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Jobsuche 2013: Erwartungen und Vorgehensweisen von Bewerbern und Recruitern

Jobsuche2013 in Unternehmen bemängeln die
Anzahl und Qualität eingehender Bewerbungen. Gleichzeitig möchte jedes zweite Unternehmen weiter Personal aufbauen. Die aktuelle Studie der Online-Jobbörse Stepstone betrachtet aktuelle Erwartungen von Bewerbern und Recruitern und gleicht deren Vorgehensweisen ab.

 

Stepstone hat kürzlich erste Ergebnisse seiner Studie “Jobsuche 2013″ veröffentlicht. Die im Herbst 2012 durchgeführte Online-Studie hat rund 20000 Jobsucher und ca. 800 Personaler in acht europäischen Ländern (davon 270 aus Deutschland) befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich bekannte Trends, wie den vieldiskutierten Fachkräftemangel, verfestigt haben und, dass der Wettbewerb um gute Talente für Unternehmen vielfach härter wird.

Die in den Ergebnissen zitierten Erwartungen der Bewerber geben gute Orientierungspunkte für Recruiter bzw. Recruitingorganisationen ab. Bspw. bewerben sich die Jobsucher am liebsten via E-Mail und erwartet nach spätestens zwei Wochen eine erste Reaktion auf diese Bewerbung. Erhält der Kandidat gar keine Rückmeldung, hat das Folgen für die Arbeitgebermarke dieses Unternehmens: 79% finden das Unternehmen fortan als unsympathisch und 55% würde sich dort auch zukünftig nicht mehr bewerben. Candidate Experience, die nachhaltig prägt…

Ein weiteres interessantes Detail: Zwar bleiben Online-Jobbörsen der beliebteste Kanal um Stellen auszuschreiben bzw. danach zu suchen. Doch Missverständnisse zwischen Bewerbern und Unternehmen gibt es auch dort. Vor allem hinsichtlich der gewünschten bzw. der real kommunizierten Inhalte in Stellenanzeigen. Während bspw. 74% der Bewerber gern schon in der Stellenanzeige Informationen zum Gehalt hätten, teilen nur 6% der Unternehmen Informationen dazu dort mit. Ähnlich ist es beim Thema Jobsicherheit, wo 72% der Kandidaten gern mehr wüssten, doch nur 15% der Unternehmen dazu eine Aussage treffen. Schließlich interessiert 75% der Jobsuchenden das unmittelbare Arbeitsumfeld (Anbindung, Ausstattung etc.), aber nur knapp die hälfte der Unternehmen (48%) teil in der Stellenausschreibung darüber etwas mit.

Die Studie beschreibt u.a. auch, dass noch 57% der Jobsucher keine sozialen Medien für sich nutzen, wenn es um die Jobsuche geht. Das heißt jedoch im Umkehrschluss, dass es fast die Hälfte, also 43% tun. Und damit sind auch nur die aktiven Personen erfasst. Jobempfehlungen von Freunden und Bekannten finden im privaten Netzwerk statt und macht die oben genannte Zahl unschärfer. D.h. vermutlich sind potentiell noch mehr Personen Jobangeboten via sozialen Medien aufgeschlossen, wenn auch nur passiv…
Nach meiner Auffassung ist Social Media eine wirklich wichtige Komponente im Rahmen einer zukunftsfähigen Recruiting-Strategie. Social Recruiting kann aber nur dann Wirkung entfalten, wenn es richtig und nachhaltig gemacht wird.

Weitere Details zu den Ergebnissen der Studie wird Stepstone vermutlich in naher Zukunft veröffentlichen.

Hier noch die StepStone-Infografik zu einigen key facts (zum Maximieren bitte klicken):

Grafik StepStone Studie Jobsuche2013-181x1024 in

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45plus Umfrage zu Rekrutierung und Bewerbung von stellenanzeigen.de

Banner Umfrage Unternehmen Final in Die Jobbörse Stellenanzeigen.de nimmt sich gemeinsam mit AdvalueMEDIA und Mercuri Urval dem Thema 45plus in Rekrutierung und Bewerbung an.

