Kategorie-Archiv: Recruiting

HR lernt programmieren. Ein Gespräch mit Patrick Hypscher und Robindro Ullah über die Bedeutung von IT-Wissen für Personaler

SH_Coding_Workshop_smallGefühlt wird die HR-Welt monatlich technischer. Auch wenn das reale Tempo der HR-Digitalisierung vielleicht ein wenig unter diesem Eindruck liegt, ist es doch mittlerweile unumgänglich: IT-Themen und Datenhandling gehören nicht nur zur HR-Arbeit dazu, sondern stehen in deren Zentrum. Dennoch gibt seitens zahlreicher HR-Verantwortlicher eine gewisse IT-Skepsis. Was liegt also näher als HR´lern das Thema praktisch nahe zu bringen und sie sogar selbst ein wenig programmieren zu lassen. Das dachten sich Patrick Hypscher (Skill Hero) und Robindro Ullah (HR in Mind) und riefen kurzerhand ein spezielles Angebot für Personaler/innen auf den Plan.

 

Ich selbst bin IT-Themen zugeneigt, seit ich als Teenager einen C64 mein eigen nennen durfte. Und immer schon hat mich das Zusammenwirken von Mensch und Maschine interessiert. Insofern wurde ich gleich hellhörig, als ich kürzlich Patrick von Skill Hero kennen lernte und er mir davon berichtete, dass er mit dem mir bestens bekannten Robindro Ullah ein entsprechendes Vorhaben gestartet hat: HR-Vertreter/innen die IT-Welt ganz praktisch näher bringen und so deren (Überblicks-)Wissen in Sachen HR-Digitalisierung zu stärken.
Das klang für mich nachvollziehbar und scheint mir in eine sinnvolle Richtung zu weisen. Haben doch in ernstzunehmenden Personalabteilung die ATS (Bewerbermanagement-Systeme), Social Media Networks, digitalen Personalakten oder Performance Management Systeme oder eine Mischung daraus Einzug gehalten bzw. tun dies gerade immer mehr. Hinzu kommt die auch jenseits von HR selbst stetig steigende IT-Durchdringung von Geschäftsprozessen. Insofern kann die Frage wohl nur lauten wie tief bzw. wie intensiv sollten HR-Funktionen IT-Wissen aufsaugen? Zugespitzt: Müssen Personaler programmieren können? Mal schauen. Ich habe hierzu Patrick und Robin einige Fragen gestellt und spannende Antworten erhalten…

Das Interview: Weiterlesen

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Lost & Found 27: Weblinks für HR-Profis – kann ein Roboter meinen Job machen und mehr…

lost-found-vol27In bester Blogtradition von meta HR präsentiere ich die 27.Ausgabe der beliebten HR-Linksammlung. In diese Ausgabe haben es wieder eine Reihe nützlicher und unterhaltsamer Links geschafft. Unter anderen geht es um ´Wie finde ich die passende Jobbörse?´, einen Nerd-Test oder die Antwort auf ´Kann ein Roboter meinen Job machen?´. Viel Spaß.

 

Die digitale HR-Szene und angrenzende Reviere bieten wöchentlich mal mehr, mal weniger spannende Contents. Damit in der Flut der Links, Tweets und Blogposts die wirklich interessanten Angebote und Informationen nicht untergehen, gibt es hier im Blog „Lost &Found“. Die diesmal ausgewählten Links sind meiner ganz persönlichen Einschätzung nach ein gutes Beispiel dafür wie thematisch breit die Streuung der HR-relevanten Themen sein kann. Einfach schön und in jedem Fall einen Klick wert.
Und los geht es… Weiterlesen

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It´s the Culture, stupid! Wie Cultural Fit Recruitment den Unternehmen hilft erfolgreicher zu sein

it-the-culture-stupidUnternehmenskultur wird immer mehr zum Wettbewerbsfaktor – auch für Arbeitgeber. Dafür braucht es Klarheit über den Cultural Fit, um die passenden „Überzeugungstäter/innen“ zu gewinnen und auszuwählen. Das Cultural Fit Konzept wird sinnvoll gleich an mehreren Stellen im Recruiting und Employer Branding eingesetzt. Die valide Messung erleichtert die Arbeit für Personalabteilungen. Auch HR-Berater/innen können von dem Thema profitieren und eine spezifische Qualifikation erwerben.

