Kategorie-Archiv: HR-Allgemein

Review: Drei HR-Events, die man sich merken sollte

ahaDrei HR-Events in vier Tagen. Diese „Tournee“ prägte kürzlich meine Aktivitäten. Ich nahm an der d:eep15 Konferenz für Personalmarketing von Westpress teil, war als Workshop-Geber auf dem HR Innovation Day in Leipzig aktiv und landete schließlich beim HR Hackathon. Unterschiedlicher können Events kaum sein. Hier mein persönlicher Nachbericht.

 

Wie in meinem Ausblick und meiner Vorschau auf diese drei Veranstaltungen bereits geäußert, bot mir dieser sehr zeitnahe Besuch auf den ganz unterschiedlichen Events eine gute Gelegenheit etwas mehr über die HR-Event-Landschaft zu erfahren. Ich hatte bei allen Veranstaltungen einige Erwartungen und hier und da auch ein paar kleine Befürchtungen. Ich möchte hiermit gar nicht die zum Teil umfangreichen Inhalte nacherzählen, was auch schwer möglich wäre bei der erlebten Fülle, sondern vor allem eine Rückschau betreiben und den individuellen Mehrwert der einzelnen Veranstaltungen herausstellen. Dies kann Interessenten u.a. dabei helfen sich leichter eine Meinung über das jeweilige Event zu bilden, um dann zukünftig dieses ggf. selber zu besuchen. Denn eins dürfte klar sein: Alle drei Events werden sehr wahrscheinlich auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.

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Vorschau: Drei HR Events, drei Gesichter der HR-Szene

Es ist ja nicht so, dass ich mich gerade wenig auf HR Veranstaltungen blicken lasse. Aber das ich nun auf drei HR Events in nur vier Tagen gehen werde ist tatsächlich ein Novum. Gleichzeitig ist das eine gute Gelegenheit etwas mehr über die deutsche HR-Szene zu erfahren und deren Events und ihre Qualitäten zu vergleichen.
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Hier also meine Vorschau auf drei aktuelle HR-Events.

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Lost & Found 22: Sehr lesenswerte HR-Links

Lost-Found22Endlich wieder da: Die nützliche und beliebte Serie mit aktuellen HR-Links! Länger als sonst war die Pause seit dem letzten Beitrag aus dieser Reihe. Daher ist es der erste Lost-and-Found-Artikel in diesem Jahr. Dafür sind die präsentierten Links allerdings auch Extraklasse! Es geht bspw. um News zum Employer Branding, spannende neue Studien, eine HR-Event-Empfehlung, den Einsatz von Instagram und vieles, vieles mehr. Diese Ausgabe hat es in sich: Neun Top-Empfehlungen zu wichtigen Links für HR-Interessierte.

 

Als Blogger ist man ja per se Wiederholungstäter – zumindest was das Schreiben angeht. Ich persönlich lebe das schöne Prinzip des Wiederkehrenden unter anderem mit der beliebten HR-Link-Empfehlungs-Serie „Lost and Found“ aus. Nun hatte ich es tatsächlich seit Ende letzten Jahres schleifen lassen. Daher quasi als Zeichen der besonderen Anstrengung nicht vier oder fünf tolle Link-Tipps wie sonst meist, nein, diesmal sind es gleich NEUN Top-Links. Und ich kann nur sagen: Sie sind alle interessant und verdienen einen Klick und Blick! Bitte sehr:.

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Big Data im HR: Sieben praktische Gedanken über ein Trendthema

data (scrabble)Ist Big Data im HR ein überbewerteter Trend oder bringt es perspektivisch das Personal-management auf ein neues Level? Was ist drin in dem Thema und wie wird es sich auf Personaler und ihre Arbeit auswirken?
Auf den letzten HR BarCamps und auf anderen HR-Events konnte ich das Thema „People Analytics“ bzw. Big Data schon mit zahlreichen Personaler/innen diskutieren. Es fällt auf, dass diese Materie für Neugier, genauso wie für Vorbehalte und Verunsicherung unter HR-Vertretern sorgt. Daher braucht es meiner Ansicht nach immer noch vor allem mehr Klarheit was das Thema mit sich bringt. So kann die Diskussion gefördert und das Thema bedarfsgerecht angegangen werden.