Zu diesem Zweck führen genannte Akteure eine interessante Befragung bei eben jener Zielgruppe durch. Die Umfrage kann entweder aus der Perspektive von 45+ alten Arbeitnehmern oder aus der Perspektive von Recruitern durchgeführt werden, welche sich für die Rekrutierung von Fach- oder Führungskräften diese Altersgruppe interessieren. 
Betrachtet man zum Vergleich die vielen Studien, wo es um Jobchancen und Rekrutierung von Absolvent geht, ist der großen 45plus Zielgruppe vermutlich bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden. Da helfen wir gern und bitten alle, die es betrifft an der Umfrage teilzunehmen.

Nachfolgend die Ankündigungstexte zur Befragung aus der Feder von
stellenanzeigen.de & den anderen Veranstaltern:

 

Welchen Herausforderungen begegnen Personaler bei der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften 45plus?

Sie sind Recruiter und kennen die Herausforderung „Bewerber 45plus“? Dann unterstützen Sie unsere Umfrage mit Ihren Erfahrungen und helfen Sie, den Handlungsbedarf auf Bewerber- und Unternehmensseite zu ermitteln, um die Chancen der reiferen Bewerber bei der Stellensuche zu erhöhen. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme verlosen wir unter allen Teilnehmern einen Gutschein für eine Potenzialanalyse von Mercuri Urval im Wert von EUR 4.000.
Zur Umfrage: http://tiny.cc/Recruiting45plus

 

Welchen Herausforderungen begegnen erfahrene Fach- und Führungskräfte in der Bewerbungsphase?

Sie sind älter als 45 Jahre und kennen die Herausforderungen, denen reifere Bewerber bei der Jobsuche begegnen? Dann unterstützen Sie unsere Umfrage mit Ihren Erfahrungen und helfen Sie, den Handlungsbedarf auf Bewerber- und Unternehmensseite zu ermitteln, um die Chancen der reiferen Bewerber bei der Stellensuche zu erhöhen.

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme verlosen wir unter allen Teilnehmern einen Gutschein für ein individuelles Bewerbercoaching von Mercuri Urval im Wert von EUR 2.000.
Zur Umfrage: http://tiny.cc/Bewerber45plus

 

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Online-Portal probier-dich-aus.de der Commerzbank präsentiert sich 2012 im neuen Look

CB 4C M-300x40 in Ein Gastbeitrag von Kerstin Eisele, Mitarbeiterin im Personalmarketing der Commerzbank, Spezialistin für Schülermarketing. 

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Das Online-Portal probier-dich-aus.de der Commerzbank präsentiert sich 2012 im neuen Look

Kerstin Eisele 005-300x199 in

Gastautorin: Kerstin Eisele, Commerzbank

Mit unserer Internetplattform „Probier-dich-aus“ geben wir Schülern schon seit 2009 eine Orientierung und Hilfestellung bei der Wahl des richtigen Berufes. Hier werden die Berufsbilder „Bachelor of Arts (Bank)“, „Bankkaufleute“ und „Kaufleute für Bürokommunikation“ vorgestellt. Die Jugendlichen besuchen eine virtuelle Filiale und übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben, um einen Einblick in die Arbeitswelt zu gewinnen. So können die zukünftigen Schulabsolventen testen, ob eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der Commerzbank der richtige Start ihrer beruflichen Karriere sein kann. Im Anschluss an den interaktiven Filialbesuch erhalten die Teilnehmer ein kurzes Feedback, das die Entscheidung zu einer tatsächlichen Bewerbung um einen Ausbildungsplatz in unserem Haus unterstützen soll.

