Archiv für Kategorie HR-Allgemein

Zweinull – Eine Frage der Kultur?

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Auf die Kultur kommt es an...

Welche Ausprägungen einer Unternehmenskultur helfen Social Media erfolgreich einzusetzen oder Collaboration im Unternehmen zu leben? Eine kleine Sammlung von (Unternehmens-) Kulturaspekten.

 

Im Themenfeld Human Resource 2.0 (in Anwendung vor allem Personalmarketing2.0, Recruiting2.0, Collaboration) wird erfahrungsgemäß sehr viel mehr über Tools gesprochen und – wie ich finde – noch immer zu wenig über Kultur. Dies ändert sich nach meiner Wahrnehmung zwar langsam schrittweise, aber m.E. kann die „Kulturdebatte“ durchaus noch etwas Input vertragen.
Das (Zweinull-/ Social Software-) Tools und deren Funktionsweisen eindeutiger zu erklären und damit leichter zu fassen sind als „Unternehmenskultur“ liegt oft auf der Hand. Daher kommt vielleicht auch die häufigere Berichterstattung darüber. Im Gegensatz dazu sind die Kulturbedingungen, welche „Zweinull“ fördern oder dem entgegenstehen schwerer greifbar.

Nun will ich also mit diesem Artikel einen Vorstoß machen und eine kleine Sammlung von unternehmenskulturellen Kulturaspekten starten. Diese Sammlung soll solche Kulturaspekte benennen, welche in besonderer Weise die Umsetzung und Akzeptanz von 2.0 getriebenen Themen und Projekten begünstigen.

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Interne Markenbildung in Unternehmen. Wettbewerbsfaktor oder Modeerscheinung?

Experteninterview mit Christina Grubendorfer, Unternehmensberaterin und Initiatorin der brand inside Konferenz.

 

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Christina Grubendorfer

Jeder von uns kennt Marken und deren mitunter starke Wirkung aus den eigenen Erfahrungen als Konsument. Jenseits der Etablierung ihrer Produktmarken verfolgen zahlreiche Unternehmen zudem seit einigen Jahren den Aufbau einer Marke als Unternehmen (Corporate Brand) selbst bzw. auch als Arbeitgeber (Employer Brand). In diesen Fällen richtet sich das wahrnehmbar Engagement vor allem auf eine wettbewerbsverbessernde Außenwirkung in den jeweiligen Märken.

Sollten Unternehmen aber auch verstärkt nach innen schauen, wenn es um das Thema Marke geht? Was ist eigentlich interne Markenbildung? Wieso ist das ggf. ein Human Resource Thema?
Welcher Nutzen
kann hierdurch für Unternehmen und Mitarbeiter generiert werden oder ist internal branding nur eine weitere Modeerscheinung?

Entlang dieser spannenden Fragen stand mir Christina Grubendorfer für ein Experteninterview zur Verfügung. Sie ist Inhaberin der Unternehmensberatung LEA für Leadership und Marke. Sie verantwortet als Initiatorin die Praxiskonferenz für interne Markenentwicklung die brand inside, welche im Juni in Berlin stattfinden wird.

Christoph Athanas, metaHR Human Resource-Blog:
Liebe Frau Grubendorfer, es ist viel über Markenbildung und die Bedeutung starker Marken bekannt, wenn es um das Außenverhältnis von Unternehmen geht (Produktmarken, Unternehmensmarken, Arbeitgebermarken…). Warum macht es aus Ihrer Perspektive Sinn, dass Unternehmen das Thema Marke intern entwickeln?
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Internal Branding. Mitarbeiter machen den Unterschied.

Ein Gastbeitrag von Mareen Haufschild, mitverantwortliche Programmleiterin der brand inside Konferenz für interne Markenentwicklung.

  

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Mareen Haufschild

 

Was bedeutet für Sie Marke? Logo, Design und Werbebotschaften? Oder steckt nicht noch viel mehr dahinter? Was löst Ihre externe Kommunikation bei Ihren Kunden aus? Und wie schaffen Sie es, die Erwartungen an Ihr Unternehmen zu erfüllen? Starke Marken brauchen interne Identifikation und diese wiederum setzt Verstehen voraus. Denn das, was Unternehmen nach außen versprechen, muss sich im Verhalten der Mitarbeiter widerspiegeln. Und dazu benötigt es mehr als ein tolles Marketing. Internal Branding, die Etablierung einer innengerichteten Markenführung, hilft Unternehmen dabei, eine Marke mit Leben zu füllen.

