Archiv für Kategorie HR-Allgemein
Unterschiede von Gen Y und Baby Boomers am Arbeitsplatz (engl. Video)
Verfasst von Christoph Athanas unter Aktuelles, Führung, HR-Allgemein am 5. März 2013
Wenn verschiedene Generationen zusammen arbeiten kann es manchmal schwierig werden. Ein humoriges Video bringt es auf den Punkt.
Was trennt die Vertreter von Generation Y (geb. nach 1980) und denen der Baby Boomer Generation (geb. 1946-1964)? Offenbar einiges, wenn man dem Video hier folgt. Es bringt die Differenzen in den Erfahrungswelten dieser beiden Generationen und deren Auswirkungen im Büro schön zugespitzt auf den Punkt. Dennoch aber solte klar sein: Trotz der jeweiligen Generationenzugehörigkeit bleibt jeder Mensch einzigartig und kann natürlich sich auch ganz anders verhalten… aber das wissen wir doch, oder?
Welche Potenziale und welche Konfliktfelder in der Zusammenarbeit zwischen den Generationen kennen Sie?
HR-Arbeit in einem innovativen Unternehmen. Interview mit InnoGames HR-Leiter Jan Wilfarth
Verfasst von Christoph Athanas unter HR-Allgemein, Recruiting, Talentstrategien am 14. Februar 2013

Jan Wilfarth, Head of HR bei InnoGames
Wie anders ticken innovative Unternehmen? Wie färbt das auf die HR-Arbeit ab? Was muss man als Unternehmen tun, um im “war for talents” zu bestehen, wenn man im Auge des Sturms steht und besonders viele IT-Entwickler sucht?
Das Hamburger Unternehmen InnoGames steht für Innovation im Spielemarkt und hat mit Browsergames wie bspw. Grepolis weltweit Erfolg. Die Personalarbeit trägt seinen Teil dazu bei. Dazu wollte ich mehr wissen und sprach deshalb mit Jan Wilfarth, Head of Human Resources bei InnoGames.
Das Resultat dieses Interviews sind interessante Einblicke in die Arbeit bei einem Unternehmen, welches Innovation schon im Namen trägt. Außerdem wieder einmal die Erkenntnis, dass die Unternehmenskultur eine, wenn nicht DIE wichtigste Waffe im Kampf um die Talente ist. InnoGames kultiviert seine kreative, teamgeprägte und lerneifrige Arbeitskultur ganz bewusst und vermittelt diese über viele Kanäle nach außen. Das bei einem so internetaffinen Unternehmen zudem soziale Medien eine gehobene Rolle spielen verwundert nicht. Interessant ist es aber trotzdem, bspw. der eigene Corporate Blog von InnoGames, wo immer wieder Karriere-Themen lanciert werden. Dies hilft u.a. bei der Personalgewinnung.
Der Kern des Erlebens findet aber im Unternehmen selbst statt und zeigt, dass es mehr braucht als einzelne Aktivitäten zur Personalgewinnung und -bindung. Nein, es macht absolut Sinn Arbeitskultur, -organisation und -umfeld in einem Zusammenspiel mit Recruiting und Employer Branding Aktivitäten auf der einen und Personalentwicklungs- und Talentförderungsmaßnahmen auf der anderen Seite zu sehen. Die Verzahnung dieser Aktivitäten im Sinne einer zum Unternehmen passenden Talentstrategie sind bei InnoGames zu erkennen. Das muss es dann aber wohl auch, schließlich will das Unternehmen im Jahr 2013 rund 100 neue Mitarbeiter einstellen, vor allem die so beliebten IT-Entwicklungsspezialisten.
Lesen Sie hier das Interview mit Jan Wilfarth:
GenY: Die Macht der Demographie
Verfasst von Gastbeitrag unter Aktuelles, Führung, HR-Allgemein am 4. Februar 2013
Das gehobene Anspruchsdenken einer gefragten Generation auf dem Arbeitsmarkt.