2011 haben wir über 1.000 Azubis und Studenten dualer Hochschulen eingestellt und dafür rund 30.000 Bewerbungen erhalten. Zahlreiche davon waren das Ergebnis dieses Tools. Über 130.000 Schüler haben sich die Internetplattform in den letzten zwei Jahren angeschaut und die unterschiedlichen Berufsbilder „ausprobiert“. Sie verweilen durchschnittlich 10 Minuten auf der Plattform. Durch die Auswertung der User-Feedbacks und im Gespräch mit unseren eigenen Nachwuchskräften wurde uns allerdings klar, dass es an der Zeit war Probier-dich-aus zu überarbeiten. Die Navigation und Art der Aufgaben kam gut an, aber viele User äußerten den Wunsch nach noch mehr Interaktivität und O-Tönen echter Azubis.

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Die Jobbörse YourFirm.de – Jobs bei Deutschlands “hidden champions”

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Dirk Kümmerle, Yourfirm.de

Online Stellenbörsen gibt es ausgesprochen viele. Aber gerade eine Hand voll ganz großer Anbieter sind den meisten Jobsuchenden ein Begriff. Entsprechend tummeln sich bei monster, stepstone & Co. zahllose Unternehmen um die eigenen Stellenanzeigen dort zu veröffentlichen.
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Die Folge ist eine hohe Konkurrenz bei den Universaljobbörsen bei begrenzter Aufmerksamkeitskapazität der Zielgruppe. Dies kann nachteilig sein für kleine und weniger bekannte Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand. Das obwohl gerade solche Unternehmen oft für attraktive Arbeitsplätze und Erfolge in speziellen Märkten stehen.

Die Jobbörse yourfirm.de hat genau dieses Problem erkannt und bietet dem Segment interessanter und potenter Unternehmen aus dem Mittelstand ein spezielles Portal unter dem Motto „Arbeiten bei den Hidden Champions“. Die Macher von yourfirm.de haben dabei sowohl die Jobsuchenden, als auch die attraktiven mittelständischen Unternehmen im Blick. Während erste Gruppe gezielt Jobs in diesem Arbeitgebersegment finden, haben die Unternehmen ein Forum für die Unternehmenspräsentation und für Maßnahmen des Employer Brandings.

Ich führte kürzlich ein Interview mit Dirk Kümmerle, einem der Geschäftsführer und Gründer von yourfirm.de. Darin sprechen Herr Kümmerle und ich über die Idee und Realisierung der Jobbörse für Hidden Champions, über die Karriereoptionen bei solchen und über Fragen der Arbeitgeberattraktivität im Mittelstand.
Ok, auf geht´s…
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Was zeichnet ein gutes Programm zur Führungsnachwuchsentwicklung aus?

Die Entwicklung von Führungsnachwuchs ist für viele Unternehmen ein ganz wichtiger Baustein im Talentmanagement. Was Unternehmen tun können, um ein entsprechendes Programm wirksam und nachhaltig zu gestalten ist hier an fünf wesentlichen Punkten skizziert.

 

Führungskräfte sind die zentralen Multiplikatoren in Unternehmen. Erfolgreiche Organisationen werden geprägt von engagierten und fähigen Führungskräften. Selbstredend, dass eine gute Nachwuchsarbeit im Bereich Führungskräfte absolut Sinn macht. Eine Gewinnung und Entwicklung von Führungsnachwuchs aus den eigenen Reihen kann ein wichtiger Faktor sein, wenn es um die Bindung von Top-Talenten ans eigene Unternehmen geht. Zudem ist es in Zeiten von partiellem Fachkräftemangel ohnehin clever sich den Führungsnachwuchs für mindestens das Mittelmanagement unternehmensintern zu generieren. Pluspunkte hinsichtlich der eigenen Arbeitgeberattraktivität sind willkommene Nebeneffekte.

Viele Unternehmen haben dies längst erkannt und haben entsprechende Programme aufgesetzt. Die Junior Leaders werden dann meist in jährlichen oder zweijährlichen Intervallen aus den eigenen Reihen rekrutiert und auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorbereitet. Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten zwischen den Programmen verschiedener Unternehmen: Internationale Konzerne und sehr große Mittelständler leisten sich oft ausgeklügelte und ressourcenintensive Programme, gelegentlich in Zusammenarbeit mit renommierten Managementschulen oder Universitäten. Dahingegen verkommt die interne Führungsnachwuchs-Förderung bei einigen Unternehmen zu einem nur bedingt durchdachten Seminartourismus.

