Recruiting: Software-Entwickler sind wissbegierig und offen für Neues

stack-overflow-entwicklerumfrageEin Gastbeitrag von Stefan Schwarzgruber von Stack Overflow.
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In Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung sind Entwickler weltweit gefragt – und Mangelware. Es gibt heutzutage keine Branche mehr, in der Entwickler nicht gebraucht werden. Zum Vergleich: Laut einer Studie der Bitkom, leiden sechs von zehn ITK-Unternehmen unter Fachkräftemangel. Allein in Deutschland waren im September 2015 über 43.000 Stellen für IT-Spezialisten unbesetzt.
Kein Wunder, dass sich Unternehmen regelrecht um die Besten unter ihnen reißen. Wer erfolgreich sein will im Recruiting, der muss die Bedürfnisse der Entwickler kennen, um im Wettstreit um die besten Köpfe mithalten zu können.

Bei Stack Overflow befassen wir uns schon seit vielen Jahren mit der Frage und haben zum fünften Mal eine Umfrage unter weltweit 50.000 Entwicklern durchgeführt, deren Ergebnisse interessante Einblicke liefern für alle HR-Abteilungen, egal ob von Unternehmen aus dem Mittelstand, großen Konzernen oder kleinen Spezialfirmen. Über 56.000 Entwickler aus 173 Ländern haben an der Umfrage teilgenommen und geben so einen einzigartigen Einblick in ihre Welt. Weiterlesen

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Was uns fünf Affen über Unternehmenskultur lehren

five monkeys experiement, unternehmenskulturEine innovationsfreundliche Unternehmenskultur ist einer der Schlüssel für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg. Eine solche Kultur der Offenheit, die aufnahmefähig ist gegenüber externen Impulsen, wünschen sich viele Unternehmen. Dies vor allem vor dem Hintergrund des digitalen Wandels.
Ein Verhaltensversuch mit fünf Affen veranschaulicht eindrucksvoll, warum es so schwierig ist Unternehmenskulturen zu ändern.

 

Warum Veränderungen in Unternehmen oft so schwierig sind
Viele Change-Vorhanden in Unternehmen kämpfen weniger mit rationalen und offenen, denn mit irrationalen und verdeckten Widerständen. Zu den Klassikern der Veränderungsablehnung gehören das Not-invented-here-Syndrom (was nicht hier erfunden wurde kann nichts wert sein) das unreflektierte Beharren auf althergebrachten Handlungsmustern. Sie sind über Mitarbeitergenerationen hinweg tief verinnerlicht worden. Waren solche Verhaltensweisen in früheren Zeiten des Unternehmens vermutlich einmal produktiv, haben sich doch inzwischen Umfelder und Erwartungen von Kunden oder neuen Bewerbergenerationen verändert und so die ehemals hilfreichen Verhaltensweisen zu Ballast gemacht. Doch oft fehlt es in Unternehmen an routinemäßigem Hinterfragen, an Erneuerungswillen und dem Wunsch durch Überprüfung eigener Haltungen und Handlungen anpassungsfähig zu bleiben. Geradezu reflexartig werden dann immer noch jene überkommenden Dinge gelebt, auch wenn die Bedingungen sich rundherum verändert haben. Es fällt niemanden auf oder das Hinterfragen ist tabu. Stattdessen werden Verfahren stur angewendet: „Follow the process…“. Weiterlesen

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Mitarbeiterempfehlungen leicht gemacht: Gespräch mit Recruiting-Revoluzzer Arnim Wahls von Firstbird

IMG_3878Es lag Spannung in der Luft am 1.März 2016. Zumindest in der deutschsprachigen Recruitingszene. Das österreichische Startup Firstbird hatte für diesen Tag nicht weniger als eine kleine Revolution angekündigt: „The Day Recruiting will change forever“. Standesgemäß für solche großen Vorhaben, wurde in den sehr vorzeigbaren Räumen von Microsoft in Berlin das neue Firstbird präsentiert: Ein cleveres Mitarbeiterempfehlungstool mit einem bisher zumindest in diesem Segment nicht gesehenem Konzept. Hier einige Eindrücke zur Lösung und das Interview mit Firstbird CEO und Recruiting-Revoluzzer Arnim Wahls.

