Lost & Found 21: Links die Personalern weiterhelfen

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Das Web abgesurft und klasse HR-Links gefunden: Das ist Lost & Found, die Artikelserie im metaHR Blog, die lesenswerte HR-Beiträge aufspürt und vorstellt. Hier in der Ausgabe Nr.21 seit Einführung dieser Reihe.

 

In der aktuellen Ausgabe gibt es wieder viel gutes Material für Personaler, Recruiter und HR-Interessierte (beiderlei Geschlechts natürlich). Thematisch zum Beispiel mit dabei:
Wie man ein erfreuliches Arbeitsumfeld gestaltet, was wirklich fiese Arbeitgeber auszeichnet und die Vision der HR-nahen Rolle eines „Chief Performance Officers“. Darüber hinaus noch ein paar weitere interessante Link-Empfehlungen.

Wie üblich in dieser Reihe: Alles spannende und hilfreiche Artikel. Viel Spaß damit!

1) Erfreuliches Arbeitsumfeld? Wie das geht noch gleich?
Über angenehme und produktive Arbeitsumfelder wird häufig und viel geschrieben und gesprochen. Da ist es dankbar, dass wichtige Elemente dafür vor allem aus Sicht des Führungsverhaltens und der Unternehmenskultur hier zusammengefasst werden: How to create a happy work environment.

2) Gute Arbeitgeber, böse Arbeitgeber…
Nicht nur, dass ich Stefan Schellers „Persoblogger“-Blog erst ganz kürzlich hier in die Blogroll quasi als Dauerleseempfehlung aufgenommen habe. Nein. Jetzt schreibt er auch gerade einen hervorragenden Artikel über gute und – man höre – böse Arbeitgeber. Inspiriert hat ihn dazu ein Beitrag aus dem Manager Magazin über „Deutschlands härteste Arbeitgeber“. Mit viel Gespür für die humorige Momente in dem Thema (siehe die Fantasie-Anti-Arbeitgeber-Siegel) und dabei gleichfalls doch so viel Lehrreiches schreibt er einen mMn fantastischen Artikel. Ohne nun zu viel zu verraten empfehle ich dringend zum Lesen: Tops und Flops – gute Arbeitgeber, böse Arbeitgeber.

3) Deutschlands beste Jobportale 2014 wurden ermittelt.
Erneut hat sich ein Team rund um HR-Info-Blogger-Urgestein Gerhard Kenk viel Mühe gemacht und viele Daten ausgewertet um unter den vielen Anbietern im Lande „Deutschlands beste Jobportale“ zu kürzen. Die Sieger wurden in verschiedenen Kategorien benannt. Darunter eigene Rankings für Spezialjobbörsen, Jobsuchmaschinen und eigene Auswertungen für Jobportale nach Berufsgruppen (z.B. für Ingenieure, für ITler, für Wirtschaftswissenschaftler uvm). Natürlich gibt es auch ein allgemeines Ranking, wo Stepstone vor Jobware und die knapp vor Stellenanzeigen.de gewonnen haben. Alles dazu findet sich hier: Das sind Deutschlands beste Jobportale 2014.

4) Wie „Chief Performance Officers“ Einfluss auf HR nehmen werden
Ein interessanter Artikel über die Vision von einer Funktion namens „Chief Performance Officers“, welche gestützt vor allem auf Big Data, Performance von Organisationen besonders aus verschiedenen HR-Blickwinkeln treiben und absichern soll. Interessant ist der Beitrag weil er eine von der Beratungsfirma PWC kommende und auf den Finance-Bereich gemünzte Idee auf HR zu übertragen versucht. Crossfunktionale Überlegungen sind meist bereichernd. Daher mal vorbeilesen bei:  How “Chief Performance Officers” Will Ultimately Impact HR.

5) Employer Branding muss sich um die Mitarbeiter drehen
Ein schöner Artikel im Online-Bereich der FAZ gibt einen Abriss darüber, wie bedeutend es für eine gelungene Arbeitgebermarke und die damit verbundene Personalwerbung und -bindung ist, den Brand passend für die Mitarbeiter in Szene zu setzen. Das erinnert mich an meinen Beitrag hier im Blog aus dem August dieses Jahres, wo ich darstelle, wie eine Arbeitgebermarke sinnvoll aus dem Wertekern des Unternehmens heraus „übersetzt“ wird in Handlungen und Anforderungen. So wird Identität vermittelt und erlebbar. Der gut lesbare FAZ-Artikel wartet zudem mit ein paar harten Zahlen auf, die es in sich haben. So schämen sich bspw. 75%aller Mitarbeiter für Ihren Arbeitgeber. Starker Zunder! Aber auch positive Beispiele werden genannt.
Lesenswert:  Wenn Arbeitgeber werben: Mitarbeitersuche per Beipackzettel.

6) Die (Frauen-)Quote aus Sicht des Personalwesens hinterfragt.
Ein spannender und sicher kontroverser Beitrag auf dem Online-Portal des Deutschen Arbeitgeberverbandes. Spannend deshalb, weil der Beitrag sich sehr sachlich aber ganz klar gegen eine Quote ausspricht und gute Argumente anführt. Erfrischend ist das im Sinne der Meinungsvielfalt, da gerade bei solchen politisch und emotional aufgeladenen Themen häufig ein gewisses Meinungs-Mainstreaming stattfindet und dies eine gute Debatte nicht gerade fördert da meist eine Meinung medienmäßig stark überrepräsentiert ist. Lesen Sie, bitte auch dann, wenn Sie Pro-Quote denken. Denn nur so kann eine Meinungsbildung wirklich „rund“ werden: Die Quote aus Sicht des Personalwesens: Ende des Leistungsprinzips.

7) Bonus: Video der Talent-Werker erklärt Highlights der Candidate Experience Studie
Die meta HR / Stellenanzeigen.de Candidate Experience Studie aus der Sicht von Bewerbern bzw. Jobsuchern gelesen und bündig zusammengefasst. Hier im Video! Danke an die Talent-Werker für die Mühe. Hier der Clip:

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