 

Little Data, Big Data, alles Data
Würden Sie eine kleine Zeitreise mit mir unternehmen? Prima. Lassen Sie uns zurückgehen in die vor-digitale Zeit, also in eine Welt ohne Smartphones, ohne Kurznachrichten, ohne Navigationssysteme, ohne soziale Medien und irgendwelche Info- oder Shopping-Portale. Also ganz einfach ohne das Internet. Vielleicht selbst auch sogar ohne simple Computer. Könnten Sie ohne all das leben und arbeiten? Wie wäre das? Keine Sorge, die Frage müssen Sie hier gar nicht beantworten und es folgt nun auch keine ethische Diskussion über die Digitalisierung als solche. An was wir uns aber anhand dieses historischen Szenarios erinnern können ist, dass es auch schon unter non-digitalen Bedingungen stets einen Bedarf nach Struktur gab. Struktur damals ausgedrückt in analogen Daten: Fahrpläne, Gewinnermittlungen, Warenmengen, Arbeitsstunden, Urlaubstage, Gesprächsnotizen usw. Gemessen, notiert und berechnet mit einfachsten und aus heutiger Sicht ineffizienten Mitteln. Aber dennoch hat der Mensch stets besser gewirtschaftet und sein Leben in der Regel gemeistert, wenn er dazu auch Daten gesammelt und systematisch ausgewertet hat. Seit der Industrialisierung und dem sog. Scientific Management des Frederick Taylor nutzt insbesondere die Wirtschaft methodisch aufbereitete Daten meist für die Steigerung der Produktivität und letztlich der Wettbewerbsfähigkeit. Der „Datenhunger“ ist also überhaupt nicht neu. Wo Menschen zusammenarbeiten war de facto schon immer alles voller Daten. Digitalisierung und eingangs genannte Technologien bringen nur eben das Vielfache an Daten hervor. Sie bieten zudem die Chance perspektivisch aus den Dateninseln von „Little Data“ in ein neues, großes Gebiet, genannt „Big Data“, aufzubrechen und wir sind bereits unterwegs dorthin.

Was Big Data für uns tun soll
Die Big Data Welle rollt bereits. Fragt man Google, würden die vermutlich von einer regelrechten Monsterwelle sprechen, so viele Daten hat der weltweite Suchdienst Nr.1 bereits. Doch eine große Datenmenge ist nicht der allein bestimmende Faktor. Das wesentliche Nutzenversprechen von Big Data für die Anwender lautet ihnen eine rationalere und damit bessere Entscheidungsgrundlage in verkürzter Zeit oder sogar in Echtzeit liefern zu können. Es geht um das Handling von Komplexität in sehr kurzer Zeit. Dazu geht Big Data weiter als jedes Controlling. Es schaut nicht nur zurück, sondern kann im Idealfall ad hoc Daten auswerten und Handlungsempfehlungen abgeben oder sogar im „Predictive“-Modus datenbasierte Vorhersagen über eine erwartbare Zukunft in einem bestimmten Kontext treffen. Dank vernetzter, leistungsfähiger digitaler Systeme sind solche Leistungen möglich, vorausgesetzt, es gibt menschliche Experten, welche die jeweiligen Zusammenhänge so gut verstehen, dass Sie die „Maschinen“ entsprechend aufstellen können. Es wird also auch mit Big Data nicht ganz ohne Menschen gehen. Jedoch in Teilen werden Tätigkeiten z.B. bei der Informationssammlung und der Diagnose nicht mehr von Menschen ausgeführt werden.