 

Ich beginne diesen Beitrag ganz unumwunden mit einem Lob: Das Marketing im Vorfeld der Kampagne zum neuen Firstbird war richtig stark! Unter dem Hashtag #1march2016 wurde Wochen zuvor auf Twitter der Termin lanciert und angekündigt, dass sich an jenem Datum im Recruiting ziemlich etwas tun würde. Parallel bekamen eine Reihe Influencer und wohl die wichtigsten HR-Blogger auch aufwendig gestaltete Postkarten mit der Bitte sich für den Termin in Berlin anzumelden. Die Location mit der Adresse Unter den Linden sorgte ebenso für Neugier. Wer würde hier präsentieren? Und vor allem was? Der Aufmerksamkeitslevel war hoch, die Erwartungen allerdings auch.
Schließlich war kurz vor dem Termin die Katze aus dem Sack, zumindest der Name. Die Mietze war ein Vogel und nannte sich Firstbird. Damit konnte vermutet werden, dass es am 1.3. etwas in Richtung Mitarbeiterempfehlung geben würde. Nur was genau blieb natürlich weiter unklar. Weiterlesen

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HR BarCamp 2016: HR und der lange Weg zum Rockstar

HA-BC16-377smDas HR BarCamp Camp feierte am 25./26.02. in Berlin seinen fünften Geburtstag. In der HR-Szene längst etabliert, zeigt sich das Trendevent immer noch frisch und inhaltlich anregend. Rund 200 Teilnehmer diskutierten zwei Tage über HR- und Recruiting-Trends, vor allem aber nahm HR dabei Bezug auf sich selbst. Das ist wichtig, doch der lohnende Weg zum HR-Rockstar ist oft noch lang. Hier mein persönlicher Rückblick aus der Perspektive des Organisators.

 

Wenn sich jemand im HR- und speziell im Recruiting-Umfeld für innovative Ansätze und Gedanken interessiert, hat das HR BarCamp seit 2012 jedes Jahr ziemlich was zu bieten. Wenn man dazu noch Lust hat diejenigen innovativen Vordenker in Person zu treffen und in locker-freundschaftlicher Atmosphäre mitzudiskutieren, dann umso mehr.
Seit Jannis Tsalikis und ich vor fünf Jahren mit diesem Eventformat begannen war es stets unser Anspruch ein offenes und zugängliches Dialogforum zu erschaffen. Dies galt und gilt sowohl für inhaltliches Mitmachen, wie auch für die Menschen auf den HR BarCamps selbst. Das bedeutet, dass die in den letzten Jahren rund um die Events stetig gewachsene Community sich als durchlässig und immer erweiterungsfähig verstehen soll. Das Community-Empfinden drückt sich in dem geflügelten Wort vom „HR-Klassentreffen“ im Zusammenhang mit den HRBC-Events aus. Das wunderbare dabei ist allerdings, dass jeder Teil dieser Gemeinschaft werden kann. Die Community ist also alles andere als eine Verbindung von wenigen verschworenen HR-Innovations-Freaks, sondern ein offener Zirkel von Menschen mit Bezug zu HR und einem „open mindset“. Genau dieses Erleben bestätigten mir mehrere erstmalige Teilnehmer auf dem diesjährigen Event. Übrigens waren gut ein Viertel bis zu einem Drittel neu dabei. Das sind gute Nachrichten. So helfen wir ein kleines wenig mit die HR-Szene voran zu bringen 😉

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Trendevent: HR BarCamp wird fünf!

5-Jahre-hrbcAm 25. und 26.02.2016 findet das nächste HR BarCamp in Berlin statt. Damit gibt es das HR-Event nun schon im fünften Jahr. Seine Prinzipien von Dialogorientierung und demokratischer Selbstorganisation sind nach wie vor gefragt. Abermals war das mittlerweile auf fast 200 Teilnehmer angewachsene und zum HR-Kult-Event avancierte Camp binnen von Minuten ausverkauft. In diesem Beitrag stelle ich einen kleinen Rückblick an, danke einigen HRBC-Supportern und zeige auf, was es Neues gibt im 2016er HR BarCamp.