 

Unternehmenskultur als Wettbewerbsfaktor
Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten sich von ihren Wettbewerbern klar zu differenzieren. Das betrifft nicht nur häufig die hergestellten Produkte oder Dienstleistungen, sondern auch die Unterscheidbarkeit als Arbeitgeber. Überall ähnliche Benefits: Vom Zuschuss zur ÖPNV-Fahrkarte über die flexiblen Arbeitszeiten, bis hin zu den vor allem bei Start-Ups unvermeidlichen Kickertischen. Schön, wenn es sowas gibt, nur unterscheidbar und nachhaltig attraktiv wird man als Arbeitgeber damit kaum werden. Wer meint hiermit und im Verbund mit ein paar der üblichen verdächtigen Slogans („Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt…“) Employer Branding zu betrieben, fehlt gewaltig. Während die Hard Facts wie Gehälter und Benefits von Wettbewerbern am Talentmarkt leicht kopiert werden können, sind diese Faktoren nicht einmal die wichtigsten Argumente wenn es um Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit geht. Die emotionalen Angebote eines Arbeitgebers wiegen deutlich schwerer. Emotionale Angebote? Genau: Mission, Vision und Kultur. Diese Faktoren gewinnen und binden die echten Überzeugungstäter/innen! Besonders dem Aspekt Unternehmenskultur kommt dabei eine herausragende Bedeutung zu. So könnte man in Anlehnung an Bill Clintons einstiges Wahlkampfmotto ausrufen: „It´s the Culture, stupid!“
Verstanden haben dies offenbar mittlerweile zahlreiche Personen aus dem strategischen Management. So gaben in der Deloitte Studie Global Human Capital Trends 2016 rund 82% der befragten C-Level-Vertreter an, dass Unternehmenskultur für sie ein potenzieller Wettbewerbsvorteil ihres Unternehmens sei. Gleichzeitig meinten aber nur 12% ihre aktuelle Unternehmenskultur wäre bereits so wie diese ist passend. Oh, Kulturwandel, ich hör dir trappsen… Weiterlesen

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Bewerbungsprozesse legen Grundstein für die Mitarbeiterbindung – zentrale Ergebnisse der neuen Candidate Journey Studie

Teaser-Summary-CJ-Studie-2016Das Erleben von Rekrutierungsprozessen durch die Kandidaten, die sog. Candidate Experience, hat große Einflüsse auf Recruitingerfolg und Arbeitgebermarke. Diesen Nachweis erbrachten Prof. Peter M. Wald und ich 2014 mit unser Pionierstudie zu diesem Thema. Nun haben wir „nachgelegt“: meta HR und stellenanzeigen.de präsentieren die brandneue „Candidate Journey Studie“, für welche Prof. Wald und ich abermals reale Bewerbergeschichten untersucht haben. Diesmal haben wir den Weg der Bewerber von der ersten Jobrecherche über den Einstellungsprozess, bis hin zur Integration der New Hires in die Unternehmen betrachtet. Erneut können wir mit spannenden Daten aufwarten. Hier erste Insights und die Ankündigung für die Live-Vorstellung auf der Messe Zukunft Personal.

 

Ups, they did it again! Die meta HR Unternehmensberatung und die bekannte Online-Jobbörse stellenanzeigen.de haben 773 Personen befragt, welche innerhalb der letzten drei Jahre erfolgreich einen neuen Job aufgenommen haben. Dabei wurde deren Weg von der Orientierung über neue Arbeitgeber und deren Jobangebote, bis hin zur Einarbeitung und Integration in die neue Organisation detailliert nachvollzogen: Die Candidate Journey.
Wir Studienautoren, d.h. Prof. Peter M. Wald (HTWK Leipzig) und ich, haben uns bei dieser Studie darauf konzentriert erfolgreiche Bewerbungsprozesse zu untersuchen. Wir wollten wissen, wie konsistent bspw. die gebotene Candidate Experience und die spätere Employee Experience sind. Machen Unternehmen vielleicht nur „Show“ bei dem Kampf um die Talente, interessieren sich dann aber nach Vertragsabschluss nicht mehr für die neuen Mitarbeiter/innen? Wir haben hinterfragt, welche Zusammenhänge es möglichweise gibt zwischen dem loyalen, also nicht erneut wechselwilligen Mitarbeiter und der von diesen zuvor im Recruitingsprozess genutzten Informationen oder der Qualität der erlebten Kandidatenerfahrung. Wie gut gelingt es Unternehmen sich authentisch darzustellen gegenüber Bewerbern und wie kandidatenorientiert sind die gebotenen Bewerbungsprozesse. Dies und vieles mehr haben wir untersucht.

