Schlagwort-Archive: Candidate Experience Studie

Was wünschen sich Kandidaten zu Beginn der Jobsuche und im Bewerbungsverfahren?

cxst_14_vs_cjst_17Im Jahr 2014 habe ich gemeinsam mit Prof. Peter M. Wald die erste wissenschaftlich begleitete Candidate Experience Studie in Deutschland vorgelegt. Nun haben wir kürzlich die Candidate Journey Studie veröffentlicht. Gewissermaßen eine Folgestudie. Auch wenn unsere neue Studie einen etwas anderen Blickwinkel einnimmt, gibt es doch einige Aspekte, die sich miteinander vergleichen lassen. Dieser Artikel macht genau dies in einem Ausschnitt (die insgesamt verfügbaren Daten wären weit umfangreicher). Der Blick gilt dabei den Anforderungen von Bewerber/innen in den Phasen der Jobsuche und einem Teil des Bewerbungsprozesses.

 

2014 erschien mit der Candidate Experience Studie die erste große Untersuchung im deutschsprachigen Raum über den Weg vom Kandidaten zum neuen Mitarbeiter. Gemeinsam mit Stellenanzeigen.de sammelten wir die ersten empirischen Daten explizit zu diesem Thema. Bei dieser Pionierarbeit stellte sich heraus, dass erfolgreiche Rekrutierung nicht nur ein technisch-organisatorisch runder Prozess sein sollte, sondern darüber hinaus im Aufbau und im Halten einer Vertrauensbeziehung zwischen Arbeitgeber und Bewerber besteht. Ein solcher Aufwand zahlt sich aus für Arbeitgeber: Positive Bewerbererlebnisse steigern nachweislich die Zufriedenheit der Kandidaten und erhöhen die Attraktivität der entsprechenden Arbeitgebermarke.

Mit unserer vor kurzem erschienen Candidate Journey Studie haben wir an diese Ergebnisse angeknüpft und in Teilen vergleichbare Daten erhoben. Die aktuelle Untersuchung geht über die reinen Bewerbungsphasen hinaus und folgt dem Kandidaten bis maximal ans Ende seines ersten Jahres beim neuen Arbeitgeber. Somit konnten wir ebenfalls Wirkungen und Übergänge von Candidate zu Employee Experience beobachten bzw. den wichtigen dazwischen liegenden Prozess des Onboardings.

In diesem Artikel will ich einem Vergleich anstellen: Was ist in Sachen Candidate Experience in den letzten drei Jahren passiert? Haben sich die Prioritäten der Bewerber verändert und wenn ja, welche Ansprüche haben Kandidaten heute? Weiterlesen

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Blogperlen 2015: Die besten meta HR Artikel auf einen Blick

blogperlen2015Zum Schluss das Beste: Zum Jahresende präsentiere ich hier die Liste mit den besten Artikeln dieses Blogs. Es sind die meistgelesenen und am meisten geteilten Beiträge meines Blogs aus 2015.
Ich wünsche gleichzeitig allen Leserinnen und Lesern schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mein Dank gilt allen, die dieses Blog gelesen haben, vor allem jenen, die hier regelmäßig mitlesen. Merci, bleibt stark 🙂

Auch das Jahr 2015 empfand ich aus HR- und besonders aus Recruiting-Sicht als ein spannendes Jahr. Dabei sah ich wenig völlig Neues, aber viele wichtige Impulse haben sich m.M.n. verstärkt bzw. Themen haben sich das nötige Gehör verschafft. Candidate Experience oder Mobile Recruiting waren solche Themen. Hinzu kam eine Menge Diskussionen und Fragen rund um die sog. digitale Transformation von HR. Zwar ist das Thema für meine Begriffe absolut wichtig, aber ich fand viele Beiträge dazu arg vage und bisweilen ohne Struktur oder beliebig. Unter anderem aus diesem Grund hielt ich mich hierzu weitgehend zurück. Inhaltlich lag mein persönlicher Schwerpunkt 2015 ganz klar auf Candidate Experience. Weiterlesen

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12 vermeidbare Arten, wie Recruiter gute Kandidaten verlieren

12 vermeidbare Arten, wie Recruiter gute Kandidaten verlierenGerade erst hat wieder eine große Studie davon berichtet, wie schwierig es offenbar für viele Unternehmen ist Stellen zu besetzen. 76%der Recruiter nennen das Finden von geeigneten Kandidaten als die größte Herausforderung. Nun denn, liebe Recruiter, manchmal kann das Leben hart sein, aber hier und da machen es sich einige Vertreter der Zunft unnötig härter. Hier kommen 12 vermeidbare Arten gute Kandidaten zu verlieren.

