HR BarCamp 2015: Der Anti-Wichtigtuer-HR-Event bringt Kompetenz, Spaß und Leute zusammen

IMG_2328Alles zum HR BarCamp, welches zum insgesamt vierten Mal erfolgreich in Berlin stattgefunden hat. Seit 2012 hat das HR-Event der besonderen Art für inhaltliche Impulse gesorgt, Trends diskutiert und viele, viele Menschen zusammen gebracht. Auch im Jahr 2015 ist die Veranstaltung leicht gewachsen und hat nun knapp über 160 Personen erreicht. Mit insgesamt 28 Themen, welche die Teilnehmer vor Ort aus zunächst 33 Vorschlägen auswählten, wurden zwei Tage BarCamp bestritten. Besonderes und neues Highlight war dieses Jahr der Programmpunkt am Abend, die „HR Fight Night“.

 

Es ist wie immer wenn das nicht-kommerzielle HR BarCamp stattfindet: Ohne Sponsoren kein BarCamp. Dieser Fakt kann gar nicht oft genug betont werden. Stellenanzeigen.de zum Beispiel, die 2015 wieder dabei waren. Sie hatten unser Projekt schon 2012 unterstützten, als ein HR BarCamp noch ein sehr unsicherer Testballon war. Der Dank gilt auch Employour. Das Unternehmen steht bspw. hinter dem erfolgreichen Portal ausbildung.de. Nach ihrem Engagement im letzten Jahr hatten wir sie erneut als Sponsor an Bord. Dazu Prospective und Whatchado, zwei innovative Unternehmen, die unser Sponsorenteam internationalisieren und die die HR BarCamp Idee bereits vollständig aufgesaugt hatten. Mit diesen vier glaubwürdigen Sponsoren im Rücken konnten die „Spiele“ beginnen. Hier mein Bericht, der logischerweise vor allem aus Perspektive des Organisators verfasst ist.

Der Geist des Events: Demokratisch und auf Augenhöhe
IMG_2239Die Veranstaltung steht im Prinzip jedem offen. Mit Ticketpreisen bei knapp über 60 Euro (möglich durch den engagierten Einsatz der Sponsoren) und dem Prinzip „first come, first served“ beim Ticketerwerb, bleibt sich das HRBC seiner Grundideen treu: Demokratisch und auf Augenhöhe miteinander zu sein. Nur so ist gewährleistet, dass der BarCamp-Spirit lebt: Hier treffen ungefiltert Personen aus der HR-Management-Ebene auf HR-Einsteiger, auf HR-Startup-Vertreter und auf etablierte Praktiker usw. Kein Gremium wählt Teilnehmer im Vorfeld aus und kein Budget entscheidet über die Teilnahmemöglichkeit. Wer immer vor Ort ist, ist dort richtig! Denn genau das ist HR BarCamp: Es ist das ultimative Anti-Wichtigtuer-HR-Event, wo kompetente Fachgespräche zu innovativen Themen, Spaß und Lockerheit kein Widerspruch sind.

IMG_2880Natürlich sind die Tickets leider knapp und es ist ein Jammer für diejenigen, welche nicht zum Zuge kommen. Das HR BarCamp ist steht im Geist des Verbindenden, da tut es uns Organisatoren für jeden einzelnen leid, der ohne Ticket bleibt. Andererseits kann die Veranstaltung nicht endlos wachsen: Was nämlich immer wieder gelobt wird, sind die persönlichen Gespräche, die freundschaftliche Atmosphäre und die allseitige Zugänglichkeit der Teilnehmerschaft. Dies und ein paar pragmatische Gründe rund um die organisatorische Abwicklung des Events, lässt Größenordnungen die weit jenseits der aktuellen Teilnehmerzahl liegen nicht sinnvoll erscheinen. Viele Teilnehmer wünschen sich das übrigens sogar, selbst um den Preis ggf. mal persönlich bei den Tickets nicht zum Zug zu kommen. Ich bin immer positiv überrascht von dieser konstruktiven Haltung, die zeigt, wie sehr der Geist der Veranstaltung gelebt wird.