Worauf kommt es an, bei einer wirksamen internen Personalentwicklung dieser Zielgruppe? Schauen wir auf einige entscheidende Aspekte, welche ein gutes, weil wirksames und zum Unternehmen passendes Programm m.M.n. berücksichtigen sollte: Zum Rest des Beitrags »

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Welchen Wert haben Arbeitgeber-Rankings?

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Beispiele für AG-Rankings

Ein paar Gedanken und einige Fragen zum Wert von Arbeitgeber-Rankings.

 

Liebe Blogleserinnen und -leser,
Sie kennen sicher einige davon: „Great Place to work“,
Top Arbeitgeber” & Co. – die Arbeitgeber-Rankings.

Die Ranking-Anbieter vergeben Auszeichnungen („Siegel“) und „ausgezeichnete“ Unternehmen dürfen diese dann verwenden, um sich damit z.B. auf der eigenen Karrierewebseite zu schmücken und es im Personalmarketing einzusetzen. Dies soll Bewerbern eine Orientierung sein und für Unternehmen ein Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb um die Talente.
Ich möchte an dieser Stelle gern diskutieren, was eigentlich der Wert solcher Arbeitgeber-Rankings ist. Angeregt dazu hat mich übrigens dieser Artikel bei go-jobware.de. Da ich den Artikel dort aber für etwas zu einseitig negativ halte, lade ich dazu ein die Debatte hier zu führen. Außerdem kann am Ende dieses Beitrags eine schnelle Einschätzung per Abstimmungs-Klick abgegeben werden. Ich bin gespannt…
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Als Anregung ein paar Hintergründe über AG-Rankings:
- Die Teilnahme von Unternehmen an solchen Rankings kostet i.d.R. einen (jährlichen) Betrag, der gern auch vierstelligen ausfallen kann. Allein dadurch nehmen wohl nicht alle relevanten Arbeitgeber teil.
- Arbeitgeber aus ganz unterschiedlichen Branchen nehmen teil: Die Vergleichbarkeit der Attraktivität von Arbeitgebern aus sehr verschiedenen Branchen darf angezweifelt werden (Bsp. Gesundheitsdienstleister im Vergleich zu einem Automobilhersteller).
- Die entsprechenden Etikettierungen (“Great Place…” uvm.) sollen wie Qualitätssiegel wirken und haben daher einen hohen Wiedererkennungswert für Betrachter von z.B. Karrierewebseiten.
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Ich möchte in Erfahrung bringen, was Sie von solchen Rankings und Arbeitgeber-Auszeichnungen halten.  Sind diese Rankings sinnvoll und helfen bei der Jobwahl oder sind sie nur Fassade und für Employer Branding wenig wertvoll?
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Meine persönliche Meinung:
Ich würde mich nie für ein Unternehmen entscheiden, nur weil es ein entsprechendes Siegel führt. Ich habe auch noch nie von einem Bewerber gehört, wo dies der Fall war. Gekaufte “Auszeichnungen” sind mir eher suspekt (tendenziell im Gegensatz zu Bewertungen auf bspw. kununu.de oder meinchef.de).
Die hohe Wiederkennbarkeit und Bekanntheit einiger der großen Arbeitgeber-Auszeichnungen scheint mir dennoch ein gewisser Vorteil zu sein. Es hilft auf bestimmte Arbeitgeberqualitäten zu fokussieren und kann damit indirekt auch ein Beitrag zur Positionierung der Arbeitgebermarke leisten. Ob aber diese via Arbeitgeber-Rankings zugeschriebenen Qualitäten dann im betrieblichen Alltag der jeweiligen Unternehmen tatsächlich zutreffen sei mal dahin gestellt. Somt ist der Vorteil der Bekanntheit von großen Arbeitgeber-Rankings doch recht begrenzt und m.E. keine mehrere tausend Euros wert. Für sehr große Unternehmen ist es unter Umständen tragbar. Im Mittelstand würde ich als Verantwortlicher das entsprechende Geld wohl eher in andere Maßnahmen investieren.

