Archiv des Autors: Christoph Athanas

HR auf Twitter: 30 interessante Twitter-Accounts zu HR-Themen

Ein Blick auf 30 interessante Twitter-Accounts zu HR-Themen.

HR auf twitterUnter den Social Media Netzwerken und Diensten ist Twitter einer der populären und für die öffentliche Wahrnehmung zunehmend wichtigen Alternativen. Das Microblogging via Twitter wird zunehmend auch zum Austausch und der Vernetzung von HR-Experten, Beratern, Personalern und Karriereratgebern genutzt. Ich nehme hier im Human Resource-Blog eine kleine Aufstellung vor, über Twitter-Accounts die für HR-Themen hilfreich und interessant sein können. Selbstredend ist diese Aufstellung unvollständig und ohne Wertung. Im Gegenteil: Neue, weitere HR-Twitterer als Ergänzung zu den hier aufgeführten zu identifizieren und zu präsentieren, kann allen am Thema Interessierten dabei helfen weitere Informationsquellen und spannende Gesprächspartner zu finden. Also, auf geht´s…

Die Einteilung der hier gelisteten HR-Twitter-Accounts erfolgt in drei Kategorien. Je Kategorie finden sich nachfolgend 10 Twitter-Accounts in der Aufzählung.
Die Kategorien sind:

  1. Accounts von Unternehmen aus HR-Perspektive, d.h. mit Themenfokus auf 
         Karriere und Employer Branding.
  2. Accounts von HR-Bloggern, HR-Vordenkern & HR-Beratern (und -innen)
  3. Accounts von Karriere-, Weiterbildungs- und HR-Medien

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Gesetz zum Arbeitnehmer-Datenschutz – Recruiting in sozialen Netzwerken in Gefahr!?

data-safeDas Gesetz zum Arbeitnehmer-Datenschutz ist auf den Weg gebracht

…und beinhaltet dabei auch einen Abschnitt, der die Internetrecherchen des Arbeitgebers im Rahmen der Personalauswahl, sprich des Recruitings, regeln soll.

 

Der Hintergrund dieser Gesetzesinitiative (die sueddeutsche.de nennt es das
Anti-Skandal-Gesetz) ist vielen sicher noch gut in Erinnerung: Die Bespitzelung von Mitarbeitern bei Lidl oder die ebenfalls unschönen Datenskandale bei der Telekom oder der Bahn haben die Bundesregierung zum Handeln bewegt. Eine wichtige Gesetzeslücke sollte geschlossen werden und der Datenschutz in Betrieben auch gerade zu Gunsten der Mitarbeiter auf den Stand der Zeit gebracht werden.

Wie das nunmal zu sein scheint bei gesetzlichen Regelungen, bleibt es nicht nur beim Kernthema, sondern es werden gleich eine Reihe Nebenschauplätze mit angesprochen. In diesem Fall sieht der Gesetzesentwurf zum Arbeitnehmer-Datenschutz folgende Handlungsfelder vor:

 

  • ÜBERWACHUNG: Heimliche Videoüberwachung wird untersagt.
  • GESUNDHEITSCHECK: Wird alles in allem weiter erlaubt bleiben.
  • KORRUPTIONSBEKÄMPFUNG/ DATENSICHERUNG: Der Arbeitgeber darf Daten von
         Mitarbeitern nur erheben ohne diese darüber zu unterrichten, wenn bestimmte enge
         Voraussetzungen vorhanden sind (z.B. Verdacht auf Straftat)
         und
  • INTERNET-RECHERCHE: Der Arbeitgeber darf sich nicht mehr uneingeschränkt im Internet
         über Beschäftigte/ Bewerber informieren.

 

Der letzte Punkt, derjenige über die Grenzen der Internetinformation insbesondere aus sozialen Netzwerken, wie Xing oder Facebook ist für die Personalbeschaffung und Recruitingaktivitäten von Unternehmen von besonderer Relevanz.
Daher hierzu ein paar Details: Weiterlesen

Social Media Trends im Recruiting und Employer Branding

Spannende Ergebnisse zum Einsatz und Trends von Social Media für Recruiting und Employer Branding.

Wolfgang Brickwedde, Leiter des ICR – Institute for Competitive Recruiting aus Heidelberg, hat auf Basis einer Umfrage unter rund 120 Personalern und Recruitingverantwortlichen einen ansprechenden und informativen Folienvortrag zusammengestellt. Eine wirklich wertvolle Arbeit und eine lohnende Informationsquelle, findet der Human Resource-Blog.