Inhalte einbringen: Selbstverantwortlichkeit
IMG_2384Wie auf jedem HR BarCamp begann nach einem kleinen Warm-up und der Erklärung der BarCamp-Spielregeln, das Procedere der inhaltlichen Erarbeitung. Die Themen, besser gesagt, die Sessionvorschläge wurden vorgestellt. Jedes Mal spannend auf dem HR BarCamp ist der sich ergebende thematische Mix. Niemand hat hierauf Einfluss, nur die Teilnehmer vor Ort sind verantwortlich dafür was inhaltlich in den kommenden 1,5 Tagen passieren wird. Werden bestimmte Themen nicht eingereicht, finden sie auch nicht statt. Nach dem zweiten HR BarCamp sagte mal eine Teilnehmerin zu mir, dass Sie gern mehr über PE-Themen gesprochen hätte und sie diese weitgehend vermisst hatte. Daraufhin fragte ich sie, ob sie ein solches Thema eingereicht hatte, wobei ich mich noch erinnerte, dass dies nicht der Fall gewesen war. Sie sah mich mit großen Augen an und sagte dann etwas betroffen „nein“. Genau darum geht es aber beim HR BarCamp: Selber Verantwortung zu übernehmen. Themen, die nicht angeboten werden, können leider nicht diskutiert werden. Dabei geht es bei der Übernahme eines Themas und einer Session nicht zwingend um tiefes Fachwissen. Im Gegenteil. Wer sich mit 6-7 guten Fragen einem Thema nähern möchte, kann wunderbar und sehr sinnvoll eine Stunde Zeit füllen ohne selber Expertise für dieses Thema zu besitzen. Man sollte dies lediglich als Erfahrungsaustausch oder als kollektive „Forschung“ kenntlich machen, um keine falschen Erwartungen zu wecken. Wie gut so etwas geht demonstrierten dieses Mal Jannis Tsalikis und Ralf Junge, die in ihrer Session fragten: „Woher kommt Euer HR-Wissen?“. Es wurde eine sehr aufschlussreiche Session!

Trendthemen, Dauerbrenner und Innovationsthemen in der 2.Drehung
IMG_2654Die Teilnehmer/innen brachten insgesamt 33 Themen vors Plenum. Da wir insgesamt 28 Timeslots zur Verfügung hatten, musste das anschließende Voting auch über ein paar Vorschläge entscheiden, welche nicht zum Zuge kamen. Die Eingaben waren thematisch breit aufgestellt und hatten ein paar absolut brandneue Themen parat: Roboter Recruiting, Learning und Change wie im Silicon Valley („Potato Gun statt Powerpoint“), Matching von Bewerbern und Stellen, HR Online Advertising oder die Session von Eva Zils mit dem Ziel die lobenswerte Idee eines HR Hackertons vorzubereiten, wobei der Sessiontitel vermutlich für zu wenig Klarheit sorgte (nannte sich im Sessionpitch „HR braucht keine Innovationen – was wollt Ihr dann?“ – in der Doku unter „Welche Recruiting-Tools braucht HR„). In Summe gab es neben diesen brandneuen Themen ein paar Dauerbrenner, wie zum Beispiel die Beschäftigung mit dem Thema Stellenanzeigen (gleich drei unterschiedliche Angebote), Fragen zu HR-relevanten Gesetzen (Datenschutz, Mindestlohn) oder der Frage, ob es Arbeitgeberportale braucht, die Personalmarketer Bernd Konschak einbrachte. Neben diesen beiden Gruppen, fanden eine Reihe Themen in, wie ich es nennen möchte, der 2.Drehung statt. Das sind HR-Innovationsthemen, welche nun bereits 1-2 Jahre diskutiert werden, wo aber noch viel Gesprächsbedarf besteht und wo die Implementierung in den meisten Unternehmen noch nicht oder noch nicht weit genug voran geschritten ist. Typisch dafür etwa Candidate Experience, Feelgood-Management und Varianten der Arbeitgeberkommunikation (Session dazu z.B. „Außen hui, innen pfui“) oder Zukunft des HRM oder Agile HR. Überblickend kann man sagen, dass abermals Angebote zu Recruiting- bzw. Personalbeschaffungsthemen dominierten.

