Archiv für Kategorie Führung
3×5 Schlüsselfragen, die Ihnen helfen, Leistung und Qualität im Team abzusichern
3×5 Schlüsselfragen, die Ihnen helfen, die Leistung und die Qualität in Ihrem Team abzusichern.
Teamarbeit wird heute viel eingesetzt. Teams bieten viele Vorteile für die Erledigung von Aufgaben und die Erreichung von Zielen.
Ebenso wird Teamarbeit häufig gescholten und der Teamgeist ist leider oft nur ein Lippenbekenntnis.
Teamleiter oder Projektleiter müssen aufpassen, dass Aufgabenverteilung, Stimmung und Zusammensetzung in ihrem Team stimmen. Ein regelmäßiger Check zur Leistungsfähigkeit und somit zur Qualität ihrer Teamarbeit ist dafür hilfreich. Mit diesen drei mal fünf Schlüsselfragen können Sie einen schnellen Blick auf Ihr Team werfen.
Management aus der Mottenkiste…oder wie?
Ich habe gestern ein Interview auf Spiegel Online gelesen, welches mich aufhorchen ließ. Der Sachbuchautor Roland Springer vertritt dort die These, dass via Disziplin und Kontrolle eine strenge Mitarbeiterführung zum Erfolg führt und exakte Prozesstreue das Unternehmen im Wettbewerb bestehen lässt. Der Mitarbeiter soll also vordringlich an die Einhaltung von Standards gebunden und erinnert werden. Eine Art Führung des erhobenen Zeigefingers, oder wie ich finde Management aus der Mottenkiste…
Alte Motivationsmethoden wirken heute immer weniger
Verfasst von cathanas unter Führung, Personalentwicklung am 27. Juli 2010
Motivationsmethoden müssen überdacht werden, denn die herkömmlichen wirken für die heute dominierenden Arbeitsaufgaben meist nicht mehr!
Viel schlimmer: Die Wissenschaft weiß dies bereits und hat es in einer Vielzahl von Expertimenten nachgewiesen. In der Wirtschaft sind diese Erkenntnisse jedoch noch nicht wirklich angekommen. Der US-Journalist Dan Pink bringt es plakativ auf den Punkt: “There´s a mismatch between what sciene knows and what business does!”
Die Motivationsmethoden des letzten Jahrhunderts, das was wir als Zuckerbrot und Peitsche (”Carrot and stick”) kennen, sind für die Arbeitsaufgaben der “brainworker” nicht mehr angemessen.
Da die gegenwärtige Arbeitswelt aber immer mehr von solchen ”brainwork” Anforderungen an die Mitarbeiter stellt, ist dies eine recht fatale Erkenntnis. Schließlich setzen immer noch zahlreiche Unternehmen auf die typischen Incentives. Für konzeptionelle und kreativität Arbeit funktionieren diese Motivationsmethoden (”klassische Incentives”) nur eben nicht. Im Gegenteil sie wirken sogar kontraproduktiv.
Sehen Sie hier einen sehr erhellenden Ausschnitt aus einem Vortrag über Motivation neuer Generation von Dan Pink.
Wozu Führungskräfteentwicklung befähigen sollte
Verfasst von cathanas unter Führung, Personalentwicklung am 22. Juli 2010
Vor einigen Monaten hatte ich ein Seminar geleitet zum Thema Führung. Die teilnehmenden Führungskräfte und ich haben in einer Art Zwischenfazit folgende Punkte gesammelt, die nach der Meinung der Teilnehmer eine Führungskraft leisten sollte. Demnach sind dies auch zentrale Anforderungen an eine Führungskräfteentwicklung.
Lesen Sie selbst, was die Führungskraft können muss und was demnach in Führungsentwicklungen vermittelt werden sollte.
Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams
Die Bearbeitung von Projekten über verschiedene Standorte, ja manchmal verschiedene Kontinente und Zeitzonen hinweg gehört längst in vielen Unternehmen zum Alltag der Teamarbeit. Wer ein solches Projektteam führt, bekommt es neben der klassischen Herausforderung Führung auch insbesondere mit der Herausforderung der Distanz und der Virtualität zu tun. Was können virtuelle Teamleader also tun, um erfolgreich zu sein?
Die MIT-Forscher Siebdrat, Hoegl und Ernst haben in Ihrer Studie “How to Manage Virtual Teams” (MIT Sloan Management Review Summer 2009) einige Schlüsselfaktoren für den Erfolg virtueller Führung aufgespürt.
Leistungsbremse Chef!