Sieben Gedanken
Um Big Data im Kontext HR besser einschätzen zu könne, werde ich nachfolgend sieben Gedanken zum Thema formulieren. Diese Gedanken sind meine subjektiven Einschätzungen und sollen zur Diskussion über Big Data unter HR-Verantwortlichen anregen, da ich glaube, dass diese Materie eine aktive Auseinandersetzung einfordert. Und wie so oft: Auch bei diesem Thema wird es keinen „one size fits all“ Ansatz geben…

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Quergelesen: Neue HR-Bücher im Winter 2014

hr-quergelesenAuch in unserer stark von der digitalen Information und Kommunikation geprägten Zeit erfreuen sich Bücher weiterhin großer Beliebtheit. Dies gilt natürlich genauso für Fachbücher, die eben jene angenehme Haptik mit interessanten oder klugen Gedanken fürs Berufliche verbinden. Ich habe mir zuletzt einige Neuerscheinungen dieses Winters aus dem breiten Spektrum der HR-Bücher angeschaut und mir eine Meinung gebildet.

 

Thematisch reichen die Bücher von Interim Management über Bewerberinterviews und Persönlichkeitsentwicklung für Führungskräfte bis hin zu einer Sammlung von HR-Innovationen mit verschiedenen Zielrichtungen. Darunter befinden sich interessante und informative Bücher, aber auch eine Niete. Hier meine Einschätzungen:

 

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Lost & Found 19: Weblinks für HR-Weltmeister

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Lost and Found: Der Weltpokal ist zurück. Deutschland ist Weltmeister!
Eine tolle Leistung bringt das Land zum Schwärmen. Als großer Fussballfan kann ich nicht anders als dem Team hiermit zu gratulieren. Aus diesem erfreulichen Anlass werden die Links dieser Ausgabe “geadelt” und sind hiermit diesmal Weblinks für
HR-Weltmeister ;-)

 

Wer sich umfassend informiert und fachlich-inhaltlich am Ball bleibt, ist klar im Vorteil. Daher hilft auch diese Ausgabe von Lost & Found wieder dabei aktuelle HR-Trends, wichtige Themen und Diskussionen im Web (wieder) zu finden. Die Themenauswahl ist bunt und verspricht viel interessantes und einiges an wertvollem Wissen: Es geht diesmal u.a. um die Adaption von Online-Marketing-Techniken für die Mitarbeitergewinnung, das Kommunikationsverhalten der Generation Z (!) und wie die Google-Suche sich in Zukunft verändern wird und was das für Active Sourcing bedeutet. Außerdem ein Veranstaltungshinweis für mehr Mitarbeiterbegeisterung und einiges mehr, lesen Sie selbst…

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Teamarbeit auf einer Stelle. Ein Interview zum Thema Jobsharing mit Jana und Anna von Tandemploy

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Viele Menschen wünschen sich einen erfüllenden Job und gleichzeitig ausreichend Zeit für Familie und Privatleben. Eine Lösung dazu: Jobsharing. Zwei Menschen teilen sich als Gespann einen Job. Solches Hand-in-Hand-Arbeiten erlaubt es privaten wie beruflichen Anforderungen nachzukommen. Tandemploy ist eine Jobsharing-Plattform, welche genau solche Zweierteams und passende Unternehmen zusammenbringt.

 

Die gelebte Flexibilität in der Arbeitswelt hat unter anderem das Gesicht des Jobsharings: Zwei Menschen teilen sich einen Job. Das Unternehmen profitiert gleichfalls, denn wenn sich zwei als echtes Work-Tandem verstehen, kann mehr als simple Teilzeit entstehen. In einigen Fällen gibt es solche Lösungen sogar schon für Führungskräfte. Was es dafür braucht? Einen Job, zwei passende Personen, ein Unternehmen und natürlich eine Instanz, die alle jene zusammenbringt. Dies tut Tandemploy, eine clevere Jobsharing-Plattform. Deren Gründerinnen arbeiten, ganz walk the talk, selber als Geschäftsführungs-Tandem. Ich habe ein Interview mit diesem Gründerinnen-Tandem, bestehend aus Jana Tepe und Anna Kaiser, geführt. Es sind spannende Einblicke in die Welt flexibler Arbeitszeitlösungen und mehr, worüber die beiden berichten. Aber lesen Sie selbst.