 

HR BarCamp: Wie alles begann und wohin es führte
Im Jahr 2012 trafen sich auf Anregung von Jannis Tsalikis und mir ca. 100 Personen aus der deutschen HR-Szene zu einem völlig neuen, bis dato unbekannten Eventformat, dem HR BarCamp. Es war damals nicht ansatzweise absehbar, was daraus werden sollte. Jannis und ich erwarteten nicht mehr als etwas Austausch mit netten, kompetenten Leuten, ein wenig Spaß dabei und ein mittelmäßiges Chaos bei der Umsetzung des Vorhabens. Wohl auch dank unserer griechischen Wurzeln verursachte der Gedanke an etwas Durcheinander bei Jannis und mir keine größeren Sorgen. Also machten wir das erste HR BarCamp mit nicht viel mehr als einem Mini-Sponsoring der Firmen softgarden und Stellenanzeigen.de. Das Gesamtbudget dieses ersten Events betrug keine 9000 Euro und wir waren ganz knapp kostendeckend. Doch was uns wirklich überraschte war die enorm positive Resonanz auf das Event. Nicht nur, dass das Prinzip der weitgehenden Selbstorganisation auf dem Event perfekt ankam und kein organisatorisches Chaos ausbracht, nein, es waren vor allem die allseits hervorragenden Emotionen, welche dieses Event weckte. Obwohl doch die Ideen von Mitmachen, Selbermachen und Dialog auf Augenhöhe recht simpel klingen, hatten sie die große Kraft alle Teilnehmer zu begeistern. Weiterlesen

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Hays HR-Report: Unternehmenskultur ist Top-Thema 2016

hay-16-titelBereits im fünften Jahr nacheinander bringt Hays seinen HR-Report heraus. Auch dieses Mal identifiziert die Untersuchung die wichtigsten HR-Handlungsfelder und hinterfragt verschiedene Aspekte daraus. Das Querschnittsthema Unternehmenskultur ist das Top-Thema 2016. Hier nun einige Seitenblicke auf die Zahlen, die Schlussfolgerungen dieses Reports und meine Gedanken dazu.

 

Wie stets zum Jahresbeginn wartet Hays mit seiner HR-Überblicksstudie, dem HR-Report auf. In der diesjährigen Auflage der Studie für 2015/2016 wurden insgesamt 532 Entscheider aus unterschiedlichen Hierarchiestufen und aus verschiedenen Unternehmensfunktionen befragt, darunter 18% aus Unternehmensleitungen. Die Befragung wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt, wobei 49% der Teilnehmer aus Deutschland kamen.

Die Studie hatte in ihren Vorgängerauflagen stets das Thema Unternehmenskultur als eines der Top-Themen festmachen können, weshalb sich die Studie dieses Mal mit einem Vertiefungsteil speziell dieser Materie zuwendete. Darüber hinaus wurden wie immer nach den allgemein bedeutendsten HR-Themen gefragt und daraus ein Ranking erstellt, sowie weitere Themen wie Mitarbeitergewinnung oder Führung wurden genauer hinterfragt. Weiterlesen

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HR Trends 2016 im Blick: 8 Trendprognosen zusammengefasst

HR-Trendprognosen2016_title (1)Um die Jahreswende ist traditionell die Zeit der HR-Trendprognosen. Es kommt mir vor, als wenn von Jahr zu Jahr mehr Artikel über HR-Trends erscheinen. Anstatt aber meinerseits selber einen Blick in die Glaskugel zu werfen, gibt es hier nun einen zusammenfassenden Überblick über acht HR-Trendprognosen von Experten aus In- und Ausland. Soviel vorweg: Thematische Tendenzen sind klar erkennbar, DEN HR-Trend 2016 sehe ich aber eher nicht. Spannend ist der Überblick aber dennoch.