Die Ergebnisse sind sehr spannend. Nicht nur, dass sich bereits in der Candidate Experience Studie 2014 aufgezeigte Trends verstärken (z.B. Akzeptanz von One-Klick-Bewerbung), nein, auch neue, andere Einblicke sind uns gelungen, da wir diesmal die gesamte Reise der Kandidaten bis hin zum Status als eingearbeitete Mitarbeiter/innen nachvollzogen haben. Daher lautet der komplette Titel der Untersuchung auch: Candidate Journey Studie 2016: Vom passenden Kandidaten zum loyalen Mitarbeiter.

Vorstellung wichtiger Ergebnisse auf der Zukunft Personal
Auf der Messe Zukunft Personal in Köln werde ich am Stand von stellenanzeigen.de exklusiv die Top-Facts aus der gemeinsam durchgeführten Candidate Journey Studie vorstellen und aus meiner Sicht kommentieren. Das tiefe Verständnis der Zusammenhänge in Recruiting- und Onboarding-Prozessen soll und wird dazu beitragen, die Motivation neuer Mitarbeiter zu erhöhen und die Personalbeschaffung insgesamt effizienter zu gestalten.
Am Stand von stellenanzeigen.de (Halle 3.1, Stand H12) spreche ich dazu:
Am Dienstag, den 18. Oktober 2016 von 16:30 – 17 Uhr und
am Mittwoch, den 19.Oktober 2016 von 14:30 – 15 Uhr.

Im Nachgang der Vorträge werde ich am Stand bei den Kollegen von stellenanzeigen.de auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Auszüge aus den Top-Facts
Eine positive Candidate Experience ist wichtiger Ausgangspunkt für eine gelungene spätere Mitarbeiterbindung. Dazu muss eine entsprechend positiv erlebte Kandidatenerfahrung in gezieltes Onboarding und mitarbeiterzentrierte Integration in die Organisation übergehen. Einzelne Ergebnisse lauten:

  • 4 von 10 New Hires sind von ihren neuen Arbeitgebern enttäuscht: Arbeitgeber verpassen es häufig, noch während des Bewerbungsprozesses den Grundstein für die spätere Loyalität der neuen Mitarbeiter zu legen. Ursachen dafür sind, dass die erlebte Candidate Experience häufig nur mäßig war oder das Onboarding schlecht organisiert wurde.
  • Simplifizierung von Bewerbungsprozessen wird dringend benötigt: Bewerbungen einfach machen und Hürden zwischen Kandidaten und Arbeitgebern abbauen, ist das Gebot der Stunde. Egal ob One-Klick-Bewerbung, der Verzicht auf Bewerbungsanschreiben oder eine durchgängige Mobile-Convenience für Bewerbungsvorgänge – allen voran die jüngeren Jobsucher bevorzugen bzw. erwarten einfache Bewerbungsprozesse.
  • Verbesserungswürdige Selbstdarstellung in Sachen Unternehmenskultur: Nur rund 40% der Arbeitgeber gelingt es, vor und während der Bewerbungsprozesse die eigene Kultur passend zu vermitteln. In 25 % der Fälle wird die Kultur nach Jobantritt als besser erlebt, aber ein Drittel der Studienteilnehmer hat diese schlechter erlebt als erwartet.
  • Bewerbungsprozesse sollten von Bewerbungseingang bis zur Zusage maximal sechs Wochen dauern: Die Candidate Experience leidet, sofern Bewerbungsverfahren längere Zeit benötigen.

Hier noch ein paar interessante, auffällige Zahlen aus der Studie.

Zahlen aus der Candidate Journey Studie 2016 von meta HR/ stellenanzeige.de

Zahlen aus der Candidate Journey Studie 2016 von meta HR/ stellenanzeige.de

Download der Summary – viel, viel mehr Ergebnisse folgen noch
Wie gesagt, dies ist nur ein Auszug, d.h. ein erster Überblick. Die Summary zur Studie kann hier bei den Kollegen von stellenanzeigen.de kostenfrei heruntergeladen werden.