Ein Gastbeitrag von Dr. Peter Langbauer, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de
Wer in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern groß geworden ist, musste sich nie wie die Vertreter der Vorgänger-Generation durch die Untiefen von sperrigen Commodore-Computern kämpfen. Die so genannte Generation Y hatte es ungleich leichter, wuchs im Umfeld einer selbstverständlichen Internet-Nutzung auf: E-Mail Adressen gehörten schon in der weiterführenden Schule genauso zum Alltag wie der unkomplizierte Umgang mit dem Internet. In der Folge entwickelte sich eine Generation, die IT-technisch äußerst versiert und untereinander extrem gut vernetzt ist. Wir sprechen hier also über die erste Altersgruppe, die sich später im Studium in sozialen Netzwerken tummelte und die dort geknüpften Kontakte auch für das professionelle Leben nutzte. Diese international ausgerichtete und gut ausgebildete Generation steht seit einiger Zeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und ist nun in einem Alter, in dem sie auch in Führungspositionen hinein wächst. Wie aber tickt die Generation Y, wenn es um die Einschätzung des eigenen Berufslebens geht? Zahlreiche Studien haben sich mit dieser Frage auseinander gesetzt und ergeben das hoch interessante Bild einer Kandidatengruppe, die im Mittelpunkt der Employer Branding-Strategien zahlreicher Arbeitgeber steht. Zum Rest des Beitrags »
Video Arbeitswelten 4.0 – Work & Life im Jahr 2025
Verfasst von Christoph Athanas unter Aktuelles, HR-Allgemein am 27. Januar 2013
Ein Forschungsprojekt des Fraunhofer IAO entwickelte kürzlich basierend auf einem Forecast-Prozess mit über 100 Experten das Szenario “Arbeitswelten 4.0″. Dieser Zukunftsausblick beschreibt ein Szenario für die Arbeits- und Lebenswelt von Büro- und Wissensarbeitern im Jahr 2025.
Die in dem sehenswerten Video zusammengefasste positive Zukunftsvision geht von einer hochvernetzten, räumlich und zeitlich flexibilisierten Arbeitsorganisation, welche Raum lässt für individuelle Lebenskontexte. Sie soll zu einer Steigerung von Innovationskraft, Effizienz und Effektivität beitragen, die letztlich fit macht für den immer mehr globalen Wettbewerb. Viel Technologieeinsatz zur Arbeitsunterstützung und ein Re-Design von Büro- und Arbeitsumfeldern gehören dazu. Viele Ansätze dieser Zukunftstrends gibt es bereits heute, wie bspw. das Arbeiten in der Cloud, soziales Netzwerken oder Augmented reality (erweiterte Realität).
Entscheidung für gesunden Arbeitgeber: Betriebliches Gesundheitsmanagement als Personalmarketing-Argument
Verfasst von Gastbeitrag unter HR-Allgemein, Recruiting am 14. November 2012

Stefan Buchner, UBGM
Ein Gastbeitrag von Stefan Buchner, Gründer und Geschäftsführer von UBGM.
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Das Thema “Gesundheit” und betriebliche Gesundheitsförderung wird auch für junge Arbeitnehmer immer wichtiger. Neben flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsorten, Abwechslung und neuen Herausforderungen wird auch das Thema der beruflichen und persönlichen Gesundheitsförderung für die Personalgewinnung bedeutender.
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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist nicht nur ein Trend in den letzten Jahren, sondern eine Strategie, um den Herausforderungen des demographischen Wandels zu begegnen. Diese erwarten Sie nicht erst in ein paar Jahren, sondern viele Betriebe sind bereits jetzt mit den Auswirkungen konfrontiert. Überalterte Belegschaften, fehlender Nachwuchs und Fachkräftemangel sind die Hauptprobleme, mit denen es die Personalabteilungen schon heute zu tun haben. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich deshalb für den Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) auch als Personalmarketingargument und damit letztlich auch als Recruiting-Hilfe.
Mit der Implementierung eines BGM-Systems können Sie, wenn es ernsthaft umgesetzt und auch von Mitarbeitern und Führungskräften gelebt wird, eine Antwort auf alle drei Herausforderungen finden.
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Infografik: Anforderungen der jungen Generation an ihren Arbeitsplatz oder wo offenes Internet und Flexibilität wichtiger werden als Geld
Verfasst von Christoph Athanas unter Führung, HR-Allgemein, Recruiting am 7. November 2012
Young Professionals und angehende Absolventen haben andere Prioritäten am Arbeitsplatz. Geld ist nur mehr ein Faktor unter vielen in Fragen der Workplace Attraktivität. Internet wird von der Wichtigkeit her zum Teil gleich nach Luft, Essen und Wasser gerankt.
Cisco hat im Rahmen seines “Connected World Technology Report 2011” je zur Hälfte Young Professionals und Universitätsstudenten in 14 Ländern befragt, darunter Deutschland. Insgesamt kommt die Studie auf rund 2800 Rückmeldungen, je Land und je Gruppe mind. 100. Die Ergebnisse zeigen, wie stark die Wünsche, Anforderungen und Erwartungen der Generation Y hinsichtlich ihres Arbeitsplatzes vom zunehmend digitalen Lebensstil und von Social Media Nutzung beeinflusst sind.