 

Unsere viel beachtete meta HR / Stellenanzeigen.de Candidate Experience Studie, hat eine sehr große Menge an Daten generiert. Viele dieser Daten haben wir Studienautoren (Prof. Wald, HTWK Leipzig und ich) verwertet. Manchmal finde aber selbst ich es trotzdem noch erstaunlich, wie viel Datenmaterial wir bisher nur teilweise oder auch gar nicht nutzen konnten. In der Regel sind solche „kleinen Schätze“ aus 1379 untersuchten, realen Bewerbererlebnissen zu schade, um nicht irgendwann darüber zu berichten. Daher versuche ich hier im Blog oder auch bei meinen Vorträgen und Workshops zum Thema Candidate Experience gern mal etwas von diesem zusätzlichen Material, was nicht mit der Studie publiziert wurde, zu nutzen.
Ein solcher Aspekt sind die qualitativen Bewerber-Statements, welche wir ebenfalls im Rahmen der Studie erhoben haben. Exemplarisch sind ein paar wenige solcher Bewerberaussagen in der Studie zitiert und abgedruckt worden. Doch von den mehreren hunderten Statement, welche uns die Bewerber mitgeteilt hatten, wurde sonst bisher nichts weiter veröffentlicht. Das werde ich hier zumindest in einer Zusammenfassung ändern:
Im Fall dieser qualitativen Freitextaussagen konnten wir einige wiederholende Erfahrungsmuster erkennen, von welchen die Bewerber erzählten. Aus diesen Mustern habe ich für diesen Artikel 12 wiederkehrend von Bewerbern berichtete Unsitten im Verhalten von Recruitern herausgezogen. Wer diese 12 Umgangsweisen als Recruiter vermeidet, steigert seine Chancen, dass gute Kandidaten an Bord bleiben und das Stellen besser besetzt werden können. Weiterlesen

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Candidate Experience im Hype-Cycle: Boom eines HR-Themas und worauf Praktiker nun achten sollten

AchterbahnCandidate Experience erfährt als HR-Thema einen Hype. Es steht kurz davor allgegenwärtig zum heiligen Recruiting-Gral erklärt zu werden. Dieser Hype ist eine Gefahr für das Thema. Aber in seiner Mächtigkeit auch ein Zeichen für die Bedeutung des Konzeptes. In diesem Artikel spreche ich über die Bedeutung des Candidate Experience Gedankens und den Hype darum. Dies ist mein offizieller Beitrag zur HR-Blogger-Challenge zum „Jahr der Kandidaten“.

 

Das neue Thema hat einen alten Kern
Scheinbar plötzlich war vor gut einem Jahr ein neues HR-Thema in aller Munde: Candidate Experience. Doch diese Wahrnehmung ist unscharf: Schon seit mehr als 5 Jahren gibt es vor allem in der US-amerikanischen HR-Szene die Debatte um die Übertragung des klugen Prinzips aus dem Marketing auf das Recruiting. Auch im deutschsprachigen Raum wird das Thema schon seit einigen Jahren von ein paar HR-Bloggern und Fachexperten diskutiert. Mein erster Artikel über Candidate Experience hier im Blog stammt übrigens bereits aus dem Juli 2012!
Darüber hinaus: Schon lange sind clevere Recruitingorganisationen am Puls ihrer Kandidaten. Wer verstanden hat, dass Personalgewinnung eben gerade auch bedeutet den jeweiligen Menschen für den Job zu gewinnen, hatte stets seine Antennen auf seine PARTNER, die Bewerber, ausgerichtet. Insofern hat das eher neue Thema einen alten Kern: It´s a people business.