Die Vollversion der Studie mit 100x mehr Insights wird voraussichtlich Anfang November folgen. Soviel ist klar: Wir werden Recruitingprozesse im Sinne voller Kandidatenorientierung neu denken müssen. Candidate Experience und Employee Experience sind prägenden Einflüsse auf Erfolg im Personalmanagement, insbesondere im Recruiting. Über die kommenden, weiteren Ergebnisse werde ich hier im Blog berichten. Wer Fragen hat, kann jederzeit gern mit mir in Kontakt treten.
Wer professionell wissen möchte, wie das Recruitingangebot des eigenen Unternehmens aufgestellt ist, kann sich unseren Recruiting Expertenblick ansehen. Dort geben wir aus professioneller Sicht und vor dem Hintergrund und den Benchmarks unserer Studien Rückmeldung für Recruitingteams, die Candidate Experience verbessern und ihren Erfolg steigern wollen.

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Zukunft Personal 2016: Blogger Lounge und andere Geheimtipps aus dem Messeprogramm

zp16-blogger-lounge-geheimtippsDie Zukunft Personal in Köln gehört im Herbst stets zu den wichtigen HR-Terminen. Auch 2016 präsentiert sich auf der Messe wieder das breite Spektrum der Personalszene. Neben den Ständen der Aussteller erwarten die interessierten Fachbesucher einige lohnende Zusatzangebote, z.B. die diesmal prominenter platzierte Blogger Lounge. Dazu stellte ich zwei Fragen an Messe-Pressesprecherin Stefanie Hornung und gebe ein paar inhaltliche Empfehlungen. Schließlich bietet meta HR in Zusammenarbeit mit spring Messe Management noch Freikarten für den Messebesuch an. Details dazu siehe am Ende dieses Beitrages.

 

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Stefanie Hornung

Wer wie ich die Zukunft Personal über die letzten Jahre ziemlich regelmäßig und persönlich verfolgt hat wird feststellen, dass auch dieses Forum im Wandel begriffen ist. Sicher: Im Kern lebt ein solches Event vom persönlichen Vor-Ort-Sein. Das ist der Kern und das bleibt, bei aller Beschäftigung mit Digitalisierung. Doch die inhaltlichen Angebote im Programm der Messe sind längst über Standflächen mit Ausstellern und ausgewählte Key-Notes hinaus angewachsen. Die Inhalte werden thematisch stärker gruppiert und es wird versucht Themen kontroverser und aus mehr Perspektiven zu beleuchten. Zudem werden nun schon im zweiten Jahr Akteure eingebunden, welche sich im klassischen Rahmen der Zukunft Personal früher nicht wiederfanden: HR-Start-Ups und HR-Blogger. Da ich mich seit 2009 zur Gruppe der HR-Blogger zähle ist letzteres natürlich bei mir und einigen anderen HR-Blogger-Kollegen und -Kolleginnen auf Interesse gestoßen. Ok, ein wenig Skepsis gab es auch, aber die Blogger-Community besteht ja mehrheitlich aus Ausprobierern. Daher lautete das Motto auch: Let´s go. Die Resonanz war überwiegend gut. Der direkte Austausch mit Bloglesern und das eigenständige Setzen von Themen durch uns inhaltlich sehr häufig proaktive Blogger, war in jedem Fall eine Bereicherung für Messe. Daher wird dieses Format auch zur Zukunft Personal von 18.-20.10.2016 wiederholt. Speziell dazu habe ich Stefanie Hornung, der Pressesprecherin der ZP16, zwei Fragen gestellt. Sie gibt uns einen Vorschmack auf dieses Angebot im Rahmen der kommenden Messe: Weiterlesen

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Vier wichtige Bausteine für den Recruitingerfolg an einem Nachmittag

hands-on-hiring-Title-grafic.pngDas Personalgewinnung einer DER Schlüssel für Unternehmenserfolg ist hat sich weitgehend rumgesprochen. Gut so. Doch um die PS der Recruitingabteilung richtig auf die Straße zu bringen braucht es auch eine passende Fokussierung und den zielgerichteten Einsatz von Tools. Am Nachmittag des 13.10.2016 in Frankfurt soll genau hierauf das Augenmerk der Recruiting-Community gelenkt werden. Dazu einige Informationen und der Blick auf vier sehr wesentliche Bausteine für den Recruitingerfolg von Heute und Morgen.