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Die Talentiertesten werden die Ersten sein, die gehen: Mitarbeiterfluktuation erfolgreich verhindern

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Ein Gastbeitrag von Holger Antz:
Haben Sie eine hohe emotionale Bindung zu Ihrem Arbeitsplatz? Ja? Dann gehören Sie zu den gerade einmal 16 % in Deutschland.
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Die aktuelle Gallup Studie 2013 führt auch in diesem Jahr wieder vielen Unternehmern schmerzlich vor Augen, dass die meisten Mitarbeiter lediglich eine niedrige (67 %) bis gar keine (17 %) Bindung zu ihrem Unternehmen haben. Und es gibt noch weitere schlechte Nachrichten für Arbeitgeber: Laut einer internationalen Studie der Hay Group wird jeder siebte Deutsche in diesem Jahr seinen Arbeitgeber freiwillig wechseln. Und die talentiertesten Mitarbeiter werden die Ersten sein, die gehen. Doch wie kommt es dazu?

Fünf Faktoren, die Mitarbeiterfluktuation verhindern
Die Hay Group hat fünf Faktoren identifiziert, die für die Mitarbeiterbindung wichtig sind. Dazu zählen:

1. Vertrauen in die Organisation und ihre Führung
2. Entwicklungsmöglichkeiten
3. faire Vergütung
4. erfolgsfördernde Umgebung
5. Befugnis und Einfluss

Das Fehlen dieser Faktoren kann im Gegenzug dazu führen, dass Mitarbeiter sich anderweitig orientieren und das Unternehmen verlassen. Und die Gallup Studie 2013 macht deutlich, dass Arbeitnehmer, anders als noch vor einigen Jahren, einem Jobwechsel durchaus positiv gegenüberstehen: 25 % schätzen ihre Chancen als sehr gut und 34 % als gut ein, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Weiterlesen

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Digitaler Wandel im Personalmanagement und die HR-Safari: Fragen an Enterprise2.0-Experten Stephan Grabmeier

stephangrabmeierDigitalisierung ist ein absoluter Megatrend unserer Zeit. Er beeinflusst Personen genauso wie Unternehmen und Regierungen. Entsprechend stellt sich auch für Human Resources die Frage wie mit der Digitalisierung umgegangen und wie diese Entwicklung produktiv in der Personalarbeit genutzt werden kann.
Ich bat Enterprise 2.0-Experten Stephan Grabmeier diesen Sachverhalt etwas näher zu erläutern.

 

Stephan Grabmeier hat nicht nur ein profundes Wissen zum Thema Digitalisierung parat, er ist auch gemeinsam mit der Good School Veranstalter der ersten HR-Safari. Die HR-Safari ist ein innovatives Veranstaltungsformat zum Know-how Transfer für Personaler rund um aktuelle Digitalthemen. Diese Themen können quasi in freier Wildbahn erlebt und diskutiert werden, direkt vor Ort an den Hot Spots der Innovationstreiber. Ein spannendes Konzept zu welchem ich ebenfalls einen Beitrag als quasi Reisebegleiter leisten werde. Mehr dazu gibt es im nachstehenden Interview und im Anschluss daran am Ende dieses Artikels.

Zunächst einmal tauchen wir ein wenig ein in die Welt der digitalen Transformation. Stephan kennt diese als ehemaliger Head of Culture Initiatives der Deutschen Telekom AG genau. Nun ist er mit seinem eigenen Beratungsunternehmen Innovation Evangelists u.a. in Sachen digitaler Wandel unterwegs. Er nimmt dazu Stellung, was den Kern der digitalen Veränderungen ausmacht, worin die Herausforderungen bestehen und wie sie auch im Bereich Personal erfolgreich angegangen werden können.

Das Interview: Weiterlesen

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HR-Controlling: 20 wichtige Recruiting-Kennzahlen im Überblick

ControllenDer viel zitierte ´war for talents´ bringt zahlreiche Unternehmen in die Situation, dass die Personalbeschaffung Jahr für Jahr noch bedeutender für den Unternehmens-erfolg wird. Das führt dazu, dass es für Personalabteilungen noch wichtiger ist Maßnahmen in Recruiting und Retention Management klar begründet treffen zu können. Dafür ist die Nutzung von Recruiting-Kennzahlen unverzichtbar. Hier werden 20 solche Kennzahlen vorgestellt und ein paar Gedanken zur sinnvollen Verwendung von Recruiting-Controlling angeschlossen.