Hier nun eine Auswahl der Ergebnisse bezogen jeweils nur auf die Teilnehmer aus Deutschland (alle Zahlen in %). Weiter unten folgt die Infografik, welche zahlreiche Keyfacts aus der gesamten Studie darstellt.
- Anzahl der Befragten, welche angeben ohne Internet nicht leben zu können: Studenten 56%, Young Pros 46%
- Anzahl d. befragten Studenten, welche angeben Internetzugang im Zweifel über ein Auto zu stellen: 75%
- Anzahl d. befragten Studenten, welche angaben KEINEN Facebook-Account zu besitzen: 12%
- Anzahl d. Befragten, die über einen Facebook-Account verfügen, die diesen mind. ein Mal pro Tag checken: Studenten 76%, Young Pros 41%
- So machen d. befragten Young Pros Facebook-Kontakt mit Kollegen bzw. Chefs: Kollegen als “Friend” 38%, Kollegen und Chef als “Friend” 11%, Trennung von beruflichen und privaten Kontakten auf Facebook, d.h. keine “Friends” aus dem Arbeitsumfeld auf Facebook 51%
- So viele versch. Endgeräte (“Devices”) werden von Young Pros pro Arbeitstag im Schnitt genutzt: 1 = 21%, 2 = 44%, 3 und mehr = 35%.
- Die Anzahl der befragten Studenten, die beim Eintritt in ein Unternehmen mit einem Budget der Firma ihr eigenes digitales Device zur Arbeit auswählen möchten: 38% (weitere 42% sind einverstanden mit einem vorgebenen Firmendevice, wenn sie zusätzlich ihr eigenes z.B. Smartphone nutzen dürfen)
- Anzahl d. befragten Studenten, die meinen es ist ein Recht remote von Homeoffice aus arbeiten zu dürfen: 20%
- Anzahl d. befragten Studenten, die zukünftig erwarten ihre Arbeitszeiten nach eigenem Lebensstil und eigenem Komfort anpassen zu können: 62% (die Zahl ist übrigens im internationalen Vergleich nach China die Zweithöchste!)
Hier geht´s zur INFOGRAFIK (zum Vergrößern der Grafik anklicken!):
Regionale Personalsuche hat höchste Bedeutung
Verfasst von Christoph Athanas unter Aktuelles, HR-Allgemein am 26. September 2012
Deutsche Arbeitnehmer pendeln und nehmen zum Teil große Entfernungen in Kauf. Ein Umzug in andere Regionen wird jedoch eher abgelehnt. Diese und weitere Ergebnisse aus der Umfrage “Wie mobil sind die Deutschen im Job?” betonen die Bedeutung von regionaler Suche und Gewinnung von Mitarbeitern.
Rund 1400 Befragte äußerten sich zu ihrer Mobilitätsbereitschaft im Job im Rahmen der Mobilitätsumfrage 2012 von meinestadt.de. Hervorstechendes Ergebnis: Fast 40% geben an im Zweifel die Verbundenheit mit der Heimatregion über einen Traumjob zu stellen, wenn dieser zu einem Wohnortwechsel in eine andere Region Deutschlands zwingen würde.
Bevor ein Umzug droht, sind deutsche Arbeitnehmer eher bereit, größere Pendelstrecken zum Arbeitsplatz zurückzulegen. Beinah zwei Drittel der Umfrageteilnehmer geben an, bereits heute eine längere Anfahrt zum Arbeitsort in Kauf zu nehmen. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) pendelt in einem Radius von bis zu 30 Kilometern pro Strecke. Könnten sie es sich aussuchen, würde fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) sogar zwischen 20 und 50 Kilometer pro Strecke fahren, um einen Umzug zu umgehen.
Die Konsequenz aus diesen Daten für die Personalgewinnung von Unternehmen lautet meiner Meinung nach in jedem Fall, regional stark zu sein in der Personalbeschaffung und die Bedürfnisse der Arbeitnehmer ernst zu nehmen. Besonders KMU und Mittelstand haben wenig andere Optionen als dies zu tun. Was aber sind Beispiele für konkrete Maßnahmen? Regionale Verbundnetzwerke bzw. für die Auszubildendengewinnung oder Kooperationen mit Schulen, Hochschulen oder Weiterbildungsträgern sind hierzu hilfreich. Zusätzlich bieten sich zur Bewerbergewinnung Mitarbeiterempfehlungsprogramme an. Da auch die allermeisten Frendes- und Bekanntenkreise meist regional um den jeweiligen Wohn-/ Arbeitsort ausgesprägter sind als in der Ferne, ergänzt sich das gut. Schließlich sollten Unternehmen Rahmenbedingungen schaffen, welche den hier thematisierten Bedürfnissen der Arbeitnehmer Rechnung tragen. In die Praxis übersetzt bedeutet dies z.B. die Möglichkeit (teilweise) im Homeoffice zu arbeiten oder die eine etwa “Notfallbüro” für Mütter/ Väter, wo in Ausnahmen das Kind mitgebracht werden kann, wenn es tageweise keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt.