Was neu und bedeutsam ist beim Konzept der Candidate Experience
Neu ist hingegen die ganzheitliche Betrachtung des Recruitings konsequent aus der Bewerberperspektive (hier die Definition Candidate Experience). Neu ist dabei eben jene Fokussierung auf die Erfahrungen des Stakeholders „Bewerber“, in der Analogie zum „Customer Experience“ Konzept aus dem Marketing und Vertrieb. Das Thema ist wichtig: Die Erkenntnis verbreitet sich stetig, dass das Erleben des Rekrutierungsvorgangs durch die Kandidaten eine ernstzunehmende Größe im Wettbewerb der Arbeitgeber ist. Prof. Wald und ich haben die Auswirkungen von positiver oder negativer Candidate Experience auf das Arbeitgeberimage in unserer Studie auf der Basis von fast 1400 untersuchten Bewerbungen dokumentiert. Es gibt also Fakten. Die Kernaussagen hinter diesen Fakten sind Variationen von schon länger existierenden Vermutungen:
Recruiting muss sich weiterentwickeln. Recruiting muss performanter werden. Recruiting muss technischer und menschlicher zugleich werden. Recruiting muss Nutzen für die Marke stiften in der Form, dass Recruitinghandeln und Employer Brand Aussagen konsistent zueinander sindWeiterlesen

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Fünf Candidate Experience-Tipps: Was Recruiting vom Verkauf lernen kann

saleJobsuche und Kaufentscheidungen weisen eine Reihe Gemeinsamkeiten auf: Kandidaten vergleichen verschiedene Arbeitgeber. Sie wägen Kosten und Nutzen gegeneinander ab, bspw. wenn es um den Weg zur Arbeit geht oder um die Aufstiegschancen. Aber wie bei wichtigen Kaufentscheidungen sind rationale Überlegungen nur eine Seite der Medaille: Vielleicht noch wichtiger ist die im Rahmen des Bewerbungsprozesses gemachte emotionale Erfahrung. Wie hat sich die Arbeitgebermarke „angefühlt“? Der von Arbeitgebern angebotenen Candidate Experience kommt daher eine enorme Bedeutung zu, wenn es um das Ja oder Nein seitens der Bewerber geht. Hier kommen fünf Tipps, was Recruiting vom Verkauf lernen kann.

 

Interessenten in loyale Kunden zu verwandeln, am besten solche, die sich dazu noch positiv über das Produkt äußern, das ist das Ziel wenn Unternehmen clevere Kaufprozesse entwerfen. Der Fokus liegt also gleichermaßen auf dem Eigeninteresse des Verkaufes, wie auf den Interessen des Käufers. Im Zweifel aber haben die Kundenbedürfnisse Vorrang. In der Umsetzung mündet dies in einer Vielzahl von Maßnahmen, die wir alle schon selber beim Einkaufen erlebt haben, zum Beispiel: Dem Kunden wird der Kauf so einfach wie möglich gemacht. Der Kunde wird stets über seinen Auswahl- und Kaufvorgang informiert und er wird durch alle möglichen Annehmlichkeiten in den Verkaufsräumen in einen Wohlfühlmodus versetzt, um nur einige Beispiele zu nennen. Weiterlesen

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Wie Recruiting effektiv und bewerberzentriert gemacht werden kann. Eindrücke aus unserer offenen Recruiting-Workshop-Reihe

CIMG3149_a2Arbeitgeber tun gut daran im Rahmen der Personalrekrutierung die Perspektive ihrer Bewerber zu berücksichtigen. Unternehmen welche die wesentlichen Erwartungen ihrer Zielgruppen und eben jene Candidate Experience ihrer Bewerber genau kennen, können leichter effektive Maßnahmen ergreifen. Wichtige praktische Grundlagen dafür haben Personaler/innen im ersten Recruiting-Workshop von Wollmilchsau und meta HR im letzten Dezember erfahren. Hier nun ein kurzer Bericht mit ein paar Blicken hinter die Kulissen.

 

Die Pilotveranstaltung unserer Workshopreihe zu Candidate Experience, Karrierewebseite, Mobile Recruiting fand im letzten Dezember in Berlin statt. Jan Kirchner als Vertreter von Wollmilchsau und ich als Referenten-Duo trafen auf eine bunte Mischung von zehn HR-Vertreterinnen und –Vertretern. Diese Abgesandten von Konzernen, Konzern-Töchtern, traditionellen und auch jungen Mittelständlern hatten gemeinsam, dass sie alle bereits ein großes Maß an Bewusstheit für aktuelle Herausforderungen in der Personalgewinnung mitbrachten. Zudem waren sie alle bereit den kritischen Blick auch gegenüber der eigenen Recruiting-Organisation zu wagen. Jene produktiven Haltungen konnten unsere Teilnehmer/innen allerdings gut brauchen. Es gab nämlich zu Beginn der Veranstaltung nicht sofort die erwarteten Einführungsvorträge, sondern gleich eine sehr praktische und zugleich unerwartete Sequenz: Wir baten unsere Workshopper mit Hilfe von Tablet-PCs sich in Teams zu Zweit jeweils eine Karrierewebseite aus dem Kreise der durch die Teilnehmer vertretenen Unternehmen anzusehen. Im Gepäck hatten sie ein paar Aufgaben von uns. So wurde der Auftakt direkt zum kollegialen Feedback in den Disziplinen Karrierewebseite und Mobile. Das war erkenntnisreich und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Außerdem stellen wir so sicher, dass wir den versprochenen Praxisbezug von Beginn an auch wirklich verfolgen.

Natürlich lieferten Jan, als Mit-Autor der Mobile Recruiting Studie, und ich, als Co-Autor der Candidate Experience Studie, in der Folge auch Einblicke auf prägnante Aspekte dieser Untersuchungen. Top-Daten daraus lauten beispielsweise: Weiterlesen

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Blogperlen 2014: Die besten Artikel des Jahres aus dem metaHR Blog

DSC02873bDas Jahr 2014 ist fast beendet. War es aus Ihrer Sicht ein gutes Jahr? Das hoffe ich doch. Für HR- und insbesondere Recruiting-Themen war es in jedem Fall ein spannendes Jahr. Ich habe es hier im metaHR Blog mit einer Reihe Beiträge begleitet. Ich habe versucht Entwicklungen aufzuzeigen und habe diese kommentiert. Experten habe ich befragt und schließlich natürlich auch hier unsere große Candidate Experience Studie vorgestellt. Hier nun ein kleiner Rückblick auf die Highlights 2014 dieses Blogs.

 

Diese Sammlung hier ist vielleicht eine Chance für Sie manchen Beitrag möglicherweise ein zweites Mal zu lesen und im Rückblick auf das eigene Wirken im Personalmanagement zu reflektieren. Oder Sie entdecken vielleicht einen Beitrag, der bisher entgangen war. In jedem Fall viel Vergnügen und meinen Dank an alle meine Leserinnen und Leser. Bis 2015 dann – guten Rutsch!

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Schockierende Fakten über schlechtes Recruiting und die besten Gegenmaßnahmen

Recruiting-Workshops-metaHR_wollmilchsau_20142015Zu viele Arbeitgeber klagen über Schwierigkeiten bei Stellenbesetzungen. Gleichzeitig kümmern sie sich oft nicht ausreichend darum, wie sie als rekrutierender Arbeitgeber von ihren Bewerbern erlebt werden. Karrierewebseiten sind wenig informativ oder nutzerunfreundlich.
Beim Online-Personalmarketing werden Chancen leichtfertig nicht genutzt. Hier sind einige schockierende Fakten über schlechtes Recruiting und eine prima Gegenmaßnahme für bessere Bewerbungsprozesse mit speziellem Blick auf Candidate Experience, Karrierewebseite und Mobile Recruiting…

 

Hier sind einige schockierende Fakten über schlechtes Recruiting

  • 78%der Karrierewebseiten sind nicht mobil optimiert. Dort kann mobil nicht nach Jobs gesucht werden. Gleichzeitig tun dies aber rund ein Drittel aller Bewerber, bei unter 30-Jährigen sogar noch mehr! (Quellen: 1; 2)
  • Nur 17%der Bewerber haben bemerkt, dass sich Unternehmen Mühe geben, ihre Bedürfnisse als Bewerber zu verstehen und zu respektieren. (1)
  • Nach einer negativen Candidate Experience mit einem Arbeitgeber würden sich nur 13%erneut bei diesem bewerben. Im Fall einer positiv bewerteten Bewerbungserfahrung würden das jedoch 84%tun! Übrigens unabhängig ob der Job beim ersten Anlauf bekommen wurde. (1)
  • Bei 48 %der Unternehmen dauert eine Stellenbesetzung durchschnittlich 3 – 6 Monate! (3)
  • Gut ein Drittel (34 %) aller Online-Bewerbungen dauern zwischen 31 und 60 Minuten! (4)
  • Obwohl eine negative Candidate Experience das Arbeitgeberimage schädigt, interessieren sich nur wenige Unternehmen für die Eindrücke ihrer Bewerber. Nur 14%aller Bewerber wurden von Unternehmen um Feedback zum Bewerbungsprozess gebeten. (1)

 

Die Fakten liegen auf dem Tisch, besser jetzt handeln
Die Fakten sind bekannt. Es gibt genug gesicherte Erkenntnisse darüber, was Bewerber wünschen und womit Unternehmen im Recruiting und Employer Branding punkten können. Unsere aktuelle Candidate Experience Studie zum Beispiel, die gemeinsam mit Stellenanzeigen.de durchgeführt und von Prof. Wald wissenschaftlich begleitet wurde, zeigt wesentliche Punkte auf. Die Mobile Recruiting Studie der Kollegen von der Wollmilchsau GmbH tut selbiges auf jenem Feld. Viele andere Untersuchungen und Zahlen weisen ebenfalls darauf hin, was rekrutierende Unternehmen tun oder lassen sollten. Doch grau ist alle Theorie. Daher haben wir gemeinsam mit den Kollegen von der Wollmilchsau beschlossen eine praktische Übersetzung der Top-Erkenntnisse aus diesen Recruiting-Studien zu unternehmen. Unsere Gegenmaßnahme:
Wir bieten nicht nur an die Top-Erkenntnisse aus den Studien im Überblick zu referieren. Nein, wir veranstalten einen Tag, wo genau aus diesen Erkenntnissen eine praktische Roadmap für erfolgreicheres Recruiting wird. Willkommen im Recruiting Workshop: Candidate Experience, Karrierewebseite, Mobile!
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Die „Gegenmaßnahme“ im Detail
Jan Kirchner, Geschäftsführer von Wollmilchsau, HR-Digital-Experte und Kopf hinter den Mobile Recruiting Studien und ich, als einer der beiden Autoren der brandaktuellen Candidate Experience Studie, werden durch den Workshoptag führen. Wir haben ein intensives Programm, welches unsere Workshopteilnehmer erwartet. Wir werden komprimiert die wichtigsten Fakten und Erkenntnisse aus unsere Studien darstellen. Vor allem aber werden wir Fragen über zukunftsfähiges Recruiting stellen und Sie, liebe Personalmarketer, liebe Recruiterinnen, liebe Personalerleiter, dabei unterstützen diese zu Ihrem Nutzen zu beantworten. Wir zeigen dazu ein paar Best-Cases und hier und da auch mal Abschreckendes. Insbesondere nehmen wir uns mit Ihnen zusammen den Praxistransfer vor, damit möglichst keine graue Theorie zurück bleibt.
Außerdem werden die Veranstaltungen auch Spaß machen, versprochen!
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Haben Sie Lust, Interesse, Zeit, Budget?
Dann sein Sie am 02.12.2014 in Berlin oder am 29.01.2015 in München oder am 18.02.2015 in Stuttgart dabei!
Für Teilnehmer gibt es übrigens eine gedruckte Sonderausgabe der Candidate Experience Studie 2014 von meta HR und einen Karriereseiten-Pulscheck durch die Online-Experten der Wollmilchsau GmbH.
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Mehr Infos? Anmelden?
Hier geht´s zu allen Fakten zum Workshop, zur Agenda und zur Anmeldemöglichkeit.

 

 

Quellen:

(1) Candidate Experience Studie 2014, meta HR und Stellenanzeigen.de

(2) Mobile Recruiting Studie 2014, Wollmilchsau GmbH

(3) Textkernel-Umfrage zum Thema Bewerbererfahrung

(4) Candidate Experience Report 2013, Personnel Today

 Candidate Experience Definition

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Candidate Experience Studie von meta HR und Stellenanzeigen.de ist da

Candidate Experiene Studie 2014

Candidate Experience steht für ein konsequent bewerberorientiertes Konzept im Recruitment. Das macht Sinn, denn die meisten Bewerber wollen heute auf Augenhöhe mit den potenziellen Arbeitgebern sein.
Daher wurde es Zeit genau zu hinterfragen, was positive oder negative Bewerbererfahrungen verursacht und wie die Auswirkung auf die Arbeitgebermarken ausfallen. Die neue Studie von meta HR und Stellenanzeigen.de tut das.

 

Der Weg der Bewerber von der ersten Orientierung über das Unternehmen als Arbeitgeber bis hin zur Einstellungsentscheidung und die dabei gemachten Erfahrungen mit der Arbeitgebermarke werden als „Candidate Experience“ (Kandidatenerfahrung) bezeichnet. Was sich zunächst vielleicht nach Soft-Faktor anhören mag, entpuppt sich als Hard-Fact im Wettbewerb der Arbeitgeber um die Talente!

Candidate Experience muss ernst genommen werden
Candidate Experience ist keine Erfindung von Journalisten oder Beratern. Die Erfahrungen von Bewerbern sind real und sie sind die Basis für Auf- oder Abwertungen einzelner Arbeitgeber in der Wahrnehmung von Menschen. Bewerber kommunizieren über ihre Rekrutierungserfahrungen und können so zu Markenbotschaftern werden oder zur negativen Referenz. Empfindungen und Erwartungen im Verlauf von Bewerbungsprozessen lassen Kandidaten entscheiden, ob eine Bewerbung aufrecht gehalten oder zurückgezogen wird. Bewerber wollen heute nicht verwaltet sondern auf Augenhöhe angesprochen werden. Der Handlungsbedarf für viele Unternehmen dürfte hierbei hoch sein.

Die Studie will für mehr Klarheit in Sachen CandEx sorgen
Wie erleben Bewerber die Rekrutierungsprozesse der Unternehmen? Was genau kennzeichnet eine positive Bewerbungserfahrung? Welche Faktoren tragen zur Erfahrungsmixtur einer Bewerbung bei? Solchen und ähnlichen Fragen geht unsere Candidate Experience Studie nach. Gemeinsam mit der Online-Jobbörse Stellenanzeigen.de und mit der Unterstützung durch Prof. Peter M. Wald (HTWK Leipzig) in Form der wissenschaftlichen Begleitung und Co-Autorenschaft haben wir die Materie phänomenologisch untersucht.
Wir benennen drei Dimensionen, in welche sich Einflussfaktoren für eine positive oder negative Candidate Experience gliedern lassen. Wir zeigen entlang der Bewerberreise, der sog. Candidate Journey, auf, welche Aspekte Bedeutung haben und was Bewerber wünschen. Schließlich können wir andeuten, wie sich die gemachten Kandidatenerfahrungen auf das Arbeitgeberimage niederschlagen. Alles unterlegt mit Zahlen und Daten aus 1379 untersuchten einzelnen Bewerbungserlebnissen. Hierin liegt das Besondere diese Studie: Während andere, ähnlich gelagerte Untersuchungen bisher in der Regel nur generalisierte Bewerbererwartungen abfragen, können wir konkrete Erfolgs- und Misserfolgsstrategien echter Bewerbungsvorgänge aus Sicht der Kandidaten nachvollziehen. Auf dieser Basis sprechen wir am Ende unsere Studie Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber aus.

Wichtigste Erkenntnisse
Interessante Zahlen finden sich in der Studie sehr viele. Besonderer Bedeutung kommt nach unserer Meinung jedoch ein über einzelnen Fakten stehendes Verständnis für das Thema zu. Nämlich dem Verständnis, dass erfolgreiche Rekrutierung nicht nur ein technisch-organisatorisch runder Prozess sein soll, sondern im Aufbau und im Halten einer Vertrauensbeziehung zwischen Arbeitgeber und Bewerber besteht. Dies kann durchaus als die Rezeptur für eine positive Candidate Experience beschrieben werden. Dabei spielt das Auftreten der Unternehmensvertreter eine herausragende Rolle. Wird es als positiv, also als individuell, wertschätzend und atmosphärisch angenehm erlebt, so steigt die Chance auf eine positive Gesamtbewertung der Bewerbererfahrung. Im Umkehrschluss ist aber fast keine positive Candidate Experience möglich, ohne ein entsprechendes Verhalten der Recruiter, Hiring Manager und sonstiger Unternehmensvertreter an den Bewerberkontaktpunkten. Damit ist klar: Candidate Experience ist mindestens genauso viel ein Kultur- und Verhaltensthema, wie eine technisch-organisatorische Herausforderung.

CandExSt2014_Auftreten_Unternehmensvertreter .

Die Bewertung des Auftretens der Unternehmensvertreter beeinflusst das Urteil über die finale Candidate Experience stark (Grafik oben). Ein zügig durchgeführter Bewerbungsprozess ist ebenfalls von Bedeutung. In der Tendenz baut die Beurteilung des Bewertungsvorgangs mit zunehmender Dauer deutlich ab (Grafik unten). Im Zweifel sind Bewerber jedoch durchaus bereit etwas Geduld zu haben. Voraussetzung dafür ist allerdings eine integere und verlässliche Umsetzung von angekündigten Schritten seitens der Unternehmen. Also: Walk the talk!

CandExSt2014_PR-Abb3

Auswirkungen: Machtvolle Candidate Experience
Als Arbeitgeber die Bewerbererfahrung bewusst positiv zu gestalten ist in jedem Fall sinnvoll. Nicht nur, dass rund 80%aller Bewerber angeben über ihre Kandidatenerfahrungen mit Freunden und Bekannten zu sprechen, nein, die positive Erfahrung schützt bzw. wertet auch das Unternehmensimage auf und ermöglicht eine Talent Relation selbst wenn die Erstbewerbung nicht erfolgreich verlief. Im positiven Fall nämlich kommt es selbst bei einer Absage nicht zu einem grundsätzlichen Vertrauensverlust. Im Gegenteil: Die meisten Kandidaten (83,9%), die ihre Bewerbungserfahrung mit einem Unternehmen trotz erhaltener Absage als positiv bezeichnen, würden sich dort erneut bewerben. Hingegen würden nur 13,1%derjenigen welche eine negative Candidate Experience hatten sich erneut beim entsprechenden Arbeitgeber bewerben. Wer als Arbeitgeber Talentpools, Empfehlungen und positive Reputation (insbesondere im Social Web) wünscht, tut gut daran sich um seine Bewerber zu kümmern.

Alle Informationen zur Studie und Download
Der umfangreiche Ergebnisbericht zur Studie mit zahlreichen Grafiken und Handlungsempfehlungen für rekrutierende Unternehmen kann hier kostenfrei angefordert werden.

Bei den Kollegen von Stellenanzeigen.de gibt es zudem eine kleine Infografik zu Top-Facts der Studie.

Wer praktisch ins Thema Candidate Experience einsteigen will, sein zudem unser neuer Workshop empfohlen. Dort stellen wir in Zusammenarbeit mit den Online-Recruiting-Experten von Wollmilchsau Lösungsansätze für erfolgreiches, zukunftsfähiges Recruitment vor.

 

 

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