Sessions durchführen: Dialoge führen und leiten
IMG_2797Für die Umsetzung der Themen waren wie auf jedem BarCamp die Sessiongeber verantwortlich, im Verbund mit den Teilnehmern im jeweiligen Raum. Die Losung nur kurzen Input zu geben und nach 10 bis 15 Minuten spätestens den Beamer aus zu machen und keine Slides mehr zu zeigen („Tod durch Powerpoint“) wurde meiner Wahrnehmung nach sehr gut umgesetzt. Allerdings hatten wir dieses Jahr mehrfach das Phänomen, dass Sessiongeber ihr Thema sogar mit dem geflügelten Wort „ich habe da auch nichts weiter vorbereitet“ anpriesen. Dies erwies sich als zweischneidiges Schwert. Einerseits wurde niemand von der Folienmenge erschlagen, andererseits wussten nicht alle Sessiongeber stets passend vom Input-Modus in den Dialog-Modus umzuschalten und dabei möglichst viele Teilnehmer zu beteiligen. So waren die Sessions zwar in Summe alle dialogorientiert, aber für meinen Geschmack noch mit Luft nach oben, was Teilnehmeraktivierung angeht. Aber egal. Das ist ja BarCamp und kein teueres Seminar, wo man methodische Perfektion erwarten darf. Dennoch gab es wieder inspirierende und aktivierende Beispiele: In der Candidate Experience Session von Whatchado-Gründer Ali Mahlodji wurde nach genau 10 Minuten und 30 Sekunden Impulsvortrag die rund 35 Köpfe starke Gruppe in drei Teams geteilt und dann wurde in kleiner Runde geworkshopt. Bei Martin Gaedt in der Session wurden zum Auftakt und als Metapher zunächst einmal um die Wette Papierflieger gebastelt. Auch Sören Winter und Tim Pröhm teilten Kleingruppen ein um in ihrer Session Recruiting KPIs zu erarbeiten. Fazit: Dialog gab es immer, jeder konnte sich einbringen. Wer nicht fragt bleibt dumm (singt schon die Sesamstraße) und wer die falschen Fragen stellt, bekommt halt nur unvollständige Informationen (z.B. von anwesenden Personalern). Letztlich ist es ganz einfach…

Twitter-Gewitter
Das HR BarCamp 2015 hatte eine weitere, wenn auch ungewollte Premiere auf Lager. Der Erfolg unseres eigentlichen Hashtags #hrbc15 rief noch am ersten Veranstaltungstag Spam in der Timeline auf den Plan. So waren wir gezwungen auf #hrbc2015 zu wechseln. Auch dieser bekam dann später Spam-Probleme, wenn auch nicht so arg. Man kann wohl ohne anzugeben sagen, dass das HR BarCamp das mit Sicherheit digitalste HR-Event im deutschsprachigen Raum ist. Da war es kaum verwunderlich, dass der alte Rekord von 1900 Tweets (und Retweets) in zwei Tagen erneut übertroffen wurde. Die genaue Zahl ist schwierig zu bestimmen. Dirk Steinmetz hat in der Hinsicht klasse Arbeit geleistet und versucht hier der exakten Zahl auf die Spur zu kommen. Er reportet 3.271 Tweets und Retweets zu den beiden Hashtags, ohne Spam. Die potentielle Reichweite mit 1,2 bzw. 2,6 Millionen ist beachtlich.

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HR BarCamp: Jannis (l) und Christoph im Einsatz als Ringsprecher und Ringrichter beim der HR Fight Night.

 

Special Event: Die HR Fight Night
Als besonderes Spektakel hatten Jannis und ich uns dieses Jahr ein Argumentationsduell im Stile der großen Boxkämpfe überlegt. Thema: Gibt es den Fachkräftemangel oder nicht?
Das Abendprogramm konnte Dank der beiden großartigen Akteure stattfinden: Martin Gaedt („Mythos Fachkräftemangel“) und Tim Oliver Pröhm (RPO-Veteran: „Ja, leider gibt es den Mangel“) schlugen über insgesamt fünf Runden ihre Argumentationshaken.
Das Publikum, von Jannis als Michael Buffer der HR entsprechend angeheizt worden war, zeigte sich begeistert:
Bestes Argutainment (danke Persoblogger Stefan Scheller für dieses schöne Wort!) Ich als Ringrichter hatte alle Hände voll zu tun.Das Publikum entschied den Kampf per Applaus und damit schließlich hauchdünn zu Gunsten von Tim Pröhm. Der FIMG_4271achkräftemangel ist damit amtlich, aber Martin Gaedt fordert sicher bald einen Rückkampf. Den hat er in jedem Fall verdient. It was fun!