 

Eine wirksame Recruitingstrategie ist ein Mix aus adäquaten Maßnahmen und dem passenden Einsatz der eigene Kräfte und Budgets. Unabhängig von dieser Anpassungsnotwendigkeit an die stets unternehmensindividuellen Gegebenheiten zeigen sich jedoch ein paar wichtige Bausteine, welche in keinem Recruitingstrategie-Mix fehlen sollten. Das besondere an diesen Elementen ist, dass sie de facto unabhängig von der Unternehmensgröße funktionieren und zum Erfolg der Personalbeschaffung beitragen. Hier ein paar Ausführungen dazu und weiter unten dann einige Infos zur wirklich lohnenswerten Veranstaltung Hands-on-Hiring in Frankfurt.

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Megatrends der HR Technologie unter der Lupe. Ein Interview mit Tim Oliver Pröhm.

DFoto_Tim Oliver Proehmer Personalbereich erlebt seit einigen Jahren einen großen Entwicklungsschub. Die dafür verfügbaren Innovationsangebote haben überwiegend mit Technologie zu tun. Gleichzeitig ist der Bedarf für eine Professionalisierung durch Digitalisierung im HR-Bereich oft recht hoch. Die Notwendigkeit Geschäftsprozesse von HR-Seite erfolgreich zu begleiten und der Wettbewerb am Talentmarkt tun ihr Übriges dazu beitragen. Kurzum: HR ist ohne cleveren Technologieeinsatz auf verlorenem Posten. Die technologischen Weichen werden nun dafür gestellt, wie Unternehmen in digitalen HR-Prozessen zukünftig aufgestellt sein werden. Insbesondere die Themen Digital Recruitment und People Analytics sind dabei im Fokus.

 

Tim Oliver Pröhm hat lange Erfahrungen mit HR-Prozessen, vor allem aus dem Recruitingblickwinkel. Als ehemaliger Verantwortlicher eines großes RPO-Dienstleisters (= Recruitment Process Outsourcing) hatte er stets ein natürliches Interesse an effizienten Personalbeschaffungsprozessen im Sinne seiner Kunden. Hinzu kommt das Tim mit großer Leidenschaft die HR-Tech-Entwicklungen verfolgt und sich seit geraumer Zeit auch als Beirat in US-amerikanischen HR-Technologiestartups einbringt. Aktuell ist er als Senior Director bei Kelly OCG verantwortlich für Strategie, Technologie und Innovation im Recruitingumfeld. Ein fachlich wirklich spannender Impulsgeber ist Tim in jedem Fall. Außerdem ist er übrigens auch ein Mann der Spaß versteht. 2015, beim HR BarCamp in Berlin, errang er den ersten Titel als Rhetorik-Champion in der legendären HR-Fight-Night. Rundum also ein feiner Gesprächspartner, den ich in Sachen digitale HR Tech Trends „ausfragen“ konnte. Die Antworten gibt es hier zu lesen.

Das Interview:

Christoph Athanas, meta HR: Hallo Tim, wir wollen etwas über HR Technologie sprechen, eines Deiner Steckenpferde. Daher zum Einstieg eine Überblick- und Orientierungsfrage zum Thema für meine Leserinnen und Leser:
Was sind aus Deiner Sicht als HR-Tech-Insider die aktuell wichtigsten und vermutlich nachhaltigsten Tech-Trends mit Blick aufs HR, gern mit Fokus auf Recruiting?

Tim Oliver Pröhm: Die vier Megatrends in HR und vor allem auch im Recruiting finden sich in dem Schlagwort „SMAC“ zusammen. Diese Abkürzung steht hierbei für Social, Mobile, Analytics und Cloud. Aus diesen vier Megatrends wird sich künftig sehr vieles ableiten und auch die Recruiting-Technologien werden maßgeblich von SMAC beeinflusst werden.

C.A., meta HR: Kannst Du das bitte etwas näher ausführen? Weiterlesen

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Lost & Found 26: Ausgewählte Links für HR-Profis

lost-found-vol26Trotz nahender Hauptferienzeit gibt es viele interessante Artikel im digitalen HR-Kosmos. Wie üblich stelle ich hier in „Lost & Found“ einige Aktuelle davon kurz vor und lade zum Weiterlesen ein.

 

In Ausgabe 26 dieser Serie geht es u.a. um die Trend-Apps Pokemon Go und Snapchat, einen Chef, der allen seinen Angestellten 70000 Dollar Mindestlohn zahlt, den Einstieg in People Analytics und einiges mehr.

