Die Recruiter Experience Studie ist da: Statusbericht zu Arbeitsweisen, Selbstbild und Digital-Level im Recruiting

Die allerneuste Studie beschäftigt sich mit dem Arbeitsalltag von Recruitern vor dem Hintergrund einer zunehmenden Digitalisierung. Vorgelegt wird eine ausführliche Studie zur Arbeitswelt deutscher Recruiter. Nach den vorangegangenen Studien zu den Perspektiven und dem Erleben von Bewerbern und Jobsuchern erfolgt hiermit eine wichtige Betrachtung zur Innensicht der Personalbeschaffung. Eine erste Vorstellung von Ergebnisauszügen erfolgt auf der Zukunft Personal am 11.09.18 um 14:00 Uhr. Hier einige wichtige Informationen aus der Untersuchung.

Blick auf die Welt der Recruiter
Unternehmen stellen hohe Anforderungen an ihr Recruiting und ihre Recruiter, denn ihre Arbeit hat maßgeblichen Einfluss auf deren Erfolg. Das alleine ist für diese Berufsgruppe eine große Bürde. Zusätzlich verändern sich im Zuge der Digitalisierung und eines sich zuspitzenden Fachkräftemangels rasant die Rahmenbedingungen ihrer Arbeitswelt. Unter diesen Umständen stellt die Studie Einblicke in Arbeitsweisen, Selbstverständnis, Tools und Entwicklungsfelder in den Fokus. Untersucht wurden detailliert das Berufsbild von Recruitingverantwortlichen, dem Stellenwert der Personalgewinnung und das Selbstverständnis der HR in ihren Unternehmen. Noch nie zuvor hat sich eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung intensiv mit Erfahrungen, Vorstellungen und Erwartungen dieser Berufsgruppe beschäftigt. Für einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier exklusiv ein paar Top-Facts aus der Studie:

Im Spannungsfeld zwischen klassischen Aufgaben und der Digitalisierung
Aus den Erfahrungen der über 300 befragten Recruiter aus dem DACH-Raum gibt die Studie einen einmaligen aktuellen Einblick in deren Alltag. Sie belegt, wie sich ihr Berufsbild im Wandel befindet. Bspw. gaben 43% der Befragten an neben klassischen, eher administrativen Recruiting-Aufgaben, wie die Sichtung von Bewerbungen, sich auch zunehmend um neue Aufgabenschwerpunkte wie z.B. Active Sourcing zu kümmern.

Mangel an interner Unterstützung beklagt
Der interne Stellenwert der Recruiting-Funktion wird meist eher hoch oder hoch eingeschätzt. Hier wirkt offenbar der Druck vom knapper werdenden Bewerbermarkt. Jedoch beklagen rd. 50% der Recruiter eine zu geringe Unterstützung von Seiten der eigenen Geschäftsführung. Ebenfalls ist die Kooperation mit einzelnen Fachabteilungen verbesserungswürdig. 40% der Befragten würden sich eine intensivere Zusammenarbeit mit Kollegen aus den Fachbereichen und insbesondere Support aus dem Marketing wünschen.

Digitalisierungsgrad meist noch nicht zufriedenstellend 
In bemerkenswerten 40% der Fälle, meldeten die Befragten zurück, dass in ihrem Unternehmen bereits ein Projekt zur innovativen Recruiting-Weiterentwickeln oder -Optimierung lief oder augenblicklich läuft. Besondere Aufmerksamkeit bekommen die Themen Candidate Experience, Cultural Fit, Robot Recruiting, ebenso wie ein vertiefendes Networking mit Kandidaten und HR-Kollegen. Die Digitalisierung des eigenen Recruiter-Arbeitsbereiches hängt dagegen teilweise noch hinterher. Ein Viertel aller Teilnehmer ist damit (sehr) unzufrieden.

Handlungsaufforderung zur Professionalisierung des Recruitings
Die Studie bietet neben vielen interessanten Fakten und anschaulichen Statistiken konkrete Hilfestellungen für Recruiter und Unternehmen. So kann ein Beitrag dazu geleistet werden die großen Herausforderungen vor denen die Berufsgruppe heute steht besser zu meistern. Aus den Ergebnissen abgeleitet werden u.a. drei Recruiter-Rollen präsentiert, die gewissermaßen als Projektion für eine produktive und zukunftsfähige Entwicklung der Recruiting-Akteuere selbst und der Recruitingfunktion innerhalb von Unternehmen und Organisationen dienen.

Mehr erfahren? Dann kommen Sie zur Sneak Preview auf der Zukunft Personal 
Am 11.09.18 präsentiert meta HR Kopf und Studien-Co-Autor Christoph Athanas die ersten Auszüge und Top-Facts aus unserer brandneuen Studie. Dies wird direkt am Messestand von stellenanzeigen.de in Halle 3.1 Stand-Nr. H.12 um 14:00 Uhr stattfinden. Die Vorstellung wird ca. 30-40 Minuten dauern. Im Anschluss ist Zeit für Fragen an den Studienautor.
Hier gibt es weitere Infos zum diesem Messeauftritt bei den Kollegen von Stellenanzeigen.de.
Über die verschiedenen Vorträge von Christoph Athanas im Rahmen der Messe lesen Sie hier mehr.

Wie ist die Studie erhältlich?
Ab sofort steht die Vollversion der Recruiter Experience Studie jedem Interessierten über diesen Link zum kostenfreien Download zur Verfügung.

 

Über die Studie
Initiatoren und Herausgeber der „Recruiter Experience Studie“ sind meta HR Unternehmensberatung GmbH und stellenanzeigen.de. Studienleiter ist Christoph Athanas, Recruiting-Experte und Geschäftsführer der meta HR GmbH. Co-Autorin ist Tina Schimek meta HR). Ebenfalls Co-Autor und wissenschaftlicher Begleiter des Studienprojektes ist Prof. Dr. Peter M. Wald von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig (HTWK). Über 300 Recruitingverantwortliche haben via Online-Befragung über Ihre Arbeit, ihre Erfahrungen und Einschätzungen zur Digitalisierung und Zukunft der Funktion Auskunft gegeben.

 

Viele Grüße, Ihr meta HR Team

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