Genannte Programme helfen und natürlich eine regelmäßige Wahrnehmung bei den Zielgruppen als attraktiver Arbeitgeber. Die Arbeitgebermarkenbekanntheit sollte zudem gerade auch über die regionalen Medien und Netzwerke aufgebaut und erhalten werden.
Neue Studie zu Social Media am Arbeitsplatz
Verfasst von Christoph Athanas unter Aktuelles, HR-Allgemein am 17. August 2012
Ob Social Media am Arbeitsplatz erwünscht und hilfreich ist oder nicht, darüber gibt es geteilte Meinungen. Eine Studie aus der Reihe des Kelly Global Workforce Index hat nun der Frage auf den Grund gefühlt:
Wie wichtig sind soziale Medien am Arbeitsplatz? Wie viel Akzeptanz findet ihre berufliche und/oder private Nutzung während der Arbeitszeit? Wie viel Befürchtungen gibt es hinsichtlich möglicher Produktivitätshemnissen durch Facebook & Co.?
Viele Arbeitgeber sind unsicher, wie der Status von Sozialen Netzwerken im Büro zu sein hat. Manche verbieten es völlig, andere geben alles oder vieles für die Mitarbeiter frei. Die hier vorliegende Kelly Studie hat sich unter dem etwas dramatisch klingenden Studientitel “When Worlds Collide – the rise of social media for professional & personal use” eben jenem Themenkomplex angenommen. Dazu wurden nach Angaben der Studie weltweit rd. 170.000 Arbeitnehmer befragt, davon ca. 4000 in Deutschland. Die Ergebnisse sind nach Generationen (GenY, GenX, baby boomers) und nach Regionen (Americas, Europe, Asia-Pacific) gruppiert. Das ist im Endeffekt eine recht grobkörnige Auflösung und daher komme ich persönlich auch zu der Einschätzung, dass diese Studie zwar interessant ist und das Thema gut umreißt, aber analytische Tiefe vermissen lässt. Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Ländern statt nach Kontinentalregionen wäre wünschenswert. Immerhin, gibt es die wesentlichen Ergebnisse hier in einer übersichtlichen Infografik, die gesamte Ergebniszusammenfassung zur Studie kann hier abgerufen werden.

Quelle: Kelly Services
Der HR-Innovation auf der Spur: Interview mit Nele Graf, Organisatorin des HRInnovationSlam
Verfasst von Christoph Athanas unter Aktuelles, HR-Allgemein am 30. Mai 2012
Innovationen im Personalmanagement? Gibt es! Nur viele davon sind einfach noch nicht bekannt genug. Genau diesen Umstand ändert Dr.Nele Graf mit Ihrem Wettbewerb, dem HRInnovationSlam.
Anlässlich der bevorstehenden nächsten Runde der Veranstaltung sprach ich mit Dr.Nele Graf, der Organisatorin des HRInnovationSlam.
Christoph Athanas (metaHR):
Hallo Nele! Ich freue mich, dass Du den Leserinnen und Lesern des metaHR Human Resource Blogs etwas über den HRInnovationSlam berichtest. Lass uns bitte kurz zum Grundlegenden sprechen.
Was ist der HRInnovationSlam und wie läuft er ab?
Dr.Nele Graf (NG):
Hallo Christoph! Der HR Innovation Slam ist wie der z.B. der Poetry-Slam ein Wettbewerb, bei dem die Zuschauer die beste Präsentation küren. Das Besondere bei uns ist, dass wir uns auf HR Innovationen fokussieren und dass der Slam virtuell in Form eines Webinars stattfindet.
(CA/ metaHR): Was waren Deine Motive den HRInnovationSlam aus der Taufe zu heben?
(NG): Zum einen möchte ich zeigen, dass HR modern und zukunftsfähig sein kann. Und zum anderen möchten wir Dienstleistern, Wissenschaftlern und auch Personalern aus der Praxis ein Forum geben, ihre Innovationsleistungen öffentlich zu zeigen, andere zu inspirieren und die Anerkennung zu bekommen, die sie verdienen.