Klare Leseempfehlung für die folgenden fünf aktuellen HR-Links: Weiterlesen

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Checkliste für mehr Qualität und Erfolg im Recruiting

man-data-smEine wirksame und zielgerichtete Personalgewinnung ist der erste Erfolgsbaustein des Unternehmens. Arbeitgeber stehen vielfach im Wettbewerb um die besten Talente. Um im Recruiting erfolgreich zu sein reichen herkömmliche Vorgehensweisen häufig nicht mehr aus. Unternehmen sollten daher Wert legen auf die Qualität des eigenen Recruitings und es regelmäßig auf den Prüfstand stellen. Hier findet sich eine pragmatische Checkliste für mehr Qualität und damit mehr Erfolg im Recruiting.

 

Die Checkliste ist in sechs Hauptaspekte mit jeweils verschieden vielen Unterpunkten gegliedert. Grundsätzlich gilt, je mehr der aufgelisteten Maßnahmen Sie umsetzen bzw. je mehr der genannten Kriterien Sie erfüllen, desto besser ist Ihre Personalbeschaffung, insbesondere Ihr Recruiting aufgestellt. Entlang von sechs wesentlichen Punkten erfolgreicher Personalrekrutierung sind in der Checkliste verschiedene Aspekte aufgelistet, welche Qualität und Leistungsfähigkeit im Recruiting absichern helfen. Die ersten fünf Punkte orientieren sich an der üblichen Chronologie der Personalgewinnung. Der erste Punkt daraus, die systematische Planung, kann nach einer Initialdurchführung dann bspw. einem jährlichen Refresh unterzogen werden. Der sechste Punkt umreißt zudem immer gültige, wichtige Aspekte für eine gute Candidate Experience.

Diese Checkliste bietet erste Anhaltspunkte dafür, wie Sie Ihr Recruiting fit machen können oder dessen Leistungsfähigkeit insgesamt noch steigern können. Es ist gut denkbar, dass es in einer Reihe von Fällen durchaus sinnvoll ist, weitere interessante Strategien zu den hier aufgelisteten Maßnahmen hinzuzufügen. Es besteht als kein Anspruch auf Vollständigkeit. Wichtig ist mir außerdem noch der Hinweis, dass es der richtige Maßnahmen-Mix ist, welcher Recruitingerfolge steigert und die dauerhafte, nachhaltige Umsetzung, die sie gelingen lässt. Keine Einzelhandlung kann den Erfolg garantieren. Ebenso kann ein zu einseitiger Fokus auf einen Aspekt des Recruitings am Ende in relativer Erfolglosigkeit enden, da Personalgewinnung eben nur dann in wirklicher Exzellenz zu haben ist, wenn man viele Disziplinen gut beherrscht und diese vor allem aufeinander abstimmt.

Nutzen Sie diese Recruiting-Checkliste für einen ersten Überblick, inwiefern Ihre Strategien up to date sind und wo Ihre Organisation ggf. besser werden kann. Für einen detailliertes Feedback zur Leistungsfähigkeit Ihres Recruiting bzw. der von Ihnen eingesetzten Verfahren steht meta HR gern als Ihr Partner und ich als Ihr Ansprechpartner zur Verfügung. Unser Recruiting Expertenblick könnte dazu ein passender Einstieg sein.

Hier die meta HR-Checkliste für mehr Qualität und Erfolg im Recruiting: Weiterlesen

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Erste Cultural Fit Studie veröffentlicht: Ein Blick auf die Ergebnisse

cultural-fit-studie-titelbildUnternehmen suchen nach Mitarbeitern mit Engagement. Menschen suchen nach Arbeitgebern, bei denen sie sich gut aufgehoben fühlen und entfalten können: Cultural Fit, die unternehmenskulturelle Passung von Bewerbern, ist die Konsequenz davon. Nun legen meta HR und Employour, Teil von TERRITORY Embrace, die erste deutschsprachige Studie zum Thema vor. Wir haben ermittelt, welche Rolle das Thema für Personalverantwortliche spielt und wie es umgesetzt wird. Hier ein erster Blick auf die Ergebnisse und der Link zum Studiendownload.

 

Was denken Deutschlands Personaler über Cultural Fit im Recruiting? Gemeinsam mit Employour hat meta HR Einstellungen und Handlungen von insgesamt 424 Personaler aus unterschiedlichen Funktionen, Branchen und unterschiedlicher Unternehmensgrößen untersucht. Herausgekommen ist eine in Deutschland bisher einmalige Beschreibung über die Wahrnehmung und Bedeutung des Themas aus Sicht von Personalverantwortlichen und den Ist-Zustand der Implementierung in aktuelle Recruitingprozesse. Weiterlesen

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