Lost & Found 14: Spannendes aus dem HR-Web

Was gibt es Neues im HR-Web und auf den HR-Blogs? Hier kommt die aktuelle Sammlung mit tollen Leseempfehlungen aus unserer Serie „Lost & Found“.

 

In dieser Ausgabe unserer „Traditionsserie“ hier im metaHR Human Resource-Blog finden sich Hinweise bspw. auf: Aktuelle Umfrageergebnisse einer Studie über den Einfluss von Millenials auf die Arbeitskultur in einem weltweiten Unternehmen, eine spannende (!) rechtliche Betrachtung des Active Sourcings, Storytelling im Personalmarketing uvm.

 

1) Verändern Millenials wirklich die Arbeitskultur?
Die University of Southern California und die London Business School (LBS) haben weltweit ca. 44.000 PwC-Mitarbeiter befragt, inwieweit sich die Millennials von den älteren Generationen unterscheiden. Zwei von drei PwC-Mitarbeitern sind augenblicklich Millennials. Es wird herausgearbeitet, dass die nachrückende Generation – aber nicht nur diese – eine Veränderung in der Arbeitskultur einfordert. Die interessanten Ergebnisse dazu präsentiert Simone Janson hier im Blog Berufebilder.

 

2) Active Sourcing & Talent Relationship Management aus rechtlicher Perspektive
Um Rechtssicherheit ist Anwältin und Bloggerin Nina Diercks stets bemüht. Diesmal hat sie besonders hilfreiches aufgeschrieben: Es geht um rechtskonformes Active Sourcing und die entsprechende Anbahnung von Talent Relations. Sehr lesenswert und sehr informativ: Danke dafür, Nina!
Hier gibt es Teil 1 und hier Teil 2.

 

3) Neuro-Leadership: Wie Führung gehirngerecht funktioniert
Im erst dieses Jahr gestarteten Blog des IME, dem „Blog Führung und Persönlichkeit“ gibt es einen interessanten Artikel über die Prinzipien gehirngerechter Führung zu lesen. Meine Meinung dazu: Definitiv mal reinschauen!

 

4) Studie über die Leistungsfähigkeit von HR-Abteilungen
Das Beratungsunternehmen Promerit hat in Zusammenarbeit mit der Uni St. Gallen Vorstände und Geschäftsführungen über deren Blick auf die eigenen HR-Abteilungen befragt. Das Ergebnis ist ernüchternd, wenn man all die Dialoge über den HR Business Partner im Hinterkopf hat: Administrativen sind die HR-Departments demnach meist hui, in Strategie und Wertschöpfung dagegen pfui… zumindest nach Urteil der befragten strategischen Führungskräfte. Mehr dazu gibt es hier, beim Manager-Magazin.

 

5) Storytelling im Employer Branding und Personalmarketing bei den Verkehrsbetrieben Zürich
Das Jörg Buckmann, Personalleiter der VBZ, ein toller HR-Vordenker ist, braucht kaum mehr einer Erwähnung. Seine inspirierenden Gedanken teilte er ja auch schon offline mit mir und vielen Anderen auf dem letzten HR-BarCamp in Berlin. Dennoch schafft er es mich immer wieder zu beeindrucken mit den schönen und lesenswerten Artikeln, die er in seinem HR-Blog zum Besten gibt. Dieses Mal geht es in seinem Blog um den Mehrwert des Storytellings im Personalmarketing- und Employer Branding-Kontext und wie die VBZ dieses Feld bespielt. Das er dabei zudem meine Social Recruiting-Seminar-Kollegin Nina Kalmeyer zitiert und freut mich umso mehr, denn genau dieses Thema streifen wir auch immer wieder mit viel Freude in unserer genannten Veranstaltung. So schließt sich wieder mal ein Kreis zwischen On- und Offline 😉
Das Fazit kann nur lauten: Unbedingt lesen – Storytelling a la VBZ.

 

 

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Ein Gedanke zu „Lost & Found 14: Spannendes aus dem HR-Web

  1. Lassen-Consulting

    Danke für die Leseempfehlungen :-)

    Auf Punkt 1 möchte ich konkreter eingehen: Auch ich bin überzeugt davon, dass es Änderungen in der Arbeitskultur geben wird bzw. wir in einem Umbruch stecken. Die „Generation Y“ fordert Sinn und Sinnhaftigkeit ein, dabei aber Flexibilität und dennoch Wertigkeit. Privat- und Berufsleben sind schon jetzt nicht mehr so strickt voneinander getrennt wie noch vor einigen Jahren und der Trend, dass Menschen Sinn in ihrer Arbeit suchen, entwickelt sich ebenfalls rasant. Dass Arbeit Mittel zum Brötchen verdienen ist, war einmal – mittlerweile gibt Arbeit für viele eine Identität.

    Eine irre spannende Entwicklung! Ich habe häufig Menschen im Coaching, die sich in ihrem Job gefangen fühlen, weil sie eben keinen Sinn darin sehen, diese Arbeit durchzuführen. Dann ist es am Menschen: Ist es möglich, den Absprung zu schaffen und sinnstiftenden Arbeiten nachzugehen? Viele sind bereit, insbesondere die jüngeren Generationen.

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