 

Kuriose Randnotiz: Dienstleister wollen weniger Dienstleister auf dem Event
Ein paar HR-Dienstleister die selber am HR BarCamp teilgenommen haben, wünschten sich im Nachgang tatsächlich weniger HR-Dienstleister auf dem Event, wie mir zugetragen wurde. Die Verteilung von Corporate-HR zu HR-Dienstleister lag, wie in der Vergangenheit auch, wieder bei 60% zu 40%. Fraglich, ob genau diese Beraterkollegen dann aber im Zweifel bereit wären beim nächsten HRBC auf Ihre Teilnahme zu verzichten?! Nein, letztlich ist das HR BarCamp unter anderem deshalb seit nunmehr vier Jahren so beliebt, weil es per se keine Gruppe ausschließt. Das Format ist stets Einladung dazu ist miteinander zu diskutieren und voneinander zu lernen. Das schließt den Austausch von Dienstleister und Corporate HR-Vertreter/innen ganz bewusst ein. Schließlich ist das auch die Realität der Personalarbeit in den allermeisten Unternehmen. Wer bitte macht denn alles allein? Insofern: Wir bleiben eine HR-Community.

Die Sessiondoku
Ein Neuerung, auf welche wir besonders stolz sind, ist die lückenlose online gestellte Dokumentation aller Sessions des HRBC15. Danke an Ralf Junge, der Doku-Head in unserem Orga-Team und seine fleißigen Helfer. Alle Sessions können hier nachgelesen werden.

Die Überraschung zum Schluss: HR BarCamp goes DACH
hrbc-goes-ViennaWir hatten es bis zum Ende aufgehoben: Zunächst die schon traditionelle Famous last words Schlussrunde. Dieses Mal hatten wir je drei HRBC-Veteranen und drei Erstbesucher/innen zu Ihren Eindrücken zum Event befragt. Die Veteranen (Jan Kirchner, Marcus Fischer und Martin Maas) versicherten übrigens, dass sie auch in Zukunft gern Wiederholungstäter in Sachen HRBC sein würden und die drei Neuen ebenso. Insofern alles richtig gemacht und eigentlich ein guter Schlusspunkt. Doch dann ließen wir unvermittelt die Bombe platzen: Das HR BarCamp geht nach Österreich! Mit Hilfe des sympathischen Teams von Whatchado wird das Event im Herbst 2015 erstmalig in Wien stattfinden. Außerdem gibt es nun auch ein HR BarCamp in der Schweiz, genauer in Zürich. Dort sind leider bereits alle Tickets ausverkauft. Aber so wird aus dem was in einem Berliner Restaurant im Jahr 2012 mit einer verrückten Idee für aufgeschlossene HRler anfing jetzt ein eine DACH-Event-Reihe mit der Chance noch mehr interessierte zu erreichen.

Teilnehmerfeedback: 99% empfehlen das HR BarCamp Kollegen
Wir haben nicht nur unheimlich viele Tweets während und nach der Veranstaltung bekommen, sondern auch immerhin 89 ausgefüllte Feedbackbögen am Ende des Events zurück erhalten. Wir werten diese in den kommenden Wochen aus. Zwei nette Details wissen wir bereits heute: 99% der ausgefüllten Feedbacks sagen, dass sie das HR BarCamp einem Kollegen oder einer Kollegin empfehlen würden und 97% würden auch persönlich wieder teilnehmen. Die fehlenden 3% verteilen sich so: 1% macht keine Angabe und 2% würden persönlich nicht wiederkommen, schrieben aber dazu, dass sie statt dessen Kollegen schicken würden, denn die wären nun auch mal dran. Das freut uns Organisatoren natürlich :-)

Dank und Freude bei uns Organisatoren
Ganz immer Sinne der gerade genannten Feedbacks, sind Jannis und ich dieses Jahr besonders glücklich über das HR BarCamp. Natürlich gibt es immer Raum für Verbesserungen. Die Optimierungen im Kleinen haben oft erstaunliche Auswirkungen. Doch nach nunmehr vier Durchläufen fühlen wir uns bestätigt, dass das Kernprinzip des HRBC absolut richtig ist und die Community immer größer wird und sich besser vernetzt. Wir hatten dieses Mal rund 40% Teilnehmer zu ersten Mal dabei. Das ist uns wichtig. Es soll kein Event einer kleinen (wenn auch verdammt sympathischen) Clique werden. Menschen zusammen zu bringen, die Leidenschaft für HR-Themen teilen, die aufgeschlossen sind und dann dabei noch eine gute Zeit miteinander haben können. Das war immer ein Antrieb für uns! Das die HR Fight Night (wieder so ein Experiment) so gut angenommen wurde, bestätigt uns darin, dass noch lange nicht Ende der sein muss mit Überraschungen und Features. Das macht uns Lust auf mehr (nach einer kleinen Pause) und mit dem Ableger in Wien wird das Warten aufs nächste HRBC auch nicht mehr so lang. Wie immer danken wir allen die dabei waren: Ihr habt das Event zu dem gemacht was es war. Ihr wart klasse. Danke!