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HR-Image: Selbst- und Fremdbild von Personalabteilungen

Wie sehen sich Personalabteilungen und wie werden sie von Mitarbeitern und Führungskräften in ihren jeweiligen Unternehmen gesehen?

 

Diese Fragestellung stand im Kern der „HR-Image 2011“, einer Studie die über tausend interne HR-Kunden und 331 Personaler online befragte. Hinter der Studie stehen die Markt- und Organisations- forschung YouGovPsychonomics AG und die University of Applied Sciences Koblenz, vertreten durch Prof. Dr. Christoph Beck.

Die Untersuchung gliedert das HR-Image in sechs Bereiche auf, welche dann in der Befragung nachgehalten wurden: Rolle, Macht und Einfluss von HR (1), Stärken/Schwächen in den     HR-Aufgabenfeldern (2), Kundenorientierung der HR (3), weiche Faktoren von HR-Arbeit (4), Informations- und Kommunikationspolitik der HR (5) und Zufriedenheit mit HR (6).

Übergeordnet möchte ich drei Ergebnisse der Studie besonders hervorheben, weil ich diese für besonders spannend halte:
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Mitarbeiterbindung: Engagement Index 2010 veröffentlicht – same procedure…

Der Gallup Engagement Index wurde veröffentlicht. Es geht ums Thema emotionale Bindung der Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz. Spannend, oder? Nun ja, es kommt mir nämlich vor wie an einem Slyvesterabend im Dritten Programm: Same procedure as every year.

 

Miss Sophie´s 90.Geburtstag und das ewige Dinner for One mag dort als immergleiche Wiederholung erwünscht sein. Die geringe emotionale Bindung von Beschäftigten an ihre Unternehmen wohl weniger. Und doch sprechen die Gallup-Zahlen eine klare Sprache. 

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same procedure as every year...

Einmal mehr hat Gallup mit einer jährlichen Erhebung gemessen, wie verhältnismäßig wenige Beschäftigte sich an ihren Arbeitgeber emotional stark gebunden fühlen. Für das Jahr 2010 wurden nun Ergebnisse präsentiert, welche denen der Vorjahre stark gleichen:

Von 1920 im Oktober und November 2010 befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gaben an
13% eine hohe emotionale Bindung,
66% eine geringe emotionale Bindung
und
21% keine emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber und ihren Arbeitsplatz zu haben.

  

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Lost & Found (5): Fundstücke aus HR-Blogs und Web

Lost & Found (5): Fundstücke aus HR-Blogs und Web

 

Es herrscht reichlich Betrieb im Web und in der Blogosphäre. So ist es nur logisch, dass wir mal wieder unseren beliebten kleinen Lost & Found Schalter öffnen und schauen, welche interessanten Webfundstücke anzutreffen sind.

Diesmal sind es sechs attraktive Links, für welche ich mich entschieden habe. Per Klick abzuholen sind diesmal folgende Themen:
- Eine leicht provokative Sammlung von 5 Dingen, welche Unternehmen über Social Media gerne 
   nicht wahrnehmen wollen,
- Die Beschreibung eines schönen Tools für´s Corporate Twittern
- Sehr spannende Thesen darüber, wie Arbeit im Jahr 2020 aussieht
- Gedanken zur Zukunft des Berufsstandes der Personalentwickler
- Eine humorvolle Jobanzeige, oder was der neue FC Bayern Trainer mitbringen sollte
sowie
- einen Hinweis auf den ersten bloggenden Personalvorstand: Wolfgang Goebel von
   McDonald´s Deutschland.

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Praxisleitfaden für den Umgang mit demografischen Wandel aus der Feder des Bundes

Das Bundesministerium für Forschung und Bildung hat nun seinen Beitrag geliefert zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Unter dem Titel “Demografischer Wandel – (k)ein Problem!” werden Unternehmen verschiedene Ansätze und Vorgehensweise zum Umgang mit dem Thema an die Hand gegeben. Da scheint doch mal ein wirklich praktischer Nutzen aus unseren Behörden zum Wohl der Unternehmen zum Greifen nah. Also, geben wir dem Dokument eine Chance und schauen Sie rein, wenn Sie Werkzeuge für Praktiker suchen. Mein Fazit: Nicht alles neu und nicht alles toll, aber umfassend und solide, dazu gut strukturiert und mit zahlreichen weiteren Quellenangaben.
Danke liebes Bundesministerium Icon Wink in
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Recruiting Trends 2011. Bekannte Entwicklungen verschärfen sich.