(CA/ metaHR): Das Format HRInnovationSlam gibt es nun schon einige Zeit. Wie ist die Entwicklung dieser „Innovationsschau“ verlaufen, d.h. wo habt Ihr angefangen und wo steht Ihr heute, wo geht´s in Zukunft hin?
(NG): Von der Idee über das Konzept mit 3 Vorentscheiden und einem Finale bis zum ersten Slam im März 2011 vergingen nur 4 Monate. 2011 brauchten wir allerdings erst einmal zum Experimentieren und um bekannt werden. 2012 haben wir uns dann an eine Hybridvariante getraut: Den 1. Slam 2012 haben wir von der LearnTec präsentiert und das Finale werden wir auf der Zukunft Personal ausrichten. Dabei können die Zuschauer live vor Ort oder an ihrem PC zuhause den Slam verfolgen und über den Gewinner abstimmen. Auch die Innovatoren haben die Qual der Wahl: Bühne oder Webcam.
Für 2013 planen wir den nächsten Schritt: Wir möchten verstärkt die Suche nach Innovationen ausbauen. Also quasi die Trüffelschweine für HR Innovationen werden.
Das Schöne ist, dass es ein ehrenamtliches Projekt ist – wir können also ohne wirtschaftliche Zwänge mit Technik und Formaten experimentieren. Mal sehen was uns sonst noch so einfällt…

Screenshot aus einem HR InnovationSlam webinar. Teilnehmer sind live dabei!
(CA/ metaHR): Innovationen im Personalmanagement & Co. sind eine spannende Sache und sicher auch in einer Reihe von Belangen unbedingt notwendig. Du sitzt ja nun quasi an der Quelle. Wie sind Deine Erfahrungen mit HR Innovationen? Wo siehst Du die wichtigsten Entwicklungen?
(NG): Momentan sind viele Innovationen sehr IT-getrieben: Suchmaschinen, Bewerbermanagement, Serious games, Apps… Das wird sicherlich noch einige Zeit anhalten. Die wichtigste Entwicklung steht allerdings noch an: Die vielen Insellösungen zusammenzufügen und die IT-Landschaft damit zu vereinfachen.
(CA/ metaHR): Ja, das klingt nach einem wichtigen Aspekt. Zurück zum Slam: Wann findet die nächste Runde statt? Wer wird dabei sein?
(NG): Am 19. Juni von 15.00 bis 16.00 Uhr findet der letzte Vorentscheid 2012 statt. Diesmal haben wir wieder eine bunte Mischung:
Holger Schmitz von der LEA Leadership Equity Association GmbH) erzählt uns was zum Leadership Branding – markenspezifische Führung am Beispiel der DATEV AG
Daria Mai (BiTS Iserlohn) präsentiert passend zur EM den Footbonaut –Computeradaptive Leistungsdiagnostik im Profifußball
Wolfgang Brickwedde des Institute for Competitive Recruiting stellt uns Talentreach vor – Stellenanzeigen mit einem Klick bei über 50 Jobportalen/Karriereseiten veröffentlichen
Tania Fernandes-Klerx (DDI Deutschland GmbH) schließt die Runde mit Manager Ready – einem virtuellen Assessment/Development Center für Führungskompetenzen
Wir hoffen, dass wieder für jeden was dabei ist und freuen uns über viele Zuschauer. Anmelden kann man sich übrigens kostenlos bis zum 18.6. unter www.hrslam.de
(CA/ metaHR): Wie kann man als Anbieter einer HRInnovation beim Slam mitmachen?
(NG): Dies Jahr sind wir mit den Vorentscheiden leider schon durch. Bewerbungen nehmen wir aber schon für 2013 an. Wer Interesse als Innovator hat, kann sich gerne bei mir melden. Ich versorge sie dann mit allen Informationen und Terminen.
(CA/ metaHR): Ich wünsche Dir viel Erfolg mit den weiteren HRInnovationSlam Veranstaltungen und danke Dir für das Gespräch!
Über Dr. Nele Graf
Sie ist Initiatorin des HR Innovation Slams und Geschäftsführerin der Mentus GmbH, einer Beratung für Personal-/ Führungskräfteentwicklung und Mentoring. Zudem lehrt sie an der Fachhochschule für angewandtes Management Personal und Wirtschaftspsychologie. Entspannung findet sie bei Reisen in ferne Länder und Kulturen und einem guten Buch.
Der nächste HR InnovationSlam findet am Dienstag, 19.06.2012 von 15.00 bis 16.00 Uhr statt. Die Anmeldung ist kostenfrei. Wer live teilnehmen möchte, findet die Möglichkeit zur Anmeldung und alle weiteren Informationen zur Veranstaltung hier: www.hrslam.de





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