr 2018. Ich werde die folgend genannten Veranstaltungen mit großer Wahrscheinlichkeit besuchen, teils in passiver, teils in aktiver Rolle. Falls wir uns dort sehen freue ich mich. Und gleich noch mein Aufruf diejenigen, welche hier Events ergänzen möchten: Bitte sehr – dafür gibt es die Kommentarfunktion. Ich danke fürs Mitmachen!

HR-/Recruiting-Events in 1.Halbjahr 2018 – hier trifft man sich / mich… Weiterlesen

Die 5 wichtigsten Learnings aus der Online Recruiting Studie 2017. Ein Blick auf deutsche Karriere-Webseiten

Die aktuelle Studie aus dem Hause Wollmilchsau untersucht wie moderne Anforderungen an Online-Recruiting-Prozesse umgesetzt werden. Dafür wurden von den Autoren entscheidende Faktoren für den Erfolg im Online-Recruiting aufgeschlüsselt und bei den insgesamt 160 deutschen Unternehmen aus DAX, M-, S-, und TecDAX unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind zwiespältig. Es gibt Licht und Schatten aus Sicht der zu erwartenden Recruiting-Performance, wie auch aus der Perspektive der so vermutlich zu realisierenden Candidate Experience. Hier kommen die fünf wichtigsten Learnings aus der Studie.

 

Die in Summe 160 Unternehmen der DAX-Indizes sind ganz zweifelsohne Aushängeschilder der deutschen Wirtschaft. Gilt dies auch für deren Karriereseiten und für deren Online-Recruiting-Aufstellung? Taugen sie als Vorbilder? Die Antwort muss lauten: Zumindest nicht flächendeckend. Dafür offenbaren die Ergebnisse Online Recruiting Studie 2017 noch zu viele Baustellen und zu große Unterschiede in der Umsetzung, obwohl in vielerlei Hinsicht auch positive Aspekte zu erkennen sind. Beispielsweise führt bei vielen der für die Studie betrachteten Karriereseiten eine inkonsequente Candidate Journey noch zu unnötig vielen Abbrüchen und damit zum Verlust von Bewerbern. Bei zahlreichen DAX-Unternehmen befinden sich die Karriereseite, die Mobil-Optimierung und so manche Prozesse des Online-Bewerbungsverfahrens noch immer nicht auf der Höhe der Zeit. „Je tiefer man in den Bewerbungsprozess vordringt, desto enttäuschender sind die Ergebnisse“, lautet das Fazit der Experten von Wollmilchsau.
Hier kommen die fünf wichtigsten Learnings aus der Studie:

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Kulturwandel im Recruiting – mit Folien des Vortrags

Etwa drei von vier Unternehmen befinden sich laut eigenen Angaben gegenwärtig im Kulturwandel. Bedingt durch Demografie und Digitalisierung vollziehen sich teils gewollte, teils erzwungene Veränderungen.
Was bedeutet der Kulturwandel für die Personalbeschaffung? Kann Recruiting vielleicht sogar ein Treiber für den Kulturwandel sein? Welche Bedingungen greifen und wie und wo muss sich die Recruiting-Disziplin selber hinterfragen? Auf der diesjährigen Zukunft Personal hielt ich genau hierzu einen gut besuchten Vortrag. Aufgrund mehrerer Nachfragen im Anschluss an meine Rede habe ich mich entschlossen dem Thema diesen Artikel zu widmen. Am Ende des Beitrags finden sich meine Folien vom Vortrag auf der Messe.

 

Schon der antike Philosoph Heraklit erkannte, dass Wandel das einzig Beständige ist. Seine griffige Formel panta rhei („Alles fließt“) gilt heute mehr den je. Unternehmen, Organisationen und die gesamte Arbeitswelt sind andauernden Veränderungen unterworfen. Das Personalmanagement insgesamt und dabei an vorderster Front die wichtige Recruiting-Funktion bekommen das zu spüren. Doch liegt in jeder Veränderung bekanntlich eine Chance. Kann also Recruiting möglicherweise statt vom Getriebenen zum Treiber werden? Ich bin davon überzeugt. Dafür allerdings benötigt es eine eingehende Auseinandersetzung mit den aktuellen Gegebenheiten und Auswirkungen, welche globale Megatrends wie Wertewandel oder Digitalisierung bewirken und welche konkreten Situationen sie für Unternehmen und deren Personalbeschaffung bringen. Ferner sind daraus Anforderungen an die Recruiter abzuleiten. Vor allem ein neues Rollen-Set und das Hinterfragen von eigenen Einstellungen betrachte ich hier als Basics. Gelingt dies können Aktivitäten neu ausgerichtet werden und Kulturwandel wird gestaltbar – auch aus der Perspektive der Personalbeschaffung.
Die folgenden Zeilen beschreiben in Kürze meine Gedanken zum Thema und ergänzen die am Ende eingefügten Folien meines Vortrages: Weiterlesen