Unternehmen müssen sich beim Thema Recruiting immer stärker veränderten Anforderungen anpassen. Bereits bekannte Trends wie demografischer Wandel oder Digitalisierung von Bewerbungen nehmen klar zu. Das Thema effektive Personalbeschaffung und -bindung ist für nahzu alle Unternehmen brandaktuell.

 

Dies sind zumindest einige der Kernaussagen aus der Arbeitgeberbefragung “Recruiting Trends 2011″, welche vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS), den Universitäten Bamberg und Frankfurt/M. und der bekannten Jobbörse Monster unter den 1.000 größten deutschen Unternehmen sowie weiteren Firmen durchgeführt wurde.

Anlässlich des 9.Symposium für Personalverantwortliche am 09. Februar 2011 in Frankfurt wurden die Ergebnisse der Studie “Recruiting Trends 2011″ vorgestellt.  Die bekannten Herausforderungen, welche aktuell für HR-Abteilungen bestehen und sich zum Teil schon 2010 klar andeuteten wurden von den Ergebnissen bestätigt. Neben der erwähnten Studie wurden auch Recruiting Trends speziell für den Mittelstand und eine Studie über aktuelle Bewerbertrends veröffentlicht. Auch diese Studien sind ebenfalls unter der Federführung von Prof. Dr. Tim Weitzel in der Zusammenarbeit der genannten Akteure entstanden. Hier nun einige Highlights aus den Untersuchungen:

 

Trends und Herausforderungen der Rekrutierung 2011

 Rec-trends2011 Top1000 in      Quelle: Studie Recruiting-Trends 2011, Management-Zusammenfassung, S.4

 

Wenig überraschend, aber nicht weniger bedeutend: Employer Branding bleibt Nr.1 auf der Liste der Herausforderungen der Unternehmen. Besondere Bedeutung bekommt neben der Gewinnung von neuen Mitarbeitern auch das Halten der bestehenden Belegschaft: Mitarbeiterbindung.

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ROI der Weiterbildung: Wie Sie die Trainingsrendite bestimmen können

Jedes Jahr investieren Unternehmen Millionen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Das ist lobenswert und sicher in vielen Fällen absolut richtig. Trotzdem darf und sollte die Frage nach dem Nutzen von Weiterbildungsmaßnahmen gestellt werden, dem ROI (return-on-invest). 

 

Eine Möglichkeit zur Wirkungsmessung von Weiterbildungen ist es die Rendite einer Trainingsmaßnahme zu bestimmen. Dieser Gedanke kann Ausgangspunkt für den Einstieg in ein bedarfsgerechtes Weiterbildungscontrolling sein und Anregungen zur Evaluation eigener Maßnahmen bieten. Lesen Sie hier wie die Formel für die Bestimmung der Trainingsrendite lautet und zudem einige Ideen für die Anpassung an den eigenen Bedarf.

 

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Das demografische Gespenst geht um. Fachkräftemangel und Überalterung der Belegschaften gefürchtet.

Das demografische Gespenst geht um. Laut einer DIHK-Umfrage zeigt sich die Mehrzahl der deutschen Unternehmen besorgt über den Fachkräftemangel und die Gefahr der Überalterung ihrer Belegschaften.

 

Eine Befragung mit mehr als 28.000 Betrieben in Deutschland hat jetzt interessante Ergebnisse zutage gefördert. Dabei wird eine mehrheitlich angespannte Sicht der Unternehmen auf den Arbeitsmarkt der nahen Zukunft offenbart. Die Ende letzten Jahres veröffentlichte Studie „Arbeitsmarkt und Demografie DIHK-Umfrage Dezember 2010″ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), zeigt klar auf, dass Überalterung, der Fachkräftemangel und Furcht vor Know-how Verlust durch Ausscheiden älterer Mitarbeiter die Unternehmen bewegen.

51 Prozent aller befragten Unternehmen befürchten den Fachkräftemangel. Branchenspezifisch ist dabei das Baugewerbe (63%) spitze, vor der Industrie (58%). Im Handel rechnen „nur” 41% der Unternehmen mit Fachkräftmangelerscheinungen in Folge des demografischen Wandels. Nach Unternehmensgrößen aufgeschlüsselt geben sogar 90% der Unternehmen mit >200 Mitarbeitern an, Probleme in der demografischen Entwicklung für den eigenen Betrieb zu sehen. Die Befürchtungen orientieren sich dabei nicht an einer fernen Zukunft, sondern ganz real auf das Jahr 2011. Zum Rest des Beitrags »

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