Was denken Sie?

Welche Einschätzungen oder eigenen Erfahrungen zu dem Thema gibt es? 
 
 

 

Meiner Meinung nach sind Arbeitgeber-Rankings für ein Unternehmen...

  • ...eher nicht aussagekräftig und bieten kaum Orientierung. (44%, 19 Votes)
  • ...ohne Aussagekraft und bieten keine Orientierung. (23%, 10 Votes)
  • ...eher aussagekräftig und bieten etwas Orientierung. (19%, 8 Votes)
  • ...sehr aussagekräftig und bieten eine gute Orientierung. (14%, 6 Votes)

Total Voters: 43

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7 Tipps für den Weg ins Topmanagement

Ein Gastbeitrag
zum Thema Führungskarriere von Gudrun Happich.

 

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Gudrun Happich

Kürzlich schrieb mir jemand folgende Zeilen:

„Als Aufsteiger in die höhere Führungsetage hat man es nicht leicht. Irgendwie hat man immer das Gefühl, etwas falsch zu machen und Regeln zu verletzen, die nirgendwo geschrieben stehen. Man stellt dir die neuen Kollegen vor, weist dir einen Platz am Konferenztisch zu und erklärt dir die neue Bürotechnik – aber keiner sagt dir, wie die Hierarchie funktioniert, wie man sich einfügen und trotzdem profilieren kann, und wie man mit bestehenden Seilschaften umgeht. Irgendwie ist es schwer, nicht nur dabei zu stehen, sondern dazuzugehören. Alle sind freundlich und förmlich zugleich, und Fettnäpfchen scheinen das Parkett zu pflastern. Zwischen Führungs-Networking, Karriereplanung und Konkurrenz Entscheidungen zu treffen, ist eine Kunst.”

Ich finde, besser kann man die möglichen Stolperfallen auf dem Weg nach ganz oben kaum zusammenfassen. Deshalb habe ich für diesen Gastartikel die Quintessenz aus meinem aktuellen Buch „Ärmel hoch! Die 20 schwierigsten Führungsthemen und wie Top-Führungskräfte sie anpacken” gezogen und stelle sie Ihnen in Form von 7 Tipps zur Verfügung.

Wenn Sie sich also für den Weg in die Führungsspitze entschieden haben, können diese Hinweise Ihnen den Weg dorthin vielleicht ein wenig erleichtern:

 

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Anonymisierte Bewerbungen von Absolventen kaum gewünscht

Die Idee der anonymisierte Bewerbung trifft bei Absolventen auf überraschend hohe Skepsis und Ablehnung. Die meisten Absolventen sehen eher persönliche Nachteile, wie eine aktuelle Befragung nun zeigt.

 

Eine bundesweite Umfrage unter 581 Studentinnen und Studenten im letzten Studiensemester ergab eine klare Ablehnung und Skepsis gegenüber anonymisierten Bewerbungsverfahren.
Die von der Jobbörse TalentFrogs durchgeführte Befragung zeigt ein sehr deutliches Ergebnis in dem vieldiskutierten Thema. Auf die Frage, ob die Studierenden von einer anonymisierten Bewerbung eher Vorteile oder eher Nachteile erwarten, gaben nur 12,9% an in dem Verfahren Vorteile für sich zu erkennen. Die klare Mehrheit von 79,3% der Befragten sehe eher Nachteile. So fürchten z.B. die zukünftigen Bewerberinnen durch eine Gender-Anonymisierung den Vorteil von Frauenquoten (insb. im öffentlichen Dienst) zu verlieren. Hier geht es zur Pressemitteilung von TalentFrogs