 

Controlling im Recruiting: Ein Blick auf Definition und Zweck
Bevor wir uns auf einzelne Kennzahlen stürzen, noch ein Blick darauf, was Recruiting-Controlling eigentlich meint: Controlling im Recruiting-Kontext beschreibt die Beschaffung, die Verarbeitung und die Auswertung von entsprechenden Daten. Die Absicht dahinter ist es Entscheidungen die eigene Personalschaffung betreffend fundiert vornehmen zu können und auf gesetzte Performanceziele steuernd hinzuarbeiten. Daher ist das Controlling im Recruiting eben viel weniger als häufig fälschlicherweise angenommen der Endpunkt der Aktivitäten, sondern gleichzeitig sein Ausgangspunkt. Optimalerweise leistet eine solche Erfolgsmessung eben nicht nur eine rückblickende Leistungsbewertung der Recruiting-Organisation, sondern erlaubt das Steuern zukünftiger Aktivitäten wie bspw. der Anzeigenschaltung oder den Einsatzes von Personalberatern. Neben diesen eher operativen Blickwinkeln, leistet ein ganzheitliches Recruiting-Controlling auch eine Hilfe für die HR bei deren Beitrag zur Unterstützung für die Erreichung von Unternehmenszielen. Hier verbinden sich strategische Aspekte und Tagesgeschäft. Eine Zuordnung von verschiedenen einzelnen Kennzahlen zu strategischen Personalbeschaffungszielen, welche sich wiederum aus den allgemeinen Unternehmenszielen und Personalplanungen ableiten, wird dann notwenig.

Warum Recruiting-Controlling ein wichtiger Beitrag zum professionellen Personalmanagement ist
Warum eigentlich dieses Thema? Sollte es nicht selbstverständlich sein, dass Erfolge gemessen und beurteilt werden, eben auch im Recruiting? Natürlich! Allerdings wird Controlling im HR leider noch zu oft stiefmütterlich behandelt. Das sollte aber nicht sein. Man stelle sich nur einmal vor ein Weitspringer würde nach einem Sprung keine Weite erfahren. Undenkbar! Daher sollten auch Recruitingaktivitäten als Teil des HR-Wertbeitrages gemessen werden und als Grundlage für weitere Handlungspläne dienen. Leider realisieren dies laut der DGFP-Studie „HR-Kennzahlen auf dem Prüfstand“ (2011) nur eine Minderheit der Unternehmen. So wird dort bspw. festgestellt, dass lediglich 38% der Unternehmen die Standardkennzahl Time-to-Fill tatsächlich messen, also wie lange es insgesamt braucht eine Stelle zu besetzen. Ob dabei diese und weitere Kennzahlen nur erhoben werden oder ob damit dann tatsächlich das Recruiting gesteuert oder weiter optimiert wird ist hierbei nicht einmal klar. Fakt aber ist, dass heute gerade die Personalbeschaffung oft viel wettbewerbsintensiver ist als früher. In der Folge des oft als Fachkräftemangels beschriebenen Phänomens stellen mittlerweile rund 41% der Unternehmen fest bestimmte Stellen nur noch schwer oder gar nicht mehr besetzen zu können (Studie Recruiting Trends 2014, Monster / Universitäten Bamberg und Frankfurt). Daher können HR-Abteilungen, welche konsequent Recruiting-Controlling betreiben in einem Umfeld wo viele Wettbewerber dies offenbar noch nicht tun, direkte Wettbewerbsvorteile für ihr Unternehmen generieren.

Die Übersicht: 20 wichtige Recruiting-Kennzahlen auf einen Blick
Hier folgt nun die (unvollständige) Auflistung von 20 wichtigen Recruiting-Kennzahlen, grob eingeteilt in die drei großen Kategorien Zeit, Kosten und Qualität/ Effektivität. Weiterlesen

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