Lesenswerte Nachberichte zum HR BarCamp 2015: Danke an alle Blogger-Kolleginnen und Kollegen!

 

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8 Gedanken zu „HR BarCamp 2015: Der Anti-Wichtigtuer-HR-Event bringt Kompetenz, Spaß und Leute zusammen

  1. Pingback: HR Barcamp 2015: schaff alles ab, geh einfach weg, halt die Maschine an und frag mal nach dem Zweck! | raum441

  2. Maja Rißmann

    Eine schöne Zusammenfassung! Den Kommentar, man wünsche sich weniger Dienstleister beim BarCamp, habe übrigens ich geäußert, allerdings in einem ganz anderen Kontext:

    Dabei bezog ich mich nämlich auf die Session „HR braucht keine Innovation“, und nicht auf das ganze Event. In der genannten Session waren von 31 Teilnehmern nur 5 Recruiter (die hilfreiche Zählung stammt von Wolfgang Brickwedde ;-)). Für die restlichen 26 Vertreter von HR Dienstleistern war das natürlich ein spannendes Thema, für die Recruiter Community hingegen scheinbar nicht so sehr.

    Als Dienstleister im HR-Bereich fragen wir uns stets: „Welche Features braucht HR?“ (nicht etwa: „Welche Features können/wollen wir umsetzen?“). Innovation darf kein reiner Selbstzweck sein, sondern sollte konkret und konsequent auf die Bedürfnisse unserer Kunden, der Personalverantwortlichen, ausgerichtet sein. Da müssen wir wohl selbst kreativ bleiben 😉

    Grundsätzlich ein toller Event – vielen Dank noch einmal für die tolle Organisation und viele neue Impulse!

    Beste Grüße
    Maja Rißmann
    Marketing Managerin bei softgarden

  3. Christoph Athanas

    Hallo Maja,
    danke für Deinen Kommentar. Ja, in dieser Session und zu diesem Thema waren dann tatsächlich sehr viele Dienstleister anwesend. Die Sessiongeber tragen Verantwortung, auch dafür wen eine Session letztlich interessiert. Wenn also jemand als Dienstleister die Personaler fragen bzw. befragen will, dann muss die Frage für die anwesenden Personaler auch interessant und spannend genug formuliert sein. Ich denke, dass war in dieser Session einfach nicht ausreichend der Fall. Du sagst ja selbst in Deinem Kommentar, dass wir (Dienstleister) kreativ bleiben müssen 😉
    Insofern denke ich, dass Personaler/ Recruiter an Innovation schon interessiert sind, aber im konkreten Fall sich nicht so von der spezifischen Session angezogen fühlten. Statt dessen ist die Mehrzahl von ihnen in eine der drei anderen parallel stattfindenden, spannenden Themen gegangen. Anyway.

    Danke für Deine Rückmeldung zum Event. Es freut mich, dass es Dir gefallen hat. Danke auch, dass Du durch Deine Teilnahme dazu beigetragen hast und kommt zum nächsten HRBC gern wieder!

    Viele Grüße, Christoph

  4. Pingback: HR Barcamp 2015: Personaler wollen den Fachkräftemangel

  5. Paula Thieme

    …und schon wieder ist das HR BarCamp wieder viiiel zu schnell vorbei! :-(

    Vielen Dank Christoph und Jannis (und den vielen anderen Helferlein) für die liebevoll und sorgfältig organisierte Veranstaltung – nicht zu Unrecht ein Liebling der HR Szene. :-)

    Recruiting war natürlich ein wichtiges Thema – aber wir schauen auch zunehmend darauf, was die Bewerber „innen“ erwartet. Internes Employer Branding und Kulturentwicklung waren starke Themen. Hier gab es schon ein ganzes Feuerwerk an Ideen in den Sessions zu verzeichnen – mein persönliches Highlight!

    Vielen lieben Dank und herzliche Grüße
    Paula Thieme
    Bereichsleiterin Akademie
    Deutsche Employer Branding Akademie

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