 

Die HR-Trendprognose ist in der heutigen Zeit ein vielgesichtiges Wesen: Es gibt keine allgemeingültige Definition und schließlich kann sich jeder wer mag zu HR-Trends äußern. Demnach ist es eine durchaus bunte Mischung von Trendartikeln, die ich mir angeschaut habe. Insgesamt habe ich acht aktuelle Quellen zu HR-Trendprognosen unter die Lupe genommen. Sie stammen von verschiedenen, bekannten deutschen HR-Blogger-Kollegen (bzw. einer Kollegin), dem Chefredakteur des Human Resource Manager Magazins und, des breiteren Blickwinkels wegen, auch von drei ausländischen, englischsprachigen HR-Quellen (alle Ursprungsartikel sind am Ende dieses Beitrages aufgelistet und verlinkt). Damit wird ein guter Querschnitt der Trendbetrachtungen hergestellt, obwohl natürlich kein Anspruch auf Vollständigkeit besteht. Auch die Vergleichbarkeit der Trendaussagen aus diesen acht Quellen ist natürlich nur eingeschränkt gegeben, da sie zum Teil unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen: Es wurden von den Autoren unterschiedliche Foki bei Ihren Prognosen angelegt (von HR allgemein bis hin zu speziellen Social Recruiting Trends), die Erklärungs- und Begründungsintensität je Artikel war recht unterschiedlich und hier und da kann auch Wunschdenken eines Autors nicht ausgeschlossen werden. Gerade aber wegen dieser Unterschiedlichkeiten ist meiner Ansicht nach die hier nachfolgend dargestellte, zusammenfassende und verdichtete Betrachtungsweise besonders spannend und macht einen erweiterten Überblick möglich. Weiterlesen

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Blogperlen 2015: Die besten meta HR Artikel auf einen Blick

blogperlen2015Zum Schluss das Beste: Zum Jahresende präsentiere ich hier die Liste mit den besten Artikeln dieses Blogs. Es sind die meistgelesenen und am meisten geteilten Beiträge meines Blogs aus 2015.
Ich wünsche gleichzeitig allen Leserinnen und Lesern schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mein Dank gilt allen, die dieses Blog gelesen haben, vor allem jenen, die hier regelmäßig mitlesen. Merci, bleibt stark :-)

Auch das Jahr 2015 empfand ich aus HR- und besonders aus Recruiting-Sicht als ein spannendes Jahr. Dabei sah ich wenig völlig Neues, aber viele wichtige Impulse haben sich m.M.n. verstärkt bzw. Themen haben sich das nötige Gehör verschafft. Candidate Experience oder Mobile Recruiting waren solche Themen. Hinzu kam eine Menge Diskussionen und Fragen rund um die sog. digitale Transformation von HR. Zwar ist das Thema für meine Begriffe absolut wichtig, aber ich fand viele Beiträge dazu arg vage und bisweilen ohne Struktur oder beliebig. Unter anderem aus diesem Grund hielt ich mich hierzu weitgehend zurück. Inhaltlich lag mein persönlicher Schwerpunkt 2015 ganz klar auf Candidate Experience. Weiterlesen

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HR BarCamp 2016: Ticketverkauf zum Kult-HR-Event

hrbc-flamme-plainVorfreude macht… Weihnachten und das nächste HR BarCamp!
Deshalb gibt es nun auch die Termine für die Ticketverkäufe. Wer am 25.+26.02.2016 dabei sein mag, notiere sich besser gleich die Verkaufstermine im Januar.

 

Im Jahr 2016 wird das wohl kultigste aller innovativen HR-Events sogar schon fünf Jahre alt! Wer bei diesem kleinen Jubiläum im Februar in Berlin dabei sein und das bist dato größte HR BarCamp überhaupt miterleben und mitgestalten (!) möchte, sollte zu den Ticketverkaufsterminen pünktlich vor dem PC sitzen. Erfahrungsgemäß sind die Karten immer schnell weg. Obwohl wir im Jahr 2016 das Berliner Event sogar mit bis zu 190 Personen planen, erwarten wir, dass auch dieses Mal die Ticketnachfrage sehr groß sein wird…

Der Ticketverkauf wird an zwei Terminen im Januar stattfinden, wo jeweils eine gleichgroße Menge Tickets verfügbar sein wird. Die Termine lauten:

Freitag, 08.01.2016 – 10:00 Uhr
Freitag, 15.01.2016 – 10:00 Uhr

Es gelten beim Verkauf die üblichen HRBC-Ticketregeln, zur Sicherstellung einer ausgewogenen Teilnehmermischung:

  • pro Organisation/ Unternehmen max. 2 Personen
  • für Corporate HR Vertreter/innen und HR-Dienstleister haben wir getrennte Ticketkontingente
  • first come, first served Logik. Außer Beachtung der Zugehörigkeit zu einer der beiden Gruppen (s.o.) keine Sonderbestimmungen

HRBC16_D_580x156Der Verkauf wird über die XING-Ticketbörse (ehemals amiando) stattfinden. Der Link wird hier und in unserer HR BarCamp XING-Gruppe rechtzeitig bekannt gegeben. Auf der HR BarCamp Webseite wird unter der Rubrik „Anmeldung“ ebenfalls eine ein Zugang zur Ticketbörse freitgeschaltet werden.

Wir freuen uns auf das größte, schönste, demokratischste und kommunikativste HR BarCamp aller Zeiten mit Euch!  Großer Dank gilt unseren edlen Hauptsponsoren: Stellenanzeigen.de, Stack Overflow Careers, XINGEmployour und Textkernel.

Barcampige Grüße vom Orga-Team, Jannis & Christoph

 

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Fünf Tipps: So nutzen Sie HR-Daten besser

Christine_Koenig180In jedem Unternehmen sammeln sich unstrukturierte Daten an. Doch Firmen erkennen erst wie viel Potenzial in diesen Daten steckt, wenn jene in eine Struktur gebracht werden. Hier gibt es erfahrungsgemäß oft noch viel Luft nach oben, getreu dem Motto: Datenpotenzial vorhanden, Datennutzung verpasst.
Gastautorin Christine König von der Ingentis Softwareentwicklung GmbH beschreibt, wie Sie Ihre HR-Daten mit wenig Aufwand und einer kleinen Softwareunterstützung besser nutzen können. Lesen Sie dazu fünf Tipps.

 

1. Profitieren Sie von bereits bestehenden Daten
Eine erste Bestandsaufnahme hilft weiter. Verschaffen Sie sich einen Überblick über bereits bestehende HR-Daten in Ihrem Unternehmen. Die Vielfalt an Datenquellen kann groß sein und reicht von Datenbanken bis hin zu einfachen Excel-Listen. Aber auch soziale Netzwerke, die bei Mitarbeitern immer mehr im Trend liegen, können Mehrwert in Ihre HR-Abteilung bringen und punktuell Datenlieferanten sein.

2. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Organisationsstruktur
Nachdem Sie nun Ihre Datenquellen kennen, sollten Sie diese auch nutzen. Verschaffen Sie sich mit den HR-Daten einen Überblick über die Struktur Ihrer Organisation. Die Organisationsstruktur kann in einem Organigramm abgebildet werden (siehe Abb.1). Darin lassen sich Informationen zu Abteilungen, Stellen und Mitarbeitern darstellen.

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Abb.1: Organigramm-Ansicht in orginio

Von Vorteil kann es außerdem sein, wichtige Informationen und Kennzahlen, die zu Ihren Unternehmenszielen passen, innerhalb des Organigramms abzubilden. Ein Beispiel: Sie wollen talentierte Mitarbeiter in Ihrer Organisation finden. Nehmen Sie die Talentinformationen und Kompetenzen einzelner Mitarbeiter ins Organigramm auf (siehe Abb.2).

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Abb.2: Talentinformationen im Mitarbeiterkästchen abbilden

3. Bilden Sie die Informationen mit der passenden Software ab
Mithilfe der passenden Software können Sie Ihr Unternehmensorganigramm automatisch erstellen. Das spart Ihnen viel Zeit, da sie die Struktur nicht manuell zeichnen müssen. Achten Sie bei der Auswahl der Software darauf, dass sich diese an die bereits vorhandenen Datenquellen anbinden lässt. Nur so können Sie von den bestehenden HR-Daten profitieren. Beachten Sie die Auffindbarkeit von Informationen. Mithilfe von Suchfeatures sollten Sie alle Informationen innerhalb Ihrer Organisationsstruktur auch finden können (siehe Abb.3: Suche nach einem bestimmten Mitarbeiter).