Ein Ergebnis aus der Studie vorweg: Unter den Social Media Plattformen wird für Recruiting und Employer Branding Xing am stärksten genutzt, gefolgt von Facebook.
Weitere Ergebnisse sehen Sie hier:

Zur Info (und weil schon eine entsprechende Frage einging):
Wer die Folien im Fullscreen Modus sehen möchte, klicke bitte links unten auf „menu“ und wähle dann „View Fullscreen“ aus! Viel Spaß…

Anonyme Bewerbungen pro und kontra

So, die Bewerbung ist endlich geschrieben, der Lebenslauf passt, jetzt nur noch ein wirklich gutes Bewerbungsfoto… STOP! Bewerbungsfoto – Das war gestern!

Noch sind wir nicht so weit das Bewerbungsfoto zu verbannen, aber wenn es nach dem Willen der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes geht, könnten zukünftig Bewerbungen nur noch anonymisiert möglich sein. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes legt jetzt ein Pilotprojekt dazu auf, unter Beteiligung der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, des Integrationsministeriums von NRW und fünf noch nicht vollständig benannten Konzernen, drei davon aus dem DAX, sowie dem Konzern L´Oreal. Das Presseecho ist umfangreich (siehe unten).

Die anonymisierten Bewerbungen sollen weder Angaben zum Alter, zum Geschlecht, zur Herkunft, zum Familienstand, noch Auskünfte über Wohn- oder Geburtsort enthalten. Und natürlich auch kein Foto mehr. Damit soll erreicht werden, dass Bewerber nicht mehr durch derlei Angaben wie bspw. Alter oder ethnische Zugehörigkeit auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt werden.

 

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Management aus der Mottenkiste…oder wie?

Ich habe gestern ein Interview auf Spiegel Online gelesen, welches mich aufhorchen ließ. Der Sachbuchautor Roland Springer vertritt dort die These, dass via Disziplin und Kontrolle eine strenge Mitarbeiterführung zum Erfolg führt und exakte Prozesstreue das Unternehmen im Wettbewerb bestehen lässt. Der Mitarbeiter soll also vordringlich an die Einhaltung von Standards gebunden und erinnert werden. Eine Art Führung des erhobenen Zeigefingers, oder wie ich finde Management aus der Mottenkiste…

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Alte Motivationsmethoden wirken heute immer weniger

Motivationsmethoden müssen überdacht werden, denn die herkömmlichen wirken für die heute dominierenden Arbeitsaufgaben meist nicht mehr!

Viel schlimmer: Die Wissenschaft weiß dies bereits und hat es in einer Vielzahl von Expertimenten nachgewiesen. In der Wirtschaft sind diese Erkenntnisse jedoch noch nicht wirklich angekommen. Der US-Journalist Dan Pink bringt es plakativ auf den Punkt: „There´s a mismatch between what sciene knows and what business does!“


Die Motivationsmethoden des letzten Jahrhunderts
, das was wir als Zuckerbrot und Peitsche („Carrot and stick“) kennen, sind für die Arbeitsaufgaben der „brainworker“ nicht mehr angemessen.
Da die gegenwärtige Arbeitswelt aber immer mehr von solchen „brainwork“ Anforderungen an die Mitarbeiter stellt, ist dies eine recht fatale Erkenntnis. Schließlich setzen immer noch zahlreiche Unternehmen auf die typischen Incentives. Für konzeptionelle und kreativität Arbeit funktionieren diese Motivationsmethoden („klassische Incentives“) nur eben nicht. Im Gegenteil sie wirken sogar kontraproduktiv.

Sehen Sie hier einen sehr erhellenden Ausschnitt aus einem Vortrag über Motivation neuer Generation von Dan Pink.

Blogvorstellung: salegro Vertriebs-Blog

logoblogs

salegro Vertriebs-Blog

Und wieder mal kommen wir zur Blogvorstellung. Diesmal möchten wir auf den Blog von Heiko van Eckert hinweisen. Es ist ein sehr sympathischer und pragmatischer Blog rund um diverse Vertriebsthemen. Der Blog fungiert nach eigenen Angaben des Betreibers eher als schnelles Notizbuch, zum Sammeln und Weiterentwicklen von Ideen, denn als umfangreicher Tagebuch- oder tiefergründender Themenblog. Genau dies macht den salegro Blog so sympathisch: Auf den Punkt, kurz, Impulse gebend.

