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Mit Eye Tracking Stellenanzeigen optimieren. Über Chancen und Grenzen eines Marktforschungsverfahrens

Nur Informationen die wir wahrnehmen können auch beachtet werden. Das klingt logisch und ist ein schlagendes Argument für die Methode des Eye Tracking. Mit diesem Verfahren können die Augenbewegungen von Personen nachvollzogen werden und es lässt sich feststellen, welche Aspekte z.B. einer Werbeanzeige wie lange betrachtet werden. Eye Tracking bietet entsprechendes Potenzial für das Optimieren von Stellenanzeigen und selbst von Videos im Personalmarketing. Seit ich das Thema im Jahr 2013 erstmalig hier im Blog aufgegriffen habe ist einiges an Zeit vergangen. Grund genug zu schauen, was sich seither getan hat und welche Chancen das Verfahren für Stellenanzeigen bietet.

 

Wie angedeutet ist Eye Tracking eine interessante Methode, um das Verhalten von potenziellen Käufern zu analysieren und Usability-Tests durchzuführen. Die klassische Werbebranche und die Forschung nutzen das Verfahren schon länger. Auch für das Recruiting bietet diese Marktforschungsmethode einiges an Potenzial. Der Anzeigenmarkt für Stellen ist umkämpft wie nie und die Unternehmen müssen sich für die Bewerber attraktiv präsentieren. Dazu gehört natürlich, dass die eigenen Anzeigen idealerweise von den Zielgruppen eingängig und gut zu betrachten sind. Weiterlesen

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IT-Recruiting: Cultural Fit hoch im Kurs bei mangelnder Umsetzung

Eine neue Untersuchung zeigt: Auch in der tendenziell innovationsfreundlichen IT-Branche wird der Cultural Fit von Mitarbeitern geschätzt, aber wenig konsequent umgesetzt. Der IT-Personalberater Hype Group legt aktuelle Zahlen zum Status von Cultural Fit Recruiting für die IT-Branche vor. Hier die wichtigsten Insights.

 

Die gerade veröffentlichte „360° Cultural Fit-Studie für die IT-Branche“ vom IT-Recruiting-Spezialisten Hype Group hinterfragt die Bedeutung der unternehmenskulturellen Bewerberpassung in der IT-Branche. Dafür wurde unter Leitung von Hype Group Inhaber Frank Rechsteiner (Bild) sowohl die Arbeitnehmersicht bei 248 IT-Experten abgefragt, wie auch die Unternehmensperspektive über die Befragung von 122 IT-Arbeitgebern betrachtet. Das der Cultural Fit von Bewerbern zum jeweiligen Arbeitgeber eine sehr gewichtige Rolle spielt, stellt die in Form eines Whitepapers aufgemachte Studie gleich in der Einleitung heraus:

„Arbeitgeber, die Cultural Fit vernachlässigen, haben mit hohen finanziellen Verlusten und Imageschäden zu rechnen. So schätzen Experten, dass die Kosten einer Fehlbesetzung das bis zu Dreifache des mit einer Position verbundenen Jahresgehalts betragen. Umso erstaunlicher ist, dass es gerade den IT-Arbeitgebern noch an ausgereiften Cultural Fit-Konzepten fehlt, um die passenden Mitarbeiter zu finden und dauerhaft an sich zu binden.“
(aus: 360° Cultural Fit-Studie für die IT-Branche, Hype Group, 2017).

Die wichtigsten Erkenntnisse der auf IT-Professionals bzw. IT-Arbeitgeber fokussierten aktuellen Untersuchung von Hype Group decken sich mit den Top Facts aus unserer Cultural Fit Studie (meta HR & Employour) vom Mai 2016: Weiterlesen

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