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Anonymisierte Bewerbungen werden seit Sommer 2010 in einigen Unternehmen in Deutschland als Pilotprojekt ausprobiert.
Wie hier im Human Resource-Blog berichtet, stößt die Debatte über das anonymisierten Bewerbsverfahren auf viel Interesse aber auch auf viel Skepsis. Bei der Umsetzung der Anonymisierung geht es darum bspw. Namen, Alter, Geschlecht, Familienstand und das Bewerbungsfoto wegzulassen. Ziel ist es Einstellungsentscheidungen rein auf Basis von Qualifikationen vorzunehmen und so Chancengleichheit zu erhöhen und Diskrimierungen zu reduzieren.

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Lost & Found (4): Fundstücke aus Blogs und Web

Lost & Found (4): Fundstücke aus Blogs und Web

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Auch im Jahr 2011 setzen wir unsere kleine Sammlung interessanter Webfundstücke fort. Der virtuelle lost & found Schalter hat erneut geöffnet und hat natürlich auch in dieser Ausgabe wieder einige attraktive Posten zu bieten.
Mit dabei sind folgende Themen:

- Die guten Vorsätze eines Employer Branding Verantwortlichen für 2011,
- die Einschätzung der Top-5-Tends im Social Media für dieses Jahr,
- ein absolut lesenwerter Beitrag über die (zukünftigen) Zusammenhänge von Unternehmensratings
   und Recruitingqualität,
- ein informativer Beitrag mit 10 Erfolgsrezepten für Webinare,
sowie
- sechs Karrieretrends für 2011 nach Einschätzung der Karriereberaterin Svenja Hofert
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Arbeitswelt der Zukunft – Did you know? Human Capital Edition

Die Arbeitswelt der Zukunft -
Eine Vision über Karriere, Arbeit und Lernen im
Video “Did you know? Human Capital Edition”.

 

Die “Did you know?”-Videos sind schon länger bekannt als eindrucksvolle Projektionen aktueller und zukünftiger technologiegetriebener Entwicklungen in Gesellschaft und Wirtschaft. Hier nun habe ich die sog. “Human Capital Edition” gefunden. Es werden eine Reihe populärer Entwicklungen und Trends illustriert.

Spannend und oft auch provokativ sind die darin vorgestellten Zahlen. Ich weise allerdings darauf hin, dass nicht alle dort angebotenen Daten immer unbedingt im deutschen/ europäischen Kontext zutreffen müssen.
Beispiel: Das Video gibt an, dass der heutige Arbeitnehmer im Alter von 38 Jahren durchschnittlich 14 Jobs hatte. Eine recht “sportliche” Leistung wäre dies. Zudem im Widerspruch zu anderen Aussagen über die Verweildauer von Arbeitnehmern. Deutsche nämlich bleiben durchschnittlich 10,8 Jahre bei ihrem Arbeitgeber, gibt Jochen Mai auf Basis einer aktuellen Untersuchung vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bekannt. Insofern sind Aussagen aus dem Video ggf. sehr zugespitzt und im Einzelfall genau zu überprüfen.
Mein Fazit: Trotzdem sehr sehenswert… Schauen und urteilen Sie selbst:

P.S: Das Video geht ja auch auf das Thema soziale Netzwerke am Arbeitsplatz ein. Hier im Video wird die These vorgestellt: ”Social Networking is a productivity killer at work if not managed correctly.”
Ich stimme damit überein, dass ein Management dessen sein sollte. Vielleicht sollte hier aber ebenso bedacht werden, welche Produktivitätsfortschritte netzwerkbasierte Kollaboration ermöglichen können.
Einen schönen Hinweis gab ein Kommentor hier im Blog, welcher auf eine interessante Studie verwies. Dort heißt es: “People who do surf the Internet for fun at work – within a reasonable limit of less than 20% of their total time in the office – are more productive by about 9% than those who don´t.” 
Mehr dazu in der Studie von der University of Australia in Melbourne. Spannend…

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