Ein Vorgeschmack auf die Inhalte? Bitte sehr:
– Artikel „Die 10000 Stunden Regel„, oder warum Talent nichts ist ohne Übung.
– Videobeitrag mit Interview von Edgar K. Geffroy, natürlich in seiner Rolle als Vertriebsvisionär:
   „Triumpf des digitalen Kunden

Unser Fazit: Der salegro Blog gibt immer wieder schöne und kurze Impulse zum Thema Vertrieb. Als Personalentwickler mit Fokus auf Führungs- und Vertriebstraining schauen wir dort natürlich immer mal wieder gern vorbei. Unser Wunsch: Lieber Heiko van Eckert – bleib dem Bloggen treu …!

CA & OE – die Autoren des Human Resource Blog

Wozu Führungskräfteentwicklung befähigen sollte

leadership Pictures, Images and PhotosVor einigen Monaten hatte ich ein Seminar geleitet zum Thema Führung. Die teilnehmenden Führungskräfte und ich haben in einer Art Zwischenfazit folgende Punkte gesammelt, die nach der Meinung der Teilnehmer eine Führungskraft leisten sollte. Demnach sind dies auch zentrale Anforderungen an eine Führungskräfteentwicklung.
Lesen Sie selbst, was die Führungskraft können muss und was demnach in Führungsentwicklungen vermittelt werden sollte.

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Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams

 

 Virtuelle Teams führen

Virtuelle Teams arbeiten weltweit

Die Bearbeitung von Projekten über verschiedene Standorte, ja manchmal verschiedene Kontinente und Zeitzonen hinweg gehört längst in vielen Unternehmen zum Alltag der Teamarbeit. Wer ein solches Projektteam führt, bekommt es neben der klassischen Herausforderung Führung auch insbesondere mit der Herausforderung der Distanz und der Virtualität zu tun. Was können virtuelle Teamleader also tun, um erfolgreich zu sein?

Die MIT-Forscher Siebdrat, Hoegl und Ernst haben in Ihrer Studie „How to Manage Virtual Teams“ (MIT Sloan Management Review Summer 2009) einige Schlüsselfaktoren für den Erfolg virtueller Führung aufgespürt.

 

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Leistungsbremse Chef!

Bremsten Vorgesetzte die Leistungsfähigkeit ihrer eigenen Mitarbeiter aus? Offenbar scheint dies leider noch viel zu häufig der Fall zu sein. Die Qualifikation vieler Führungskräfte im Führen von Mitarbeitern scheint nicht immer ausreichend zu sein, ebenso können Überforderung oder menschliche Inkompetenz bei der Arbeit mit Mitarbeitern dahinter stecken.

Eine Studie des Fürstenberg Institutes und des Gründermagazins enable mit über 1000 befragten Arbeitnehmern aus Deutschland benennt den Vorgesetzten als häufigste Bremse für Leistungen von Mitarbeitern am Arbeitsplatz. 60 Prozent der Befragten nannten laut enable Magazin als wichtigste Leistungsbremsen mangelnde Wertschätzung durch Vorgesetzte, unzureichende Beteiligung bei innerbetrieblichen Veränderungen und fehlende Leistungsmöglichkeiten. Alles Punkte, die mittelbar oder unmittelbar durch gute Führung positiv entwickelt und gestaltet werden können.

Gute Führung bleibt eine Schlüsselgröße für Betriebklima und unternehmerischen Erfolg.
Alarmzeichen für schlechtes Führungsverhalten sind schnell zu erkennen.

Wie steht es um Ihren Chef?
Hier eine Auswahl an kritischen Führungsverhalten, welches schnell zur Leistungsbremse für die eigenen Mitarbeiter werden kann:

  • Die Führungskraft reklamiert Erfolge des Teams/ der Mitarbeiter für sich.
  • Der Chef muss immer Recht haben und lässt keine 2.Meinung zu.
  • Das Chef-Büro ist stets geschlossen. Kein Mitarbeiter weiß genau, was der Chef so tut.
  • Auf kritische Rückmeldungen der Mitarbeiter reagiert der Vorgesetzte gereizt, unterdrückt 
         solches Feedback.
  • Die Führungskraft stellt Regeln auf, welche nur für die Mitarbeiter gelten, aber nicht für
         ihn/sie selber.
  • Der Chef hat ganz klare Lieblinge unter den Mitarbeitern und bevorzugt diese, z.B. bei
         der Aufgabenvergabe.
  • Die Führungskraft zeigt kein Interesse darin, seine Mitarbeiter auch als Menschen kennen
         zu lernen und an ihrer Entwicklung teil zu haben.
  • Der Chef spricht kaum Lob und Anerkennung aus, führt nach dem schwabischen Sprichwort:
         „Net geschwätzt is Lob genug!“