Bremsten Vorgesetzte die Leistungsfähigkeit ihrer eigenen Mitarbeiter aus? Offenbar scheint dies leider noch viel zu häufig der Fall zu sein. Die Qualifikation vieler Führungskräfte im Führen von Mitarbeitern scheint nicht immer ausreichend zu sein, ebenso können Überforderung oder menschliche Inkompetenz bei der Arbeit mit Mitarbeitern dahinter stecken.
Eine Studie des Fürstenberg Institutes und des Gründermagazins enable mit über 1000 befragten Arbeitnehmern aus Deutschland benennt den Vorgesetzten als häufigste Bremse für Leistungen von Mitarbeitern am Arbeitsplatz. 60 Prozent der Befragten nannten laut enable Magazin als wichtigste Leistungsbremsen mangelnde Wertschätzung durch Vorgesetzte, unzureichende Beteiligung bei innerbetrieblichen Veränderungen und fehlende Leistungsmöglichkeiten. Alles Punkte, die mittelbar oder unmittelbar durch gute Führung positiv entwickelt und gestaltet werden können.
Gute Führung bleibt eine Schlüsselgröße für Betriebklima und unternehmerischen Erfolg.
Alarmzeichen für schlechtes Führungsverhalten sind schnell zu erkennen.
Wie steht es um Ihren Chef?
Hier eine Auswahl an kritischen Führungsverhalten, welches schnell zur Leistungsbremse für die eigenen Mitarbeiter werden kann:
- Die Führungskraft reklamiert Erfolge des Teams/ der Mitarbeiter für sich.
- Der Chef muss immer Recht haben und lässt keine 2.Meinung zu.
- Das Chef-Büro ist stets geschlossen. Kein Mitarbeiter weiß genau, was der Chef so tut.
- Auf kritische Rückmeldungen der Mitarbeiter reagiert der Vorgesetzte gereizt, unterdrückt
solches Feedback. - Die Führungskraft stellt Regeln auf, welche nur für die Mitarbeiter gelten, aber nicht für
ihn/sie selber. - Der Chef hat ganz klare Lieblinge unter den Mitarbeitern und bevorzugt diese, z.B. bei
der Aufgabenvergabe. - Die Führungskraft zeigt kein Interesse darin, seine Mitarbeiter auch als Menschen kennen
zu lernen und an ihrer Entwicklung teil zu haben. - Der Chef spricht kaum Lob und Anerkennung aus, führt nach dem schwabischen Sprichwort:
“Net geschwätzt is Lob genug!”
Entscheidungen treffen in Besprechungen oder Workshops
Besprechungen, Meeting oder Workshops sind u.a. dann effektiv, wenn es gelingt gute Entscheidungen zu treffen und deren weitere Umsetzung zu planen. Kürzlich habe ich im Rahmen eines Führungs-Workshops auch das Thema Entscheidungen in Besprechungen zusammen mit den Teilnehmern thematisiert. Welchen Modus zur Entscheidungsfindung kann man wählen? Welche Vorteile oder Nachteile bieten verschiedene Entscheidungsmodi in Besprechungen oder Workshops? Dies waren unsere Fragestellungen. Hier ein Überblick über die Ergebnisse:
Fragwürdige These: Deutsche Führungskräfte zu alt für social media?
Die Nutzung von social media wie bspw. Twitter wird in vielen deutschen Unternehmen noch skeptisch bewertet. Laut einer Aussage von Prof. Sandra Sieber sind insbesondere Führungskräfte dem Thema soziale Netzwerke und social Web2.0 gegenüber oft nicht sonderlich aufgeschlossen. Die Professorin für Informatiksysteme an der IESE Business School in Barcelona begründet dies damit, dass viele verantwortliche Führungskräfte “zu alt” sein um die Vorteile von social media zu erkennen und nicht an den Erfolg der Technologie glauben. Der Artikel dazu ist hier beim FAZnet erschienen.
Diese pauschale Aussage, viele Führungskräfte sein “zu alt” dafür soziale Netzwerke und Web2.0-Technologie mit ihren Vorteilen zu erkennen, scheint mir jedoch überaus fraglich und kritikwürdig.
Führung mal anders
Führung ist sicher eines der spannendsten und wichtigsten Themen in Unternehmen. Das Führungsverständnis wandelt sich und die verschiedensten Ansätze wurden bereits erdacht um zu erläutern, wie sich erfolgreiches Führungsverhalten beschreiben lässt und was “den Leader” ausmacht.
Der Beitrag unten (gefunden auf stern.de) ist wirklich interessant gemacht. Mit Augenzwinkern zeigt er neue Aspekte auf, wie in Zeiten von Social Media und Generation Y Mitarbeitermotivation und Führung verstanden und gelebt werden können. Unser Tipp für Manager und alle Interessierten: Nehmen Sie sich kurz Zeit, schauen Sie rein und lassen Sie sich inspirieren…


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