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Abb.3: Beispiel – Kollegen im Organigramm suchen

Enorm wichtig ist die Verfügbarkeit der Informationen. Wenn Sie die Daten jederzeit und überall abrufen wollen, ist eine SaaS-Anwendung von Vorteil. Die Daten werden in diesem Falle extern in einem Rechenzentrum gespeichert und sind via Internet (gesichert über Login) abrufbar. Vergewissern Sie sich, dass der SaaS-Anbieter seriös ist, Ihre Daten rund um die Uhr bewacht und mit ISO-Zertifizierungen oder Gütesiegeln wie TÜV oder DCSA ausgezeichnet ist. Alternative kann beispielsweise die lokale Installation der Software auf Ihrem Rechner sein. In allen Fällen ist zu beachten, dass sensible Daten per Zugriffsberechtigung geschützt werden. Nicht jeder Mitarbeiter sollte auf sensible Daten wie Gehälter, Umsätze oder Fehlzeiten zugreifen können.

4. Achten Sie auf Flexibilität und Benutzerkomfort
Legen Sie Wert darauf, dass Sie flexibel in der Nutzung Ihrer HR-Daten bleiben. In der schnelllebigen Arbeitswelt kommt es nicht allzu selten zu Veränderungen und Umstrukturierungen innerhalb der Organisation. Dies hat auch Auswirkungen auf Ihr Organigramm. Stellen Sie sicher, dass Sie es schnell und einfach anpassen können. Komfortabel ist hier eine Drag & Drop-Funktion, so dass Sie einzelne Abteilungen, Jobs oder Mitarbeiter an die passende Stelle im Organigramm ziehen können. Damit lassen sich Daten einfach und praktisch nutzen.

5. Pflegen Sie Ihre HR-Daten
Das schönste Organigramm bringt Ihnen nicht viel, wenn es nicht aktuell und stimmig ist. Verwenden Sie nur qualitativ hochwertige Daten, die aktuell, möglichst vollständig und korrekt sind. Neben der Datenqualität spielen auch die bereits angesprochene Datenverfügbarkeit und -sicherheit eine große Rolle. Sie sollten problemlos und jederzeit auf die Daten zugreifen können. Wenn Sie Ihre Daten in der Cloud speichern, achten Sie auf die Seriosität des externen Rechenzentrums.

Fazit
Schon mit geringem Aufwand und in nur wenigen Schritten können Sie sich einen guten Überblick über Ihre Organisation verschaffen und HR-Daten optimal nutzen. Dabei sollten Sie sich zunächst ein Bild über bereits bestehende Daten machen. Meist sammeln sich Daten an, die nur strukturiert und ausgewertet werden wollen. Mit der passenden Software bringen Sie diese Daten in Form. Um die Organisationsstruktur im Blick zu behalten, kann ein Organigramm mit HR-relevanten Kennzahlen und Informationen hilfreich sein. Auf dem Markt gibt es hier bereits kostenlose sowie kostengünstige Software. Sich hierzu zu informieren lohnt sich, um das Thema HR-Datennutzung voran zu bringen.

 

Über die Autorin:
Christine König ist seit 2013 für Public Relations und Online Marketing bei der Ingentis Softwareentwicklung GmbH zuständig. Ihren Bachelor hat sie in Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt BWL, ihren Master in Marketing an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg abgeschlossen. Ihre Bachelorarbeit zu „Kundenbindung in der Kfz-Versicherung“ wurde mit dem „Forum V-Preis 2010“ des Nordbayerischen Instituts für Versicherungswissenschaft und -wirtschaft ausgezeichnet.

Über das Unternehmen Ingentis:
Ingentis ist das Softwarehaus für HR-Add-Ons und Unternehmensanwendungen. Die Firma wurde 1997 in Nürnberg gegründet. Wir stehen für eine faire, beständige Geschäftsbeziehung und entwickeln unsere Software in Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Diesem ehrlichen, erfolgreichen Vorgehen vertrauen weltweit über 